Staatsstreich des 18. Fructidor V

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Der 18. Fructidor V ist eine Datumsangabe des Revolutionskalenders, der nach der Französischen Revolution eingeführt wurde. Sie entspricht dem 4. September 1797.

Die Republikaner des Direktoriums gerieten immer mehr unter Druck, da sich die Kräfte in Frankreich allmählich neu formierten und wieder mehr von der Ehrwürdigkeit des Ancien Régimes gesprochen wurde.

Die Republikaner planten einen Staatsstreich, wobei sie mit der Hilfe der Jakobiner rechneten. Auch riefen sie Napoléon Bonaparte, der eben von seinem ersten Italienfeldzug zurückgekehrt war, auf, zuverlässige Truppen aus Italien heranzuführen.

Am 18. Fruktidor V wurde der Staatsstreich ausgeführt und mit den nachfolgenden Wahlen etablierte sich eine radikale Regierung. In 49 Departments wurden Wahlergebnisse annulliert, dadurch verloren 177 Abgeordnete ihr Mandate. Der Rechtsdruck war auf Kosten des Ansehens der Verfassung gebannt.

Als Folge herrschte in Paris wieder ein Klima des Terrors. Nur waren die Konsequenzen der Denunziationen nicht mehr (wie beispielsweise unter Robespierre) die Guillotine, sondern die Deportation nach Guayana.

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