Stadtbahn Rhein-Ruhr

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Netzplan mit den Stadtbahnstrecken

Zur Stadtbahn Rhein-Ruhr gehören die Stadtbahn-Linien im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

Geschichte[Bearbeiten]

Symbol der Stadtbahn
Dortmunder Stadtbahnstrecke am Remydamm
U-Bahn-Station Möllerbrücke in Dortmund
Station „Deutsches Bergbaumuseum“ der U35 in Bochum
Modellstrecke der Stadtbahn Rhein-Ruhr, U-Bf Hobeisenbrücke in Essen
B-Wagen-Doppeltraktion der DVG am Eröffnungstag des Stadtbahntunnels in der Innenstadt am 11. Juli 1992
U-Bahn Haltestelle Schloss Broich, Mülheim, der nach Voll-U-Bahn-Normen projektierte Bahnsteig ist für den Straßenbahnvorlaufbetrieb abgesenkt

Anfang der 1960er Jahre nahm der Straßenverkehr im Rhein-Ruhr-Gebiet wie auch in anderen Ballungsräumen zu. Stadtplaner und Politiker sahen die bestehenden Straßenbahnen als Hindernis für autogerechte Städte an und waren der Auffassung, es sei sinnvoll diese innerstädtisch in den Untergrund zu verlegen, sofern sie nicht durch Buslinien ersetzt werden konnten.

1969 gründeten die Städte Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Wattenscheid auf Drängen des Landes Nordrhein-Westfalen die Stadtbahngesellschaft Ruhr. 1972 kamen Düsseldorf und Hattingen hinzu; seitdem firmierte der Zusammenschluss als Stadtbahngesellschaft Rhein-Ruhr. Die Stadt Witten trat 1981 der Stadtbahngesellschaft bei, die Stadt Recklinghausen im Jahr 1982 wieder aus.

Die Planungen zur Stadtbahn Rhein-Ruhr sahen anfänglich ein etwa 300 Kilometer langes Stadtbahnnetz vor, das nach und nach das vorhandene Straßenbahnnetz ersetzen sollte. Diese Strecken sollten vorwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufen, während für die Ost-West-Richtung S-Bahn-Strecken geplant wurden. Dabei sollten die Kosten des Stadtbahnbaus hauptsächlich durch die Kommunen selbst getragen werden. Da der Zusammenbruch der Montanindustrie im Ruhrgebiet absehbar war, sollten die Tunnelbauprojekte als Nebeneffekt die Arbeitslosigkeit unter den Bergleuten senken.

Bei den Planungen wurden folgende Standards festgelegt:

  • kreuzungsfreier Verlauf, in den Innenstädten primär in Tunnel, in der Peripherie auch an der Oberfläche
  • Hochbahnsteige für einen stufenlosen Einstieg in die Fahrzeuge (im Gegensatz zu den bei den Straßenbahnen üblichen flachen Bahnsteigen)
  • europäische Normalspur (1435 mm)

Die meisten Straßenbahnen des Ruhrgebiets verkehrten und verkehren bis heute auf Meterspur (1000 mm). Damit Straßen- und Stadtbahn-Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Strecke verkehren können, werden – entgegen ursprünglichen Plänen – einige Streckenabschnitte mit Dreischienengleis (Essen) oder gar Vierschienengleis (Krefeld, Mülheim an der Ruhr) betrieben. Einige Abschnitte in Mülheim an der Ruhr, Bochum und Essen wurden noch in Meterspur gebaut und provisorisch in das Straßenbahnnetz integriert, lassen sich aber relativ einfach auf Normalspur umrüsten.

Von Beginn an sollten bestehende Strecken in das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr integriert und als Modellstrecken betrieben werden. Einige Varianten wurden daher im Vorfeld untersucht: die bereits 1898 eröffnete K-Bahn-Strecke von Düsseldorf nach Krefeld, die im Jahre 1900 in Betrieb genommene D-Bahn Düsseldorf–Duisburg sowie die Straßenbahnlinie 8/18 Essen–Mülheim, die praktisch auf dem Grünstreifen des Ruhrschnellwegs, der heutigen Bundesautobahn 40, angelegt war. Obwohl hier die meisten Umbauten erforderlich waren, wobei die Umspurung von Meter- auf Normalspur noch die geringste Arbeit darstellte, wurde diese Strecke als Modellstrecke des künftigen Netzes ausgesucht.

