St. Severin (Passau)

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Die Friedhofskirche St. Severin

Die Kirche St. Severin im Passauer Stadtteil Innstadt liegt umgeben vom Friedhof der Innstadt nahe dem Inn.

Südseite der Kirche St. Severin
Innenraum von St. Severin

Die Kirche geht auf einen vorromanischen Vorgängerbau zurück, den vielleicht der Heilige Severin selbst mit Kloster dort errichten ließ. Reste der Fundamente einer älteren Kirche wurden bei Ausgrabungen 1976 gefunden. Wahrscheinlich war sie Johannes dem Täufer geweiht. In der Herrschaftszeit der Ottonen wurde ein größeres Gotteshaus errichtet, dessen Mauerwerk sich in Teilen bis heute erhalten hat. Damit ist die Severinskirche die älteste im Mauerwerk erhaltene Kirche Passaus. In spätromanischer Zeit wurde das Langhaus nochmal verbreitert. Der spätgotische Chor und der Turm kamen 1476 hinzu. In der und um die Kirche herum finden sich alte Grabsteine des 13. bis 19. Jahrhunderts sowie unter der Empore ein römischer Gedenkstein für den Zöllner Faustianus aus dem 3. Jh n. Chr.

Heute dient die Filialkirche St. Severin als Friedhofskirche der Pfarrei Passau-Innstadt. Zudem finden hier die Studentengottesdienste der Katholischen Hochschulgemeinde statt.[1] Der Friedhof um die Kirche ist einer der ältesten im deutschen Kulturraum.

Orgel[Bearbeiten]

Die Orgel wurde 1960 als Opus 60 durch Ludwig Eisenbarth mit mechanischer Traktur errichtet.

Oberwerk (I)
Quintade 8'
Nachthorn 4'
Prinzipal 2'
Sifflöte 11/3'
Cimbel 11/2' 3f.
Hauptwerk (II)
Prinzipal 4'
Harfpfeife 8'
Gedackt 8'
Waldflöte 2'
Mixtur 11/3' 3f.
Pedal
Subbass 16'
Pommer 4'
Praestant 8'

Koppeln: I-II, I-Ped, II-Ped

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gottesdienste der KSG Passau

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St. Severin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.5690913.460241666667Koordinaten: 48° 34′ 8,7″ N, 13° 27′ 36,9″ O