St. Martin GR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens St. Martin zu vermeiden.
St. Martin
Wappen von St. Martin
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Surselva
Kreis: Lumnezia/Lugnez
BFS-Nr.: 3598i1f3f4
Postleitzahl: 7116
Koordinaten: 733234 / 17078646.6759.181003Koordinaten: 46° 40′ 30″ N, 9° 10′ 48″ O; CH1903: 733234 / 170786
Höhe: 1'003 m ü. M.
Fläche: 22.83 km²
Einwohner: 35 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 2 Einw. pro km²
Website: stmartin-lugnez.ch
St. Martin

St. Martin

Karte
Oberalpsee Limmerensee Muttsee Gigerwaldsee Mapraggsee Caumasee Sufnersee Lago di Lei Lago di Montespluga Zervreilasee Lago di Luzzone Lago del Sambuco Lago Ritom Lago di Cadagno Lai da Curnera Lai da Nalps Lai da Sontga Maria Lag da Breil Lag da Pigniu Italien Kanton Glarus Kanton Schwyz Kanton St. Gallen Kanton Tessin Kanton Uri Bezirk Albula Bezirk Hinterrhein Bezirk Imboden Bezirk Landquart Bezirk Maloja Beziek Moesa Beziek Plessur Breil/Brigels Disentis/Mustér Medel (Lucmagn) Sumvitg Trun GR Tujetsch Falera Ilanz/Glion Laax Mundaun Sagogn Schluein Lumnezia St. Martin GR Vals GR Vella GR Andiast Obersaxen Waltensburg/Vuorz SafientalKarte von St. Martin
Über dieses Bild
w

St. Martin (rätoromanisch Sogn Martin [ˌsɔɲmɐʁˈtin]?/i) ist eine politische Gemeinde im Kreis Lugnez im Bezirk Surselva des Kantons Graubünden in der Schweiz. St. Martin wurde 1972–1973 als letzte Gemeinde der Schweiz elektrifiziert. Am 1. Januar 2015 wird St. Martin der Gemeinde Vals beitreten.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau, der Heilige Martin im silbernen (weissem), golden (gelben) verzierten bischöflichem Ornat, begleitet von sieben sechsstrahligen goldenen (gelben) Sternen

Die Figur des Heiligen steht für den Namen der Gemeinde, während sich die sieben Sterne auf die sieben Höfe beziehen, aus denen die Gemeinde entstanden ist.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt oberhalb der Luchnern, einer engwandigen Schlucht ins Valsertal. Er besteht aus zahlreichen Streusiedlungen, von denen viele mittlerweile unbewohnt sind. Nördlichster Weiler ist Sankt Martin (1003 m). Weiter südlich liegen Gadenstatt zur linken und Lunschania (1083 m) zur rechten Seite des Valser Rheins. Hoch oben am Hang liegen Mont (1469 m), Mariaga (1601 m) und Travisasch (1'689 m.). Der südlichste Weiler ist Bucarischuna (1167 m). Eine Gebirgskette trennt die Gemeinde im Osten vom Safiental. Die höchsten Gipfel dieser Kette sind der/das Piz Tomül/Weissensteinhorn (2946 m), der/das Crap Grisch/Planggenhorn (2861 m) und das Tällihorn (2'856 m ü. M.). Vom gesamten Gemeindegebiet von fast 23 km² sind 846 ha Gebirge und 746 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Landwirtschaftlich genutzt werden 665 ha, allerdings beinahe ausschliesslich als Maiensässen. Die restlichen sechs Hektaren sind Siedlungsfläche.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Alle der Ende 2004 38 Bewohner besassen die Schweizer Staatsangehörigkeit. Sie gehören grösstenteils zur deutschsprachigen Volksgruppe der Walser, eine Minderheit spricht das rätoromanische Sursilvan. Die Gemeinde gehört kulturgeographisch zur südlich angrenzenden Walsersiedlung Vals GR.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte bis 1878 zu Tersnaus.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Martin GR – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)