Stadland

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Dieser Artikel befasst sich mit der niedersächsischen Gemeinde und Landschaft Stadland. Zur gleichnamigen norwegischen Halbinsel siehe Stadlandet (-et ist nur der Artikel.).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stadland
Stadland
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stadland hervorgehoben
53.4247222222228.37416666666670Koordinaten: 53° 25′ N, 8° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wesermarsch
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 113,38 km²
Einwohner: 7449 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 26935, 26936, 26937
Vorwahlen: 04732 (Rodenkirchen) 04737 (Schwei) 04734 (Seefeld) 04731 (Kleinensiel)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BRA
Gemeindeschlüssel: 03 4 61 009
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Markt 1
26935 Stadland
Webpräsenz: www.stadland.de
Bürgermeister: Boris Schierhold (parteilos)
Lage der Gemeinde Stadland im Landkreis Wesermarsch
Zwischenahner Meer Bremen Bremerhaven Delmenhorst Landkreis Ammerland Landkreis Cloppenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Osterholz Landkreis Wesermarsch Landkreis Wittmund Oldenburg (Oldenburg) Wilhelmshaven Berne Brake (Unterweser) Butjadingen Elsfleth Jade (Gemeinde) Lemwerder Nordenham Ovelgönne StadlandKarte
Über dieses Bild

Stadland ist eine Gemeinde im Landkreis Wesermarsch im nordwestlichen Niedersachsen. Sitz der Gemeinde ist Rodenkirchen.

Das Wort Stadland[Bearbeiten]

Der Begriff „Stadland“ soll aufgekommen sein, als nach der Schlacht bei Altenesch Stedinger aus der Gegend südöstlich der Hunte in das im 13. Jahrhundert noch freie Land der Friesen nördlich der Hunte geflohen sind.[2] Das würde auch die lateinische Bezeichnung für das Stadland („Terra Stedingorum Rustringie“) erklären. In diesem Begriff wird zwischen friesischen (genauer: rüstringischen) und sächsischen „Stedingern“ unterschieden.

Die Absicht, zwischen rüstringischen und nicht-rüstringischen „Stedingern“ zu unterscheiden, wurde nicht von allen Forschern als solche erkannt. Dadurch kommt es dazu, dass einige Stedingen als Teil Rüstringens betrachten. Von nicht Lateinisch sprechenden Einheimischen wurden aber immer Stedingen und Stadland als zwar benachbarte, aber voneinander getrennte Landschaften angesehen.

Da ‚Stadland‘ ein Teil der Wesermarsch am linken Ufer ist und die Marsch am rechten Ufer der Unterweser ‚Osterstade‘ heißt, liegt nahe, beide Namen (und möglicherweise – mit Umlaut – auch ‚Stedingen‘) unabhängig von allen historisch politischen Verquickungen auf das Wort ‚Gestade‘ für Ufer zurückzuführen.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Vor der Weser Osterstade,
hinter der Weser Stadland

Die Gemeinde Stadland deckt sich zum großen Teil mit der gleichnamigen historischen Landschaft. Sie teilt heute mit Butjadingen eine Halbinsel zwischen Unterweser und Jadebusen und ist eine der flachsten Gegend Deutschlands mit Höhen zwischen 1,2  über und 0,8 Metern unter NN. Während das Marschland von jeher sehr tief lag, war das Niveau der Hochmoore im Südwesten des Stadlands bis zu ihrer Kultivierung bis zu vier Meter höher als jetzt, so dass sie bei Deichbrüchen nicht mit überflutet wurden. Die Siedlungen lagen vor dem Bau hinreichend hoher Deiche vorzugsweise auf Warften.

