Stabilisator (Lebensmittelchemie)

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Ein Stabilisator bezeichnet in der Lebensmittelchemie eine chemische Verbindung (oder eine Mischung verschiedener Verbindungen), die als Lebensmittelzusatzstoff einem metastabilen System zugesetzt werden, um dessen Beschaffenheit, Handhabbarkeit, Aroma oder andere Parameter in definierter Weise zu erhalten – zu „stabilisieren“. Ein Stabilisator kann eine oder mehrere Funktionen haben. Er ist in jedem Fall mit vorangestelltem Klassennamen kennzeichnungspflichtig.[1] Zudem müssen Stabilisatoren wie alle Zusatzstoffe zugelassen werden.

Anwendungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anlage 2 (zu § 6 Abs. 4 Nr. 2) LMKV: Klassen von Zutaten, bei denen die aufgeführten Bezeichnungen verwendet werden müssen
  2. B. SIVASANKAR: Food Processing and Preservation. PHI Learning Pvt. Ltd., 1 January 2002, ISBN 978-81-203-2086-4, S. 285.
  3. Samuel A. Matz: Chemistry and Technology of Cereals as Food and Feed. Springer Science & Business Media, 30 April 1991, ISBN 978-0-442-30830-8, S. 671.