Strecken der Stadtbahn Rhein-Ruhr[Bearbeiten]

Datum Eröffnung Bemerkung
05.10.1967 Essen Saalbau U-Straßenbahn-Station, Umbau 1984 (Meterspur)
03.11.1972 Bochum Klinikum – Hustadt Straßenbahnvorlauf bis 1994, nicht im Tunnel (Meterspur)
1974 Duisburg Neuer Friedhof – Düsseldorf Wittlaer Modellstrecke, Hoch- u. Tieflage, Straßenbahnvorlauf bis 1981
1976 Dortmund-Kirchderne – Grevel Hochlage, Straßenbahnvorlauf (402/406) bis 1992, heute U42
28.05.1977 Mülheim-Heißen Kirche – Essen Wiener Platz Modellstrecke
28.05.1977 Essen Saalbau – Porscheplatz U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
25.05.1979 Bochum Schauspielhaus – Hauptbahnhof U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
03.11.1979 Mülheim-Heißen Kirche – Mülheim Hauptbahnhof z.T. nicht im Tunnel
03.10.1981 Düsseldorf Rampe Kennedydamm – Rampe Opernhaus (Heinr.-Heine-Allee) U-Straßenbahn-Betrieb bis 1988, zwei Stationen
27.11.1981 Essen Bismarckstraße – Rampe Planckstraße weiter nach Margarethenhöhe
27.11.1981 Essen Wiener Platz – Universität/Gesamthochschule
28.11.1981 Bochum Rampe Ruhrstadion – Bochum Hauptbahnhof U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
27.05.1983 Dortmund Clarenberg – Hörde Bf U-Straßenbahn-Betrieb (401/406) bis 1984
02.06.1984 Dortmund Westfalenpark bzw. Rampe Märkische Str. – Lortzing- bzw. Schützenstraße
01.09.1984 Gelsenkirchen Hauptbahnhof – Musiktheater U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
27.05.1985 Mülheim Hauptbahnhof – Aktienstraße U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
27.09.1985 Essen Porscheplatz – Viehofer Platz U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
31.05.1986 Essen Saalbau – Messe/Gruga bzw. Rampe Florastraße weiter nach Bredeney, Mischbetrieb Meterspur (Tram) / Normalspur (Stadtbahn)
24.08.1986 Dortmund Märkische Straße – Willem-van-Vloten-Straße mit Rampe Kohlgartenstraße
07.05.1988 Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hauptbahnhof viergleisiger Tunnel, vier Stationen, Abriss Rampe Opernhaus
06.08.1988 Düsseldorf Hauptbahnhof – Rampe Stahlwerkstraße weiter Richtung Oberbilk/Philipshalle (S) bzw. Holthausen
06.08.1988 Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee – Rampe Tonhalle weiter Richtung Oberkassel bzw. Krefeld und Neuss
02.09.1989 Herne Schloss Strünkede – Bochum Hauptbahnhof
27.05.1990 Dortmund Westfalenstadion
09.11.1991 Essen Porscheplatz – Berliner Platz U-Straßenbahn- und Spurbusbetrieb
11.07.1992 Duisburg Rampe Platanenhof bzw. Rathaus – Duissern (Rampe Rübenstraße) viergleisiger Tunnel, z.T. U-Straßenbahn-Betrieb (Normalspur)
26.09.1992 Dortmund Stadtgarten – Brunnenstraße
26.09.1993 Düsseldorf Hauptbahnhof – Ronsdorfer Straße weiter bis Eller/Vennhauser Allee, zwei Stationen
27.11.1993 Bochum Hauptbahnhof – Waldring weiter nach Hustadt auf umgespurter Tramstrecke
28.05.1994 Gelsenkirchen Musiktheater – Ruhrzoo U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
01.05.1995 Dortmund Stadtgarten – Städtische Kliniken
02.06.1996 Dortmund Stadtgarten – Polizeipräsidium
24.05.1998 Dortmund Polizeipräsidium – Westfalenhallen
24.05.1998 Essen Universität/Gesamthochschule – Altenessen Bf
19.09.1998 Mülheim Schloss Broich – Hauptbahnhof U-Straßenbahn-Betrieb (Meter- u. Normalspur)
23.09.2000 Duisburg-Duissern – Meiderich Bf z.T. U-Straßenbahn-Betrieb (Normalspur), Abriss Rampe Rübenstraße
30.09.2001 Essen-Altenessen Bf – Rampe II. Schichtstraße weiter nach GE-Horst
15.06.2002 Düsseldorf Hauptbahnhof – Oberbilk/Philipshalle (S) weiter bis Holthausen, drei Stationen, Abriss Rampe Stahlwerkstr.
16.06.2002 Dortmund Städtische Kliniken – Kreuzstraße
20.03.2005 Dortmund Barop Parkhaus Straßenunterführung und Verlegung der Station
27.01.2006 Bochum Bochumer Verein – Lohring, Rathaus – Hauptbahnhof U-Straßenbahn-Betrieb (Meterspur)
27.04.2008 Dortmund Unionstraße – Ostentor bzw. Rampe Weißenburger Straße Niederflur-Stadtbahn
24.09.2009 Düsseldorf Holthausen – Benrath, Betriebshof Hochflur-Stadtbahn
30.08.2010 Düsseldorf Werstener Dorfstraße – Südpark – Universität Ost / Botanischer Garten Hochflur-Stadtbahn

