Staatsoper Unter den Linden

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Die Staatsoper Unter den Linden,
Nordwestseite, 2009
Westseite am Bebelplatz, 2006

Die Staatsoper Unter den Linden (auch Deutsche Staatsoper oder Staatsoper Berlin) ist das bedeutendste Opernhaus von Berlin. Es steht in der historischen Mitte am Boulevard Unter den Linden. Das Gebäude war Teil des Forum Fridericianum und wurde als Königliche Hofoper von 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Stil des Palladianismus errichtet. Das Bauwerk, im Berliner Volksmund auch „Lindenoper“ genannt, war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands und seinerzeit das größte Europas. Die Staatsoper Berlin bildet mit der Deutschen Oper, der Komischen Oper, dem Staatsballett und der Bühnenservice GmbH die Stiftung Oper in Berlin.

Seit Sommer 2010 ist das Opernhaus Unter den Linden für Sanierungsarbeiten geschlossen. Das Ensemble der Staatsoper bespielt bis zur Wiedereröffnung das Schillertheater in der Bismarckstraße im Ortsteil Charlottenburg.

Geschichte[Bearbeiten]

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Das Opernhaus in der ursprünglichen Form, um 1745

Gleich zu Beginn der Regierungszeit Friedrichs II. im Mai 1740 wurde Knobelsdorff mit der Planung der Königlichen Hofoper beauftragt, deren Grundsteinlegung im September 1741 erfolgte. Als Bauplatz wählte der König ein Festungsgelände in der Nähe des von ihm bewohnten Kronprinzenpalais. Durch die Platzierung auf der Hauptachse der Stadt – Unter den Linden – und nicht wie üblich innerhalb des Schlosskomplexes, entstand das erste eigenständige Theatergebäude Europas als kultureller Ausdruck der Ideen der Aufklärung. Architektonisches Vorbild war u. a. in der Nachfolge Andrea Palladios Villa Rotonda bei Vicenca. Die Straßenfront Unter den Linden ist beredtes Beispiel dafür (siehe auch: La Rotonda). Das als Langhaus konzipierte Gebäude verfügt über den Apollosaal (Bankettsaal, Foyer), den Theatersaal (Zuschauerraum, Ballsaal) und den Korinthischen Saal, (Bühne und Konzertsaal). Mit dem Kronprinzen-, dem Prinzessinnenpalais und dem Zeughaus ist die Königliche Hofoper der vierte Prachtbau Unter den Linden.

Am 7. Dezember 1742 wurde die Königliche Oper, noch vor der endgültigen Fertigstellung eröffnet. Ab 1755 wurde die Konzerttätigkeit der Hofkapelle in der Stadt mehr und mehr bedeutsam.

Im Jahr 1786 beauftragte Friedrich Wilhelm II. den späteren Architekten des Brandenburger Tores Carl Gotthard Langhans mit einem Umbau des Bühnenraums und der Seitenbühne, um mehr Platz hinter der Bühne zu schaffen. Zusätzlich wurden die Sichtverhältnisse aller Sitze durch Neuausrichtung der Seitenlogen und die Verbreiterung der Bühnenöffnung verbessert. Außerdem wurde das veraltete Konzept der aufeinander folgenden Säle durch das Gegenüber von Zuschauerraum und Bühne abgelöst. Anlässlich eines Benefizkonzertes zugunsten der Witwe von Wolfgang Amadeus Mozart erklangen erstmals Ausschnitte seiner Opern in – für das Bürgertum verständlicher – deutscher Sprache.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Jahr 1811 vereinten sich unter der Leitung von Generaldirektor August Wilhelm Iffland die Hofoper und das Nationaltheater zu den Königlichen Schauspielen. Wenig später, unter dem ersten preußischen General Musik Direktor Gaspare Spontini, hatte die Preußische Hofkapelle 94 Musiker unter Vertrag. Spontini sorgte kontinuierlich für eine erhebliche Verbesserung der Qualität des Orchesters und richtete darüber hinaus einen Fonds für in Not geratene Kapellmitglieder ein.

