Staatliche Münze Karlsruhe

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Münze Karlsruhe
Münze Karlsruhe

Die Staatliche Münze Baden-Württemberg Standort Karlsruhe ist die kleinste Münzprägestätte Deutschlands mit Sitz in der Karlsruher Innenstadt, Stephanienstraße 28 a.

Das Gebäude beruht auf Plänen des Militärbaumeisters Friedrich Arnold aus dem Jahre 1816, die vom bekannten Karlsruher Architekten Friedrich Weinbrenner aufgegriffen und nach dessen Tode am 9. Februar 1827 von dessen Schüler Friedrich Theodor Fischer vollendet wurde.

Wie früher üblich, so gehörte zur Residenz eines Fürsten stets auch eine Münzstätte. Diese fand 1732 in einem Nebengebäude des Schlosses ihren Platz. Bereits zwei Jahre nach der Gründung der Münze wurde sie in die schützenden Mauern Durlachs verlegt. Durch eine geschickte Bündnis- und Heiratspolitik nahm Baden stark an Einfluss zu und wurde Großherzogtum. Als Folge dieser Ereignisse wurde bereits 1816 der Neubau einer Münze beschlossen.

In der Münze, in der heute noch zwischen 210–250 Millionen Münzen jährlich geprägt werden, wurde im Frühjahr 1827 die erste Zehnguldenmünze geprägt.

1998 schlossen sich die Staatlichen Münzen in Karlsruhe und Stuttgart zu den Staatlichen Münzen Baden-Württemberg zusammen.

Das Münzzeichen der Münzstätte Karlsruhe ist „G“.

Für geschlossene Gruppen werden nach vorheriger Anmeldung 90minütige Führungen immer mittwochs ab 9:30 Uhr angeboten.

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Koordinaten: 49° 0' 44" N, 8° 23' 43" O

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