Landschaftsgeschichte[Bearbeiten]

Entwicklung von Jadebusen und Weserdelta; Verlandung seit 1300 entstandener Wasserflächen ab 1500 nur indirekt über die Abdeichung dargestellt
→ Vergrößerungen: • 33 % (216 dpi), • 50 % (144 dpi)
Braker Tief, ein zarter Rest des Lockfleths
Ostfriesland um 1300, graugrün: Rüstringen

Als eine geografisch abgeschlossene Einheit wurde das Stadland in der frühen Neuzeit empfunden, als es durch Ahne und Heete im Norden und das Lockfleth im Westen und Süden begrenzt wurde, zwei Arme des damals existierenden Weserdeltas[3][4][5]. Damals war das Stadland schmaler als heute und zog sich im Süden bis zur heutigen Stadt Brake hin.

Das Weserdelta mit Mündungsarmen zum Jadebusen gab es vom frühen 14. bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Der erste Arm zwischen Weser und Jade war vor Ende der 1320 Jahre die Ahne, deren Verlauf eine Entstehung aus einem Weserdurchbruch nahelegt. Dadurch wurde Butjadingen vom Stadland getrennt. Seit der Clemensflut von 1334 zweigte von der Ahne die Heete ab, die bei Atens in die Weser mündete. Wenig nördlich von Elsfleth brach 1367 der Weserdeich an zwei Stellen. Jahrzehntelang weitete sich im Linebrok der alte Weserzufluss Liene zu einer verästelten Weserbucht nach Westen aus und trat bei Hochwasser bis in die Jade über. Bei der Marcellusflut von 1362 entstand südlich der Ahne ein langer und breiter Ausläufer des Jadebusens, das Lockfleth. 1384 brach nördlich des Dorfes Harrien der Weserdeich und die so genannte Harrier Brake gewann Anschluss an das Lockfleth. So wurde das Stadland zu einer schmalen langen Insel zwischen Weser und Lockfleth. Das zwischen Lockfleth und dem Friesische Balge genannten südlichen Teil des Jadebusens gelegene heutige Schweier Moor war damals noch kaum besiedelt. Hauptmündungsarm der Weser war auch vor und während der Zeit des Weserdeltas immer die Unterweser. Nach der Eroberung des Gebietes durch den Oldenburger Grafen Johann V. wurde sehr bald begonnen, die Mündungsarme abzudeichen. Schon 1515 wurde das Lockfleth beim neugegründeten Ovelgönne durch Deiche unterbrochen, aber die Trockenlegung des Gewässers dauerte noch mehr als hundert Jahre.

Heute wird das ganze Stadland durch ein Netz von Kanälen und Gräben entwässert, deren Wasserstand durch Pumpwerke an den Deichen von Unterweser und Jadebusen reguliert wird. Die Grenze von deren Einzugsgebieten ist hier wegen der diffusen, zudem noch durch Schöpfwerke beeinflussten Wasserbewegungen in vielen Bereichen unscharf. Alle Deiche der Halbinsel zwischen Jadebusen, Unterweser und unterer Hunte werden vom II. Oldenburgischen Deichband[6] in Stand gehalten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde Stadland grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Butjadingen und im Nordosten an die Stadt Nordenham. Im Osten grenzt sie an die Unterweser und im Westen an den Jadebusen. Im Südosten liegt die Stadt Brake, im Süden die Gemeinde Ovelgönne und im Südwesten die Gemeinde Jade. Alle Umlandgemeinden gehören zum Landkreis Wesermarsch.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Orten Rodenkirchen, Schwei, Seefeld und Kleinensiel. Ursprünglich waren die Ortsteile eigenständige Gemeinden; diese wurden jedoch in den 1970er-Jahren zusammengefasst.

Rodenkirchen ist mit rund 4.000 Einwohnern der größte Ort der Gemeinde sowie Schul- und Sportzentrum und Sitz der Gemeindeverwaltung. Der Name, den der Ort im Jahre 1244 erhielt, bedeutet in etwa „Kreuzigungskirche“ und ist auf die St.-Matthäus-Kirche im Ortskern zurückzuführen, in der sich bedeutende Holzschnitzereien (Altar und Kanzel) von Ludwig Münstermann befinden. Auf einem Bauernhof in Brunswarden bei Rodenkirchen wurde die niederdeutsche Dichterin Alma Rogge geboren („Wo ik her kaam, weiht de Wind...“).

