Stabilisator (Chemie)
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Stabilisatoren sind chemischen Verbindungen die einem metastabilen System zugesetzt werden, um den Übergang in einen energieärmeren Zustand zu verhindern. Diese Umwandlungen werden wesentlich durch erhöhte Temperatur, Sauerstoff oder UV-Strahlen ausgelöst.
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[Bearbeiten] Anwendungen
[Bearbeiten] Chemie
In der Kunststoffindustrie werden Thermostabilisatoren, Antioxidantien oder UV-Stabilisatoren eingesetzt und Emulgatoren, die in Emulsionen wirken.
In der Chemie wird die Lagerfähigkeit von Synthesechemikalien, die unter Einfluss von Licht und Luftsauerstoff zu Polymerisationen neigen, durch so genannte Radikalfänger deutlich verbessert oder erst ermöglicht. Solche Radikalfänger reagieren mit den Radikalen schneller als die zu schützende Substanz und unterbrechen die Radikalkettenreaktion, die zur Polymerisation führt. Die als Radikalfänger verwendeten Substanzen sind in der Regel Phenole, zum Beispiel Hydrochinonmonomethylether, 4-tert-Butylbrenzcatechin oder 3,5-Di-tert-butylbrenzcatechin.
Bei der Gefahrstoffkennzeichnung spielt der Unterschied „stabilisiert" und "nicht stabilisiert" bei einigen an sich harmlosen Stoffen eine Rolle, die als Pulver oder Staub als Gefahrstoffe eingestuft sind: Al, Cd, Mg, Zn, Zr. Hier wird auch der Begriff "phlegmatisiert" verwendet.
[Bearbeiten] Körperpflege
In Körperpflegemitteln wie Shampoos werden Schaumstabilisatoren wie Cocamid DEA (einem Fettsäurediethanolamid) verwendet.[1] In Mitteln wie Sonnenschutzcreme werden Emulsionsstabilisatoren zugesetzt, um die Entmischung der Öl und Wasserphase zu verhindern.[2]

