St. Mang (Regensburg)

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St. Andreas und St. Mang (Blick von der Steinernen Brücke)
Innenraum der Kirche

Die Kirche St. Mang im Regensburger Stadtteil Stadtamhof geht auf eine Kirche zu Ehren des Heiligen Magnus zurück, die hier seit 1140 stand. Bereits 1051 wurde hier eine Wegkapelle erwähnt. 1138 wurde ein Augustinerchorherrenstift gegründet. Seit dem Ende des 12. Jahrhunderts war die Kirche auch Ziel von Wallfahrten zur Schönen Maria. Im 15. Jahrhundert wirkte im Stift der Geschichtsschreiber Andreas von Regensburg. Nach Verfall und Zerstörung von Stift und Kirche im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1697 von Otto Gerhard im Stil des Rokoko als einschiffige Kirche mit zweijochigem Chor wiederaufgebaut. 1803 wurde das Stift säkularisiert. Heute ist in den Stiftsgebäuden die Hochschule für Kirchenmusik untergebracht. Seit 1913 ist die Kirche Pfarrkirche.

Der sechssäulige Hochaltar mit dem Altarbild des Heiligen Andreas stammt aus dem Jahr 1720. Links und rechts davon stehen Figuren des Hl. Augustinus und der Hl. Monika. Das mit Schnitzereien verzierte Chorgestühl aus Eiche stammt von 1720. Das Deckenbild im Chor zeigt die Berufung von Petrus und Andreas zu Aposteln.

[Bearbeiten] Literatur

  • F. Fuchs: Bildung und Wissenschaft in Regensburg. Neue Forschungen und Texte aus St. Mang in Stadtamhof (Beiträge zur Geschichte und Quellenkunde des Mittelalters, Bd. 13), Sigmaringen 1989.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: St. Mang (Regensburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

49.02472222222212.099166666667Koordinaten: 49° 1′ 29″ N, 12° 5′ 57″ O

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