St. Martin GR

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GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens St. Martin zu vermeiden.
St. Martin
Wappen von St. Martin
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Surselva
Kreis: Lumnezia/Lugnez
Gemeinde: Valsi2
Postleitzahl: 7116
Koordinaten: 733234 / 17078646.6759.181003Koordinaten: 46° 40′ 30″ N, 9° 10′ 48″ O; CH1903: 733234 / 170786
Höhe: 1'003 m ü. M.
Fläche: 22.83 km²
Einwohner: 35 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 2 Einw. pro km²
Website: stmartin-lugnez.ch
St. Martin

St. Martin

Karte
St. Martin GR (Schweiz)
St. Martin GR
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St. Martin (von den rätoromanischspachigen Nachbarn Sogn Martin [ˌsɔɲmɐʁˈtin]?/i genannt) ist seit dem 1. Januar 2015 ein Ortsteil der Gemeinde Vals im Schweizer Kanton Graubünden. Bis am 31. Dezember 2014 bildete St. Martin eine eigene politische Gemeinde.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau, der Heilige Martin im silbernen (weissem), golden (gelben) verzierten bischöflichem Ornat, begleitet von sieben sechsstrahligen goldenen (gelben) Sternen

Die Figur des Heiligen steht für den Namen der Gemeinde, während sich die sieben Sterne auf die sieben Höfe beziehen, aus denen die ehemalige Gemeinde entstanden ist.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015

Der Ort liegt oberhalb der Luchnern, einer engwandigen Schlucht ins Valsertal. Er besteht aus zahlreichen Streusiedlungen, von denen viele mittlerweile unbewohnt sind. Nördlichster Weiler ist Sankt Martin (1003 m). Weiter südlich liegen Gadenstatt zur linken und Lunschania (1083 m) zur rechten Seite des Valser Rheins. Hoch oben am Hang liegen Mont (1469 m), Mariaga (1601 m) und Travisasch (1'689 m.). Der südlichste Weiler ist Bucarischuna (1167 m). Eine Gebirgskette trennt die Gemeinde im Osten vom Safiental. Die höchsten Gipfel dieser Kette sind der/das Piz Tomül/Weissensteinhorn (2946 m), der/das Crap Grisch/Planggenhorn (2861 m) und das Tällihorn (2'856 m ü. M.). Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von fast 23 km² sind 846 ha Gebirge und 746 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Landwirtschaftlich genutzt werden 665 ha, allerdings beinahe ausschliesslich als Maiensässen. Die restlichen sechs Hektaren sind Siedlungsfläche.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Alle der Ende 2004 38 Bewohner besassen die Schweizer Staatsangehörigkeit. Sie gehören grösstenteils zur deutschsprachigen Volksgruppe der Walser, eine Minderheit spricht das rätoromanische Sursilvan. Die ehemalige Gemeinde gehört kulturgeographisch zur südlich angrenzenden Walsersiedlung Vals.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde gehörte bis 1878 zu Tersnaus, war anschliessend selbständig und fusionierte auf Anfang 2015 mit der Nachbargemeinde Vals.

St. Martin wurde in den Jahren 1972/73 als letzte Gemeinde der Schweiz elektrifiziert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Martin GR – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien