Staatliches Museum für Zeitgenössische Kunst (Thessaloniki)

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Das Staatliche Museum für Zeitgenössische Kunst in Thessaloniki, neugriechisch offiziell: Κρατικό Μουσείο Σύγχρονης Τέχνης (KMΣΤ), Kratiko Mousio Synchronis Technis (KMST), englisch State Museum of Contemporary Art (SMCA)

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits vor der Gründung des Museums gab es das Macedonian Museum of Contemporary Art, welche auf Initiative von Alexander Iolas zurückgeht, sowie die Städtische Kunstgalerie Thessaloníki.

Hintergrund der Neugründung war der Ankauf der Sammlung Costakis durch den griechischen Staat und Veranstaltungen zur Kulturstadt Europas 1997.

Zeitweise betreute das Museum auch das Thessaloniki Design Museum, das über keine festen Ausstellungsräume verfügt. Seit 2007 beteiligt sich das Museum an der Thessaloniki Biennale of Contemporary Art statt.

2013 wurde die Zusammenlegung mit dem Macedonian Museum of Contemporary Art beschlossen. Die Photographie-Sammlungen beider Museen werden gleichzeitig in ein neues Foto-Museum ausgegliedert. [1]

Sammlung[Bearbeiten]

Der Grundstock des Museums sind 1275 Werke aus dem Besitz von George Costakis. Diese Sammlung gilt als eine der bedeutendsten der Russischen Avantgarde.

Einige Künstler sind: Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky, Alexander Rodschenko, Ljubow Popowa, Wladimir Tatlin.

Weiterhin sind auch Werke international bekannter griechischer Künstler zu sehen wie Joannis Avramidis, Stilianos Antonakos, Cris Gianakos.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 2004–2005 war die Wanderausstellung „Licht und Farbe der russischen Avantgarde: Die Sammlung Costakis“ im Martin-Gropius-Bau (Berlin) und im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (Wien) zu sehen, die aus Werken des SMCA zusammengestellt und von dem Museumsdirektor Miltiades Papanikolaou kuratiert wurde.

Lage[Bearbeiten]

Das SMCA ist zurzeit im ehemaligen Lazaristen-Kloster in Stavroupoli untergebracht, aus Platzproblemen ist jedoch mittelfristig ein Umzug geplant. Am Hafen besteht eine Dependance, das „Warenhaus B1“.

Literatur[Bearbeiten]

  • Licht und Farbe in der russischen Avantgarde. Light and Colour in the Russian Avant-Garde. DuMont, Köln 2004, ISBN 3-832174044. (Ausstellungskatalog mit zahlreichen Essays, deutsch und englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ««Αναίμακτη» συγχώνευση δύο μουσείων», Artikel der Eleftehrotypia vom 8. Februar 2013.

40.65811711111122.930998805556Koordinaten: 40° 39′ 29″ N, 22° 55′ 52″ O