Schwei hat rund 1.500 Einwohner. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die St.-Secundus-Kirche; sowohl der Altar der Kirche als auch Kanzel und Taufsteindeckel wurden von Ludwig Münstermann gestaltet. Zu der ehemaligen Gemeinde Schwei zählen die Bauerschaften Norderschwei, Kötermoor, Süderschwei, Schweieraußendeich, Schweieraltendeich, Schweierfeld und Schwei-West.

Einfahrt in den Wesertunnel bei Kleinensiel

Seefeld entstand im Jahre 1643 durch Eindeichungen und Landgewinnung. Der Ort ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt. Das kulturelle Zentrum bildet die Seefelder Mühle, das Wahrzeichen des Ortes, wo jährlich über 50 Veranstaltungen stattfinden. Die Ortschaft Reitland, die zu Seefeld gezählt wird, ist eine Hochburg für die friesischen Sportarten Boßeln und Klootschießen.

Kleinensiel ist mit ca. 800 Einwohnern der kleinste Ort der Gemeinde. Bereits im 11. Jahrhundert bestand im Ortsteil Kleinensiel eine Fährverbindung zur anderen Weserseite nach Dedesdorf. Diese wurde im Januar 2004 nach dem Bau des Wesertunnels eingestellt. Die nächste feste Landquerung über die Weser befindet sich am Rand der Bremer Innenstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei der Hartwarder Landwehr

Im frühen Mittelalter gehörte das Stadland zum friesischen Stammesgebiet. Um 1200 bildete sich die Bauernrepublik Stadland heraus, die ebenso wie das nördlich benachbarte Butjadingen als Teil des Gaues Rüstringen zum Bündnis der Sieben friesischen Seelande gehörte. Im 14. Jahrhundert kam es zu mehreren katastrophalen Sturmfluten mit Tausenden von Toten und erheblichen Landverlusten. Der Hauptteil des Stadlandes wurde zur Insel im damals vorübergehend bestehenden Weserdelta. Zum Stadland gehörten damals aber auch die damals noch weitgehend unbewohnten Gebiete westlich von Ahne und Lockfleth. So mussten die Organe der Bauernrepublik Stadland 1481 dem Kauf des Klosters Jade durch das Kloster Rastede zustimmen.[7] Mächtige Nachbarn versuchten, das Land an der Unterweser in ihre Hand zu bekommen: der Erzbischof von Bremen, die Freie Reichsstadt Bremen und die Grafschaft Oldenburg. Im Januar 1514 eroberte Graf Johann V. von Oldenburg das Stadland mit Unterstützung des Bremer Erzbischofs und Zustimmung der Welfen (Johann bekam es als welfisches Lehen). Danach gehörte es bis 1945 zum oldenburgischen Staatsverband, anschließend zum niedersächsischen Verwaltungsbezirk Oldenburg und von 1978 bis 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems.

1875 erhielt Rodenkirchen seinen ersten Bahnanschluss durch die Verlängerung der Bahnlinie Hude-Elsfleth bis Nordenham. 1913 kam eine Ostwestverbindung von Rodenkirchen über Schwei nach Varel hinzu, die aber 1958 stillgelegt wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Bei der niedersächsischen Gebietsreform, die am 1. März 1974 in Kraft trat, wurden die damaligen Gemeinden Rodenkirchen, Schwei, Seefeld sowie Kleinensiel, das vorher zu Esenshamm gehörte, zur Gemeinde Stadland zusammengefasst.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)[9]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Stadland besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7.001 und 8.000 Einwohnern.[10] Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Boris Schierhold.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[11]

