Staatliche Museen zu Berlin

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Die Staatlichen Museen zu Berlin sind ein über die Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragener Museumsverbund in Berlin (siehe auch Museen in Berlin). Sie wurden nach der Wende zu einer Stiftung neu zusammengefasst. Vom 1. August 1999 bis zum 31. Oktober 2008 leitete Generaldirektor Peter-Klaus Schuster die Stiftung, dem ab 1. November 2008 Michael Eissenhauer im Amt folgte.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits nach Auflösung des Kaiserreiches am Ende des Ersten Weltkriegs wurden von Staats wegen die im Berliner Zentrum dicht beieinander stehenden Museen zu den Staatlichen Museen zu Berlin zusammengefasst. Die Stadtverwaltung setzte einen Generaldirektor ein, dem diese unterstellt wurden. Noch in der NS-Zeit hatte Geheimrat Ludwig Justi diese Funktion inne. Nach kurzer personeller Überprüfung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stimmte der Magistrat von Berlin dessen Wiederberufung zum Generaldirektor zu.[1]

Die auf der Museumsinsel Berlin vorhandenen Ausstellungsgebäude wurden auch zwischen 1949 und der Wiedervereinigung 1990 Staatliche Museen zu Berlin genannt. Zu diesen zählten die Nationalgalerie, das Pergamonmuseum, das Alte Museum, das Bodemuseum, das Otto-Nagel-Haus am Märkischen Ufer (später als Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz bezeichnet) und das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick.[2]

Die einzelnen Teile der Stiftung[Bearbeiten]

Die Staatlichen Museen zu Berlin umfassen 15 Sammlungen an fünf Standorten und vier Forschungseinrichtungen:

Altes Museum auf der Museumsinsel
Standorte in Berlin-Mitte
Neue Nationalgalerie
Standorte in Berlin-Tiergarten
Museen Dahlem
Standorte in Berlin-Charlottenburg
Standorte in Berlin-Dahlem
Schloss Köpenick
Standorte in Berlin-Köpenick
Forschungseinrichtungen
Archäologisches Zentrum

Am 31. Oktober 2012 wurde das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen in der Geschwister-Scholl-Straße feierlich eröffnet.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berlin State Museums – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chronik Berlin vom 17. August 1946 auf landesarchiv-berlin-chronik; abgerufen am 23. Nov. 2014
  2. Berlin, Buchplan, VEB Tourist-Verlag 1988, Seite 58: Museen und Ausstellungen
  3. Feierliche Eröffnung des Archäologischen Zentrums. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, abgerufen am 5. November 2012.