Erste Erfolge[Bearbeiten]

Stadtbahntrasse der U18 zwischen Essen und Mülheim inmitten des Ruhrschnellweges
U-Bahnhof Nordstraße in Düsseldorf

Ab 1974 wurden die ersten Stücke der oberirdischen Modellstrecke in Duisburg Neuer Friedhof (Hochlage) eröffnet. Am 1. Juni 1977 konnte der erste Abschnitt der Modellstrecke zwischen Essen (Wiener Platz, heute Hirschlandplatz) und Mülheim-Heißen (Kirche) eröffnet werden. In kurzem Abstand folgten Erweiterungen in Richtung Berliner Platz im Norden und zum Mülheimer Hauptbahnhof. Zum Einsatz kam dabei der bereits in Köln eingesetzte Stadtbahnwagen Typ B, nachdem eine geplante Eigenentwicklung als Stadtbahnwagen A oder gar der Einsatz von Berliner U-Bahn-Wagen als wenig praktikabel erschien.

Ernüchterung[Bearbeiten]

Die recht ehrgeizigen Pläne erwiesen sich als nicht so leicht zu verwirklichen, wie zunächst gedacht war. Eigentlich war vorgesehen, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die meisten Vorhaben umzusetzen und eine vollwertige U-Bahn einzurichten. Man musste jedoch sehr schnell feststellen, dass weder dieser Zeitplan einzuhalten war noch die Finanzmittel ausreichten. Zum einen waren die Kosten erheblich höher als zunächst geplant und Fördergelder von Bund und Land wurden immer weiter reduziert, zum anderen traten Probleme beim Stadtbahnbau auf, die sich aus Bergsenkungen und -schäden ergaben.

Um bereits gebaute Tunnel nicht ungenutzt zu lassen, bis die komplette Strecke fertig war, entschied man sich, übergangsweise die bisherigen Straßenbahnlinien mit Hilfe neuer Rampen in die Tunnel einzubinden (Stadtbahnvorlaufbetrieb). Wenn die Strecke fertiggestellt sei, versprachen Planer und Politiker, würden die Spurweite auf Normalspur umgestellt und die Bahnsteige zu Hochbahnsteigen umgebaut. Das gelang nur in wenigen Fällen. Die Entwicklung der Niederflurwagen machte schließlich die ursprüngliche Idee der Hochbahnsteige zwecks stufenlosen Einstiegs überflüssig. Bei Neubaustrecken formierte sich mancherorts Protest gegen die von den Gegnern als „Panzerverladerampen“ bezeichneten Stationen. Dies führte z.B. in Essen-Karnap zur Streichung einer ursprünglich an der Oberfläche geplanten Stadtbahn-Haltestelle.

Für den Ausbau des Stadtbahnnetzes waren fünf Betriebsbereiche konzipiert worden: A für Düsseldorf/Duisburg, B für Essen/Mülheim, C für Bochum, D für Gelsenkirchen, E für Dortmund. In den abgesteckten Bereichen sollten die ersten Linien eingerichtet werden, die oft von Anfang an verbunden waren, so in den Bereichen A und B.

Das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr besteht heute immer noch aus fünf Bereichen, übergreifende Linien sind kaum neu entstanden. Wegen Geldmangels wurden die ursprünglichen Stadtbahnpläne fast überall verschlankt, teilweise auf Eis gelegt. Die aufstrebenden Grünen forderten Anfang der 1980er Jahre sogar das sofortige Ende des Stadtbahnbaus. Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte in einem Aufsehen erregenden Beschluss die qualifizierte Beendigung des Stadtbahnbaus Rhein/Ruhr, um die schon in Bau befindlichen oder gar halbfertigen Strecken halbwegs sinnvoll zu nutzen.