Partei  Anteilige Stimmen  Anzahl Sitze  Veränderung Stimmen  Veränderung Sitze
CDU 39,93 % 8 -1,22 % 0
SPD 34,57 % 7 -8,42 % -2
Bündnis 90/Die Grünen 12,26 % 2 +3,97 % 0
WPS 8,31 % 2 +3,37 % +1
Linke 3,57 % 1 +3,57 % +1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 53,96 %[11] etwas über dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[12] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 56,49 %.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Stadland ist der parteilose Boris Schierhold. Er begann seine Verwaltungslaufbahn als Auszubildender im Stadlander Rathaus und war vor seiner Wahl zum Bürgermeister als Kämmerer der Gemeinde Stadland tätig. Die aktuelle Amtszeit endet am 31. Oktober 2014.

Stadlander Wappen

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist gespalten und links geteilt.

Blasonierung: Rechts in Blau ein stehender silberner Friesenkrieger mit aufrechtstehendem silbernen Friesenspeer in der Rechten, einem silbernen buckelbewehrten Rundschild über dem (verdeckten) linken Arm und einem Schwert an der linken Seite. Links oben in Blau drei fliegende silberne Möwen, schräg unten in Blau ein silbernes dreiblättriges Kleeblatt.[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1990/1991 besteht eine offizielle Partnerschaft mit dem französischen District du Petit Caux in der Normandie. Der District du Petit Caux umfasst das Gebiet zwischen Dieppe und Criel-sur-Mer bzw. Le Tréport. Die Unterzeichnung des deutschen Teils der Partnerschaftsurkunde fand am 13. Oktober 1990 in Rodenkirchen statt. Am 25. Mai 1991 wurde im District du Petit Caux der französische Teil der Partnerschaftsurkunde unterschrieben.[14] Durch gegenseitige Besuche von Schulklassen und Privatpersonen wird diese Partnerschaft in jedem Jahr bekräftigt.

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Schwei unterhielt eine langjährige Partnerschaft mit der St.-Johannes-Kirchengemeinde in Hoyerswerda/Niederschlesien. Dieser Partnerschaft war zu DDR-Zeiten von großer Bedeutung.

Windmühle Seefeld

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Roonkarker Mart

In Rodenkirchen findet jährlich Ende September der Jahrmarkt „Roonkarker Mart“ statt.

Sport[Bearbeiten]

Der Allgemeine Turnverein Rodenkirchen von 1908 e.V. (ATR) ist der größte Sportverein in der Gemeinde. Er wurde am 10. März 1908 gegründet und ist mit rund 1.500 Mitgliedern der drittgrößte Verein in der Wesermarsch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftliche Schwerpunkte liegen in der Landwirtschaft und im Tourismus. Die Wohnqualität in der Gemeinde ist hoch, was nicht zuletzt durch neue Siedlungsgebiete belegt werden kann. Trotz günstiger Verkehrsanbindungen bleibt die Neuansiedlung von größeren Betrieben aufgrund fehlender Nachfrage aus. Wie in der gesamten Wesermarsch ist die Arbeitslosenquote relativ hoch.

Zu- und Entwässerung[Bearbeiten]

Von zentraler Bedeutung für das tiefgelegene Stadland ist das System von Zu- und Entwässerungsgräben und -kanälen sowie der Sieltiefs. Im Bereich der Stadlander Sielacht erfolgt die Entwässerung des gesamten Verbandsgebietes über das Strohauser Sieltief. Das Verbandsgebiet ist in zwölf Meliorisationsgebiete unterteilt.[16]

Energiewirtschaft[Bearbeiten]

Stadland ist Standort des Kernkraftwerks Unterweser, welches zur E.ON AG gehört und 1978 ans Netz ging. Es war mit über 1.400 Megawatt eines der leistungsstärksten Atomkraftwerke und wurde 2011 abgeschaltet.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Hauptverkehrsstraßen sind die Bundesstraßen B212 und B437, zu der auch der Wesertunnel gehört. Über die Bundesstraßen sind die Autobahnen A27 und A29 erreichbar. Somit sind mit dem Auto die Städte Oldenburg (Oldenburg), Wilhelmshaven, Bremen und Bremerhaven innerhalb einer Stunde erreichbar.