Am 18. Juni 1821 wurde Carl Maria von Webers Freischütz im neu erbauten Schinkelschen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt. Wegen der zunehmenden Größe von Chören in den Opernkompositionen wurden im selben Jahr die ersten Chorsänger fest engagiert. 1842 begründete Gottfried Wilhelm Taubert die Reihe der Sinfoniekonzerte, deren Leitung im ersten Jahr Felix Mendelssohn Bartholdy übernahm. Im selben Jahr wurde Giacomo Meyerbeer Nachfolger von Gaspare Spontini als Generalmusikdirektor.

In der Nacht vom 18. zum 19. August 1843 brannte das Opernhaus bis auf die Grundmauern ab. König Friedrich Wilhelm IV. beschloss den sofortigen Wiederaufbau. Nach Plänen des Architekten Carl Ferdinand Langhans wurde das Opernhaus bereits nach etwas mehr als einem Jahr mit Giacomo Meyerbeers Ein Feldlager in Schlesien neu eröffnet. Als bedeutendste Neuerung entstand der bis heute großzügigste Zuschauerraum mit 4 Rängen und annähernd 1800 Plätzen. Weitere attraktive Verbesserungen waren die Verbreiterung des Bühnenhauses, ein neues Giebelrelief sowie zahlreiche technische Erneuerungen. 1848 wurde Otto Nicolai Dom- und Hofkapellmeister. Ein Jahr später dirigierte er seine Uraufführung der Oper Die lustigen Weiber von Windsor.

Zum Ende des Jahrhunderts wurde sowohl das Opernhaus als auch die Hofkapelle zunehmend interessant für bedeutende Künstler. Durch die Verpflichtung von Richard Strauss als Hofkapellmeister und solchen Dirigenten wie Joseph Sucher, Karl Muck und Felix von Weingartner wuchs dem Orchester immer mehr internationales Renommee zu.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Innenansicht des Hauptsaals

1918: Umbenennung in „Staatsoper Unter den Linden“ und „Staatskapelle“. 1925: Uraufführung von Alban Bergs Wozzeck unter Erich Kleiber in Anwesenheit des Komponisten. 1928: Wiedereröffnung mit einer Neuinszenierung der Zauberflöte nach komplettem Umbau des Bühnenturms. Jener wurde komplett unterfangen, um neue Seitenbühnen anbauen zu können. Dies ermöglichte einen rascheren Kulissenwechsel nach modernen Regieanforderungen. Die Hauptbühne wurde technisch völlig neu strukturiert, unter anderem durch den Einbau von Doppelstockpodien, einer komplett hydraulischen Obermaschinerie und fahrbaren Seitenbühnenwagen. Gleichzeitig wurde die Kroll-Oper mitbespielt und zeitweise als Ausweichspielstätte genutzt.

Brand der Staatsoper nach einem Bombenangriff, 1941

Während der Zeit des Nationalsozialismus unterstand das Haus als preußisches Staatstheater dem Ministerpräsidenten Hermann Göring. Jüdische Sänger, Musiker, Dirigenten und andere Mitarbeiter wurden aus dem Hause gedrängt. Der Dirigent Wilhelm Furtwängler setzte sich nachweislich für jüdische Musiker ein, versteckte unter hohem persönlichen Risiko einige von ihnen in seiner Wohnung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staatsoper am 10. April 1941 durch Bombeneinschläge schwer beschädigt. Adolf Hitler befahl den Wiederaufbau. Am 12. Dezember 1942 fand die Neueröffnung mit den Meistersingern von Nürnberg von Richard Wagner unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler statt.

Der zweite Luftangriff vom 3. Februar 1945 zerstörte das Bühnenhaus und Teile des Zuschauersaals. Der Portikus und der Apollosaal blieben weitgehend verschont.

Nach dem Zweiten Weltkrieg diskutierte man sowohl über eine Umnutzung des Opernhauses zur Musikhochschule als auch seinen Abriss. Im Jahr 1951 wurde entschieden, es wieder aufzubauen. Während der Re- und Neukonstruktion wurde überwiegend der Admiralspalast zur Ausweichspielstätte. Bereits am 11. April 1953 konnte Unter den Linden Richtfest gefeiert werden. Die nun auf Anregung Erich Kleibers Deutsche Staatsoper Berlin heißende Traditionsspielstätte der Staatskapelle Berlin wurde am 4. September 1955 mit einer Festaufführung der Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Franz Konwitschny wiedereröffnet.