Neue Ideen[Bearbeiten]

U-Bahnhof Karlsplatz in Essen
U-Bahnhof König-Heinrich-Platz in Duisburg

Diese Diskussion führte in Essen zu dem Entschluss, die Südstrecke der Stadtbahn Richtung Messe/Gruga und Bredeney dreischienig auszubauen und teilweise mit Stadtbahnwagen des Typs M zu befahren. Früheren Überlegungen zufolge sollte diese Zwischenlösung in näherer Zukunft aufgegeben werden. Die beiden meterspurigen Linien 101 und 107 wären dann bis zur Endhaltestelle „Bredeney“ durch eine normalspurige Hochflurlinie U12 ersetzt worden. Wegen der hohen Kosten wurden aber auch andere Lösungen erwogen. Ende November 2008 hat sich der Stadtrat für den Beibehalt der Meterspur nach Bredeney entschieden. Vorweg gingen zudem etliche Bürgerproteste gegen diese Umspurung. Kurze Zeit nach dem Entschluss begannen die ersten Gleissanierungen. Die Bahnsteige von Saalbau bis Martinstraße sollten bis 2013 zu einem Drittel für Niederflurwagen abgesenkt werden. Der derzeit mögliche Einsatz von Dreiwagenzügen entfiele somit. Aktuell ist der Umbau der Südstrecke für Niederflurwagen wegen fehlender Finanzmittel auf das Jahr 2025 verschoben worden. Zu diesen Zeitpunkt soll nach Willen der Grünen auch die Zukunft der Normalspur auf der Südstrecke neu diskutiert werden, um eventuell diese Strecke wieder auf Meterspur zurückzubauen. Damit würde auch der heutige Mischbetrieb entfallen.[1]

In Bochum wurden nur die frühere Straßenbahnlinie 5 von Recklinghausen nach Bochum sowie die Nachkriegs-Neubautrasse der Schnellstraßenbahn zur Ruhr-Universität im Stadtteil Hustadt für den Stadtbahnbetrieb mit B-Wagen auf Normalspur ausgebaut. Die neue U 35 fährt aber nur bis Herne, da Recklinghausen aus der Stadtbahn-Gesellschaft Rhein-Ruhr ausgestiegen ist. Alle anderen Strecken der Bogestra sollen in Meterspur verbleiben, wie es auch in der Nachbarstadt Gelsenkirchen nunmehr vorgesehen ist. Allerdings sind die neuen Tunnelstrecken für den Ausbau auf Normalspur und somit auch für die Normalspur-Stadtbahn vorbereitet.

Duisburg baute im Wesentlichen nur die Strecke der Linie D („D-Bahn“) Richtung Düsseldorf zur Stadtbahn aus.

In Dortmund ist der Stadtbahnbau mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit Eröffnung der Tunnelstrecke in der Innenstadt in Ost-West-Richtung am 27. April 2008 verkehrt in Dortmund der gesamte schienengebundene ÖPNV in der Innenstadt unterirdisch. Auf der zuletzt eröffneten Ost-West-Strecke werden Niederflurwagen eingesetzt. Außerhalb der Dortmunder Innenstadt werden die beiden Stadtbahnlinien dieser Strecke auch weiterhin wie eine klassische Straßenbahn geführt. In der Diskussion ist nun noch eine Verlängerung der Linie U49 nach Dortmund-Wellinghofen und die der Linie U47 mit einem neuen Abzweig Dortmund-Kirchlinde. Im Zuge des lange geplanten Umbaus des Dortmunder Hauptbahnhofs soll diese Station mit zwei Mittelbahnsteigen ausgestattet werden.

Für die Düsseldorfer Stadtbahnstrecke „Wehrhahn-Linie“, die derzeit in Bau ist und im Jahr 2014 fertiggestellt werden soll, werden ebenfalls nur Niederflurbahnsteige geplant. Dazu wurde ein neuer Niederflur-Stadtbahnwagen bestellt, der 2006 seinen Testbetrieb aufgenommen hat. Eine weitergehende Diskussion über die Umstellung der bisherigen Strecken auf Niederflur wurde nicht geführt.

Verwirklichte Stadtbahnlinien an Rhein und Ruhr[Bearbeiten]

Das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr besteht zurzeit aus folgenden Linien:

Linie Route
Fahrplanbereich 1: Essen / Mülheim
U11 GE-