Die geplante Verlängerung der Bundesautobahn A20, früher auch als Bundesautobahn A22 bezeichnet, wird voraussichtlich über das Gemeindegebiet verlaufen.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Per Bahn ist die Gemeinde Stadland durch die Bahnstrecke Hude–Nordenham verbunden: Haltepunkte sind die Bahnhöfe in Rodenkirchen und Kleinensiel. Zudem bestehen Verbindungen per Bus mit den Städten Oldenburg, Wilhelmshaven und Bremerhaven.

Radfernwege[Bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führen zwei Radfernwege. Die Deutsche Sielroute ist ein Radfernweg durch den Landkreis Wesermarsch. Er besitzt eine Länge von 220 Kilometern und ist vor allem von der typischen Landschaft der Wesermarsch geprägt. Der Weserradweg ist ein 491 Kilometer langer Radfernweg von Hann. Münden bis Cuxhaven entlang der Weser. Örtliche Gastronomieunternehmen und private Fremdenverkehrszimmer laden zu Übernachtungen oder Ruhepausen ein. Eine Besonderheit bietet das „Melkhus“ an der Schäferei Beckumersiel: Hier können in den Sommermonaten allerlei Milchprodukte verköstigt werden.

Medien[Bearbeiten]

Die Gemeinde Stadland liegt im Einzugsbereich zweier Tageszeitungen. Dies sind die Nordwest-Zeitung mit ihrem Lokalteil „Wesermarsch-Zeitung“ sowie die Kreiszeitung Wesermarsch.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jens Schmeyers: Die letzten freien Friesen zwischen Weser und Ems: Die Geschichte Butjadingens und Stadlands bis zur Schlacht an der Hartwarder Schanze. Lemwerder. Stedinger Verlag 2006

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stadland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Heinrich Schmidt: Die historische Entwicklung des Landes Oldenburg (PDF; 784 kB). In: Dietrich Hagen / Heinrich Schmidt / Günter König: Oldenburg. Land zwischen Nordsee und Dammer Bergen. Hannover. Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung 1999, S. 49
  3. Dietrich Hagen: Der Naturraum (PDF; 725 kB). In: Dietrich Hagen / Heinrich Schmidt / Günter König: Oldenburg. Land zwischen Nordsee und Dammer Bergen. Hannover. Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung 1999, S. 11 u. 27-30
  4. Landverluste und Deichbau in der heutigen Wesermarsch
  5. www.geschichtsatlas.de: Sturmfluten und langfristige Änderungen der Küstengewässer
  6. Wasserwirtschaft im Landkreis Wesermarsch (PDF)
  7. Christian Friedrich Strackerjan: Beiträge zur Geschichte des Großherzogthums Oldenburg in zwanglosen Heften. Wilhelm Kaiser, Bremen 1837, S.108f.
  8.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 276 und 277.
  9. LSKN-Online
  10. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 4. April 2012
  11. a b Gemeinde Stadland – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2011, abgerufen am 4. April 2012
  12. www.ndr.de: Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt, abgerufen am 4. April 2012.
  13. Hauptsatzung der Gemeinde Stadland (PDF; 29 kB), abgerufen am 4. April 2012
  14. Der Freundeskreis Petit Caux, abgerufen am 4. April 2012
  15. Förderverein Bronzezeithaus Hahnenknoop e.V.: Bronzezeithaus Hahnenknoop
  16. Marcus Malsy: Analyse der Zu- und Entwässerungssysteme in der Wesermarsch: Geschichte, Funktion und Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Diplomarbeit Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 30. April 2010, S. 46 f.