Der Architekt Richard Paulick war maßgeblich an den Ausführungen beteiligt. So ist beispielsweise der Apollosaal mit seiner Ornamentik, angelehnt an Knobelsdorffs Parolesaal in Sanssouci in Potsdam, ein exzellentes Beispiel für den kreativen und dennoch verantwortungsvollen Umgang mit Traditionen. Ebenso ist der für sozialistische Verhältnisse ungewöhnlich prachtvolle Zuschauerraum mit seinen nunmehr nur drei Rängen ein Zeugnis für das kulturelle Selbstverständnis jener frühen 1950er Jahre.

Detail im Hauptsaal

Durch den Mauerbau 1961 konnten viele Künstler aus dem Westteil der Stadt nicht mehr in der Staatsoper mitwirken, Um die Tradition des Ensembles zu retten wurden Kollegen anderer Orchester und Absolventen aller vier Musikhochschulen der DDR nach Berlin beordert, der Chor eines DDR-Folklore-Ensembles sowie Absolventen der DDR Ballettschulen und Solisten aus den osteuropäischen Volksrepubliken wurden in das Staatsopern-Ensemble übernommen. Der künstlerischen Qualität tat dies keinen Abbruch. Unter der langjährigen Leitung von Otmar Suitner von 1964 bis 1990 und Heinz Fricke (Generalmusikdirektor 1961 bis 1992) entwickelte sich das Opernhaus zu einem vielbeachteten Ensemble in Europa. Kontinuierliche Plattenproduktionen und Gastspiele in östlichen und westlichen Ländern Europa sowie auf anderen Kontinenten legen beredtes Zeugnis davon ab.

Im Zuge einer notwendigen Sanierung Mitte der 1980er Jahre wurde der Schriftzug „Deutsche Staatsoper“ am Portikus durch den historischen aus der Entstehungszeit „FRIDERICUS REX APOLLINI ET MUSIS“ ersetzt.

Nach dem Fall der Mauer ergaben sich völlig neue Perspektiven. Einer der bedeutendsten Musiker weltweit, Daniel Barenboim, interessierte sich für die Staatsoper Unter den Linden. Während eines Gastspiels des gesamten Ensembles in Japan 1990 kam es zu einer ersten Begegnung. Ab 1992 leitete er die Geschicke des Hauses als künstlerischer Leiter; seit dem Jahr 2000 als Generalmusikdirektor auf Lebenszeit gewählt, die der Staatskapelle Berlin.

Der am 6. Dezember 1992 gegründete Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Staatsoper Berlin e. V. unterstützt die Arbeit der Staatsoper finanziell und ideell. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören Hans-Dietrich Genscher, Friede Springer, Teddy Kollek und Henry Kissinger. Geschäftsführerin ist seit 2009 Evelyn Fischer, der Vorsitzende des Fördervereins ist der Manager Ulrich Maas.[1]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die nach der Jahrtausendwende anvisierte bauliche Sanierung der Lindenoper führte zunächst zu heftigen Kontroversen. Der von einer Jury prämierte Entwurf des Architekten Klaus Roth, sah den Abriss des Paulick-Saals und eine Neugestaltung des Zuschauerraums vor. Heftige Proteste deutscher und internationaler Künstlern erzwangen das Eingreifen des Regierenden Bürgermeisters und Kultursenators in Personalunion Klaus Wowereit.[2] Die Sanierung wurde daraufhin Mitte 2008 neu ausgeschrieben; in den neuen Auflagen wurde eine stärkere Berücksichtigung des Denkmalschutzes gefordert, die Gestaltung des Innenraums müsse sich am Vorbild des DDR-Architekten Richard Paulick orientieren. So erhielt Anfang 2009 das Stuttgarter Architekturbüro HG Merz den Zuschlag für die Objektplanung mit der Auflage, den Paulicksaal zu erhalten.[3]

