Staatliches Museum für Zeitgenössische Kunst (Thessaloniki)

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Das Staatliche Museum für Zeitgenössische Kunst in Thessaloniki, neugriechisch offiziell: Κρατικό Μουσείο Σύγχρονης Τέχνης (KMΣΤ), Kratiko Mousio Synchronis Technis (KMST), englisch State Museum of Contemporary Art (SMCA), wurde 1997 nach Ankauf der Sammlung Costakis anlässlich des Veranstaltungsprogramms zur Kulturstadt Europas gegründet.

Zeitweise betreute das Museum auch das Thessaloniki Design Museum, das über keine festen Ausstellungsräume verfügt.

Sammlung[Bearbeiten]

Der Grundstock des Museums sind 1275 Werke aus dem Besitz von George Costakis. Diese Sammlung gilt als eine der bedeutendsten der Russischen Avantgarde.

Einige Künstler sind: Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky, Alexander Rodschenko, Ljubow Popowa, Wladimir Tatlin.

Weiterhin sind auch Werke international bekannter griechischer Künstler zu sehen wie Joannis Avramidis, Stilianos Antonakos, Cris Gianakos.

Ausstellungen[Bearbeiten]

2004–2005 war die Wanderausstellung „Licht und Farbe der russischen Avantgarde: Die Sammlung Costakis“ im Martin-Gropius-Bau (Berlin) und im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (Wien) zu sehen, die aus Werken des SMCA zusammengestellt und von dem Museumsdirektor Miltiades Papanikolaou kuratiert wurde.

Seit 2007 findet im Museum die Thessaloniki Biennale of Contemporary Art statt, 2011 bereits zum drittenmal.

Lage[Bearbeiten]

Das SMCA ist zurzeit im ehemaligen Lazaristen-Kloster in Stavroupoli untergebracht, aus Platzproblemen ist jedoch mittelfristig ein Umzug geplant. Am Hafen besteht eine Dependance, das „Warenhaus B1“.

Kunstmuseen in Thessaloniki[Bearbeiten]

In Thessaloniki existieren weitere Kunstmuseen und Stiftungen, die bedeutendsten sind:

  • Die Städtische Kunstgalerie Thessaloníki ist in einem Jugendstilgebäude untergebracht. Von einer Ikonensammlung abgesehen, liegen die Sammlungsschwerpunkte ähnlich wie die des SMCA, in der modernen Kunst. Hier finden sich u. a. Werke von Salvador Dalí, Roy Lichtenstein, Lucebert und fast aller national bekannten Künstler.

Literatur[Bearbeiten]

  • Licht und Farbe in der russischen Avantgarde. Light and Colour in the Russian Avant-Garde. DuMont, Köln 2004, ISBN 3-832174044. (Ausstellungskatalog mit zahlreichen Essays, deutsch und englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

40.65811711111122.930998805556Koordinaten: 40° 39′ 29″ N, 22° 55′ 52″ O