Stadel (Herrieden)

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49.22861111111110.443888888889438Koordinaten: 49° 13′ 43″ N, 10° 26′ 38″ O

Stadel
Stadt Herrieden
Höhe: 438 m ü. NN
Einwohner: 117 (31. Jul. 2005)
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91567
Vorwahl: 09804

Stadel ist ein Ortsteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Südlich des Ortes fließt der Moosgraben, ein rechter Zufluss der Altmühl.

Geschichte[Bearbeiten]

1802 gab es in dem Ort 14 Haushalte, die alle dem Eichstättischen Vogtamt Wahrberg-Aurach untertan waren.

Mit dem Gemeindeedikt bildete Stadel mit dem Ort Schönau eine politisch selbstständige Gemeinde im damaligen Landkreis Feuchtwangen. Im Zuge der Gebietsreform (1. Juli 1971) wurde diese nach Herrieden eingemeindet.[1]

Baudenkmäler [2][Bearbeiten]

  • Katholische Ortskapelle Unsere Liebe Frau und St. Wendelin, Saalraum, massiver Satteldachbau, mit Dachreiter, 1727; mit Ausstattung
  • Kirchenwegfeld: Golgathagruppe, um 1910; im Kreuzfeld nordöstlich des Ortes an der Stelle einer Flagellantenhinrichtung von 1370/80
  • Haus Nr. 1: ehemalige Zehntscheune, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, massiv, mit Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert, renoviert 1860; Scheune, Satteldachbau mit Fachwerkkniestock und Fachwerkgiebel, erste Hälfte 19. Jahrhundert
  • Haus Nr. 2: Scheune, eingeschossiger Satteldachbau, Fachwerk, wohl spätes 18. Jahrhundert
  • Haus Nr. 7: Scheune, eingeschossiger Satteldachbau, Fachwerk, wohl um 1800
  • Haus Nr. 9: Scheune, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, Fachwerk, wohl um 1800, verändert
  • Haus Nr. 10: Scheune, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, Fachwerk, 18./19. Jahrhundert
  • Haus Nr. 14: Stattliche Fachwerkscheune, Walmdach, um 1800
  • Rothfeld: Grenzstein, Wappenrelief mit Ansbacher und Eichstätter Wappen, um 1600; 700 Meter südöstlich am Waldrand
  • Von Stadel nach Stegbruck: Kriegerdenkmal, in Bildstockform mit Kreuzigungsrelief, 1914/18, nach 1944; am Ortsausgang Richtung Stegbruck
  • Von Stadel nach Stegbruck: Grenzbaum, seit 17. Jahrhundert Grenzzeichen zwischen Gemarkung Stadel und Heuberg, mit Gusseisenkruzifix des 19. Jahrhunderts; 700 Meter außerhalb des Ortes Richtung Stegbruck

Einwohnerentwicklung der Gemeinde Stadel[Bearbeiten]

  • 1910: 142 [3]
  • 1933: 119
  • 1939: 136 [4]
  • 1987: 093 (nur Stadel)[5]
  • 2005: 117 (nur Stadel)
Straßennetz von Stadel

Verkehr[Bearbeiten]

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Stegbruck, Aurach und nach Elbersroth zur Kreisstraße AN 36.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 5. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1802, Sp. 389–391, DNB 790364328.
  •  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 461.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.), S. 461.
  2. Baudenkmäler in Herrieden (PDF-Datei; 163 kB)
  3. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  4. http://geschichte-on-demand.de/bay_feuchtwangen.html
  5. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=STADELJN59FF