Seit September 2010 werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Umfang von 239 Millionen Euro durchgeführt; mit 200 Millionen Euro trägt der Bund den größten Teil dieser Kosten, weitere knapp 40 Millionen Euro trägt das Land Berlin. Die Sanierung umfasst das Gesamtensemble der Staatsoper, Teil des Forum Fridericianum: das Operngebäude selbst (rund 129 Millionen Euro), davon rund 50 Millionen Euro die Bühnentechnik, das Intendanzgebäude (rund 28 Millionen Euro), das Probenzentrum im ehemaligen Magazingebäude mit den neuen Probensälen (rund 57 Millionen Euro) sowie das unterirdische Verbindungsbauwerk zwischen Probenzentrum und Operngebäude (rund 25 Millionen Euro).[4]

Im Rahmen der Baumaßnahme sollen auch Verbesserungen der Akustik und der Sichtverhältnisse im Zuschauerraum erreicht werden. Das bisher baulich gegebene Klangbild des Zuschauerraumes wird durch eine sehr geringe Raumresonanz bestimmt; seit den 1990er Jahren wurde daher eine Nachhallverlängerungsanlage genutzt.[5]

Mit dem Ziel, die Nachhallzeit zu verlängern – ein Wunsch des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim – wird die Decke des Innenraumes um vier Meter angehoben, das Raumvolumen von 6500 auf 9500 m³ vergrößert, was allerdings von außen nicht zu sehen sein wird, denn die Kubatur des denkmalgeschützten Gebäudes bleibt gemäß der denkmalpflegerischen Vorgaben erhalten. Die baulichen Veränderungen sollen nach akustischen Berechnungen die Nachhallzeit von rund 1,1 auf 1,6 Sekunden erhöhen.[6]

Ausweich-Spielort: Schillertheater in der Bismarckstraße

Das Ensemble zog für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen in das Schillertheater an der Bismarckstraße in Charlottenburg um; der neue Spielort wurde am 3. Oktober 2010 mit der Uraufführung von Jens Joneleits Oper Metanoia eröffnet, bei der ursprünglich Christoph Schlingensief Regie führen sollte. Das Schillertheater – eigentlich eine Bühne für das Sprechtheater – war seit Januar 2009 renoviert und für die Bedürfnisse des Opernbetriebes vorbereitet worden. Veranstaltungen, die zuvor im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden durchgeführt wurden, finden während der Sanierung entweder im Foyer des Schillertheaters, in der Werkstatt des Hauses, im Bode-Museum oder im Roten Rathaus in Berlin-Mitte statt.

Der Wiedereinzug in das Staatsoperngebäude war ursprünglich für den Saisonbeginn im Herbst 2013 geplant. Offizielle Verlautbarungen sprechen mittlerweile von Oktober 2015, lassen jedoch erheblichen Spielraum für weitere Verzögerungen. Die verantwortliche Baubehörde konnte auf Anfrage auch den zuletzt vorgestellten Zeitplan nicht garantieren.

Bedeutende Uraufführungen an der Staatsoper[Bearbeiten]

Künstlerische und musikalische Leiter, Generalmusikdirektoren[Bearbeiten]

Generalmusikdirektoren bis 1918[Bearbeiten]

Musikalische Leiter ab 1918[Bearbeiten]

Ab 1936 gab es unter dem Intendanten Heinz Tietjen mehrere ständige Dirigenten mit unterschiedlich großem Einfluss:

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es verschiedene Chefdirigenten:

Intendanten und Dirigenten[Bearbeiten]

Intendanten und Dirigenten bis 1918[Bearbeiten]

Intendanten ab 1918[Bearbeiten]

Künstlerisches Profil[Bearbeiten]

