St. Vit
| St. Vit
Stadt Rheda-Wiedenbrück
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| Koordinaten: | 51° 50′ N, 8° 17′ O51.82558.2775Koordinaten: 51° 49′ 32″ N, 8° 16′ 39″ O |
| Fläche: | 10,38 km² |
| Einwohner: | 1.502 (1. Jan. 2004) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1970 |
| Postleitzahl: | 33378 |
| Vorwahl: | 05242 |
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Lage von St. Vit in Rheda-Wiedenbrück |
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St. Vit ist ein ehemals selbständiger Ort in Nordrhein-Westfalen, der seit der Kommunalreform von 1970 zur Stadt Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh gehört. Der Ort ist 1.037,45 ha groß und hat rund 1.500 Einwohner (2006). Der 1212 erstmals urkundlich erwähnte Ort liegt eher ländlich und wurde durch seine Barockkirche bekannt, die in ihrer Art im ostwestfälischen Raum einzigartig ist.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gemeinde St. Vit wurde im Jahr 1867 durch Ausgliederung aus der Gemeinde Langenberg gebildet.[1]
Am 1. Januar 1970 wurde St. Vit nach Rheda-Wiedenbrück eingemeindet.[2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Pfarrkirche St. Vitus. Saalkirche aus dem Jahr 1736
- Das unweit der Kirche gelegene Küsterhaus ist ein Fachwerkbau von 1658.
[Bearbeiten] Freiwillige Feuerwehr
Im Norden von St. Vit steht ein Feuerwehrhaus. Außerdem ist St. Vit Standort der Kreisfeuerwehrschule des Kreises Gütersloh.
[Bearbeiten] Sportvereine
- Laufen und Gutes tun e. V.
Der Verein veranstaltet jährlich einen Benefizlauf zugunsten der DKMS und der Ambulanten Palliativpflege in Bielefeld-Bethel. Der Verein wurde Ende 2005 gegründet.
- Rot-Weiß St. Vit e. V.
[Bearbeiten] Soziales
In St. Vit wurde 2007 durch Bürger ein Programm gegen die vom Stadtrat schon fast beschlossenen Windräder ins Leben gerufen. Ein Verein engagierte sich mit öffentlichen Treffen im Feuerwehrhaus gegen die alternative Energiequelle der Windkraft und forderte die Absage des Bauplans, der zu diesem Zeitpunkt schon feststand.
[Bearbeiten] Töchter und Söhne
Aus St. Vit stammen Hermann Schalück, der Generalminister der Franziskaner und bis 2008 Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio war, und Josef Schnusenberg, Vorsitzender des FC Schalke 04.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
- ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.