Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten

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Die Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten (Stakuko) war von 1951 bis 1953 ein Staatssekretariat der DDR und ging im Ministerium für Kultur auf. Sitz war zunächst die Wilhelmstraße 63 in Berlin, ab Juli 1952 der Molkenmarkt 1-3 (Palais Schwerin).

Entstehung[Bearbeiten]

Mit der Entflechtung der aufgrund des Befehls Nr. 17 der SMAD vom 27. Juli 1945 gebildeten Deutschen Verwaltung für Volksbildung entstand im August 1951 die Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten.

Aufgaben und Organisation[Bearbeiten]

Hauptaufgabe der von Helmut Holtzhauer geleiteten Kunstkommission war es, das künstlerische Schaffen in der DDR auf der Grundlage des Fünfjahrplanes zu fördern und administrativ zu lenken. Im Arbeitsplan für 1952 wurden als Ziele genannt: Aufschwung des kulturellen Niveaus der Bevölkerung, Erhaltung des Friedens und der künstlerischen Überlieferungen des deutschen Volkes, Kampf gegen Kosmopolitismus und Formalismus und um die realistische Methode in der Kunst, Verbreitung der Kunst unter den Massen, Änderung der Studienprogramme an den Kunstschulen, Erhöhung des Verantwortungsbewusstseins, Verbesserung der Arbeitsdisziplin, bessere Koordinierung der Arbeiten im Staatsapparat. An der dogmatischen kulturpolitischen Praxis und der rigiden Zensur der frühen fünfziger Jahre war die Kommission in hohem Maße beteiligt.