  • Die eigene Balletcompagnie wurde im Zuge der Stiftungsgründung mit dem Ballett der Deutschen Oper fusioniert. Seit 2004 tritt das Staatsballett Berlin unter seinem Intendanten Vladimir Malakhov mit Vorstellungen an allen Berliner Opernhäusern auf.
  • Bemerkenswerte Produktionen der letzten Jahre sind unter anderem ein Zyklus mit sämtlichen Sinfonien und Klavierkonzerten Beethovens mit Daniel Barenboim als Solist/Dirigent; ein zehnteiliger Wagner-Zyklus zu den Festtagen 2002 (weltweit erste Aufführung der zehn Hauptwerke Wagners unter derselben musikalischen Leitung, Regie Harry Kupfer und Bühnenbild Hans Schavernoch) innerhalb zweier Wochen, zyklische Aufführungen der neun Mahlersinfonien in Berlin, Wien, New York, zyklische Aufführungen aller Brucknersinfonien in Berlin und Wien sowie die komplette Einspielung derselben; alles unter dem Dirigat von Daniel Barenboim. Eine Bereicherung des vielfältigen Programms des Hauses bilden Aufführung von Barockopern wie Cleopatra e Cesare, Croesus, L’opera seria und Griselda unter der Leitung des Barock-Spezialisten René Jacobs mit unterschiedlichen Gast-Orchesterensembles auf historischen Instrumenten.

Gastspiele[Bearbeiten]

Auswahl von Gastspielen der Staatsoper:

  • 1954: Paris
  • 1958: Ballett in Turin, Bologna, Neapel, Venedig, Orchester in Moskau und Leningrad
  • 1959: Prag (zum Prager Frühling)
  • 1960: Orchester in Kopenhagen
  • 1964: Helsinki
  • 1965: Orchester und Ballett in Warschau, Zagreb
  • 1966: Festival de Lausanne, Orchester in Innsbruck und Wien
  • 1967: Kopenhagen, Orchester zum Prager Frühling, Drottningholm (Schweden), XI.Warschauer Herbst, Orchester in Nottingham, Leeds, Sunderland, Newcastle, Huddersfield, Bristol, London, Hastings
  • 1968: XXIII. Ffstival International de Lausanne, Wiener Festwochen, XXXI. Maggio Musicale Fiorentino, Florenz, Budapest
  • 1969: Kairo (Tausendjahrfeier), Helsinki, Moskau
  • 1970: Versailles, Sofia, Ljubljana
  • 1971: Mailand
  • 1972: XXVII. Festival de Lausanne, Prager Frühling
  • 1973: Paris, Wien, Orchester zum XXI. Festival di Ravello, Warschau
  • 1974: Madrid zum XI. Festival de la Opera, XXVIII. Festival International de Lausanne, Orchester zu den Sofioter Musikwochen, Bukarest, Ballett in Krusevo und Belgrad
  • 1975: Bratislava
  • 1976: Florenz, Orchester in Ravello
  • 1977: Tokio, Yokohama, Sapporo, Niigata, Osaka, Nagoya, Fukuyama, Orchester zum Internationalen Brucknerfest in Linz, Stockholm
  • 1978: Orchester zum XXXIII. Festival de Lyon, Orchester in Lausanne und Basel, Orchester in Tokio, Maebashi, Takeo, Oita, Kajoshima, Nagoya, Otsu, Kochi, Osaka, Sendai, Koriyama, Akita
  • 1979: Kulturtage der DDR in Moskau, Bukarest, Brasov
  • 1980: Tokio, Yokohama, Osaka, Nagoya, Madrid, Warschau, Lodz
  • 1981: Bologna, Orchester in Matsudo, Tokio, Nagoya, Kumamoto,Shimonoseki, Oita, Toyoma, Hamamatsu, Yokohama, Ballett in Madrid und Granada, Graz
  • 1982: Ravello und Macerata, Bratislava, Orchester in Parma, Reggio Emilia, Ravenna, Modena, Bologna, Ferrara, Carpi, Perugia, Bobigny (Frankreich)
  • 1983: Paris, Tokio, Yokohama, Nagoya, Omi-Hachiman, Osaka, Fukuoka, Athen, Orchester in Bratislava
  • 1984: Orchester in Yokohama, Tokio, Osaka, Kagoshima, Kitakyushu, Matshyama, Takayama, Kanazawa, Urawa, Shizuoka, Wakayama, Tendo, Akito, Sapporo, Matsudo, Nagoya, Maebashi
  • 1985: Orchester in Newcastle, Middelsbrough, Northampton, Cardiff, Nottingham, Leeds, Warwick, Leicester, London, Portsmouth, Sheffield, Halifax, Neapel
  • 1986: Alma Ata, Budapest, Gran Canaria und Teneriffa, Orchester in Australien und Neuseeland: Perth, Margaret River, Melbourne, Sidney, Penrith, Brisbane, Wellington, Zürich, Ballett in Wroclaw (Breslau), Ballett in Limasoll (Zypern) und Athen bzw Larisa (Griechenland)
  • 1987: Orchester in Sofia, Burgas und Varna
  • 1988: Ballett in Moskau, Prag und Bratislava
  • 1989: Orchester in Paris
  • 1990: La Coruna, Madrid, Valencia, Tokio, Sagamihara, Nagoya, Osaka, Yokohama, Himeji, Kanaswa, Kobe, Ina, Maebashi, Tsukuba, Matsudo,
  • 1993: Orchester in Linz
  • 1994: Wiener Festwochen, Orchester zu den Luzerner Festwochen
  • 1995: Jerusalem
  • 1996/1997: Paris
  • 1988/1990/1997/2002/2007: Japan
  • 2000/2001/2002/2003: Madrid
  • 2000 USA

