St Columba’s Cathedral

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
St Columba’s Cathedral
Frontalansicht von der Seeseite

Die St Columba’s Cathedral ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude in der schottischen Stadt Oban. Das im modernen neogotischen Stil konzipierte Gebäude liegt im Westen der Stadt direkt an der Bucht Oban Bay. 1971 wurde die St Columba’s Cathedral in die schottischen Denkmallisten in der höchsten Kategorie A aufgenommen.[1] Die Kirche ist heute noch als solche in Verwendung.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Kathedrale in Oban wurde 1878 errichtet. Sie bestand aus Wellblech und war nur als Provisorium gedacht, das schließlich jedoch trotzdem 50 Jahre lang genutzt wurde. Der Priester Donald Martin legte am 14. September 1932 den Grundstein des heutigen Gebäudes, das erst im Jahre 1952 fertiggestellt wurde. Wahrscheinlich waren Verzögerungen infolge des 2. Weltkriegs für die lange Bauzeit verantwortlich. Die beiden großen Glocken des Geläuts, Brendan und Kenneth, wurden 1959 gesegnet. Seitdem ist sie die Hauptkirche des Bistums Argyll and the Isles. Als Architekt war Giles Gilbert Scott für die Planung verantwortlich, der neben der Liverpool Cathedral, der Waterloo Bridge und der Battersea Power Station auch die bekannten roten Telefonzellen Großbritanniens entwarf.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag in den schottischen Denkmallisten
  2. a b Netzpräsenz der Diözese Argyll and the Isles

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St Columba’s Cathedral – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

56.419416666667-5.4788611111111Koordinaten: 56° 25′ 10″ N, 5° 28′ 44″ W