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut K. H. Strauss: Die Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper Unter den Linden 1955. Gewidmet dem Staatskapellmeister a. D. Heinrich Bender, in: Der Bär von Berlin. Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Berlin 60 (2011), S. 105–124.
  • Rold Hosfeld, Boris Kehrmann, Rainer Wörtmann: Friedrichs Traum. Die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Metz, Hamburg 2000, ISBN 3-9805563-6-0.
  • Walter Rösler, Manfred Haedler, Micaela von Marcard: Das „Zauberschloß“ Unter den Linden. Die Berliner Staatsoper. Geschichte und Geschichten von den Anfängen bis heute. Edition q, Berlin 1997, ISBN 3-86124-334-2
  • Sabine Vogt-Schneider: „Staatsoper Unter den Linden“ oder „Deutsche Staatsoper“? Auseinandersetzungen um Kulturpolitik und Spielbetrieb in den Jahren zwischen 1945 und 1955. Kuhn, Berlin 1998, ISBN 3-928864-57-2.
  • Georg Quander (Hrsg.): 250 Jahre Opernhaus Unter den Linden. Apollini et musis. Propyläen, Frankfurt am Main / Berlin 1992, ISBN 3-549-05209-X.
  • Hugo Fetting: Die Deutsche Staatsoper. Berlin 1937, 1955, 1960.
  • Erich Meffert: Das Haus der Staatsoper und seine neue Gestaltung, dargebracht von der Generalintendanz der Preussischen Staatstheater. M. Beck, Leipzig 1944.
  • Julius Kapp (Hrsg.): 185 Jahre Staatsoper. Festschrift zur Wiedereröffnung des Opernhauses Unter den Linden am 28. April 1928. Berlin 1928.
  • Louis Schneider: Geschichte der Oper und des königlichen Opernhauses in Berlin. Duncker und Humblot, Berlin 1852.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Staatsoper Unter den Linden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ulrich Maas ist neuer Vorsitzender des Fördervereins der Staatsoper. In: Märkische Oderzeitung, 31. Mai 2012, abgerufen am 25. März 2013
  2. Sanierung wird neu ausgeschrieben. In: Focus. 15. Juli 2008. Abgerufen am 10. November 2010.
  3. Stuttgarter Architekten sanieren Staatsoper Unter den Linden. In: Neue Musikzeitung. (NMZ), 7. März 2009. Abgerufen am 10. November 2010.
  4. Baumaßnahmen zur Sanierung der Staatsoper beginnen im September 2010, Staatsoper im Schiller-Theater, abgerufen am 10. November 2010.
  5. Jürgen Flimm wird neuer Intendant. In: Spiegel Online – Kultur, 22. Dezember 2008. Abgerufen 22. Dezember 2008.
  6. Stefan Kirschner: So wird die Lindenoper zum Klingen gebracht. In: Morgenpost.de. 18. August 2010. Abgerufen am 28. September 2010.
  7. Kerstin Decker: Dirigent Otmar Suitner – Klassisch war nur die Musik. In: tagesspiegel.de, 15. Mai 2009, abgerufen am 14. Oktober 2010.

52.51666666666713.395Koordinaten: 52° 31′ 0″ N, 13° 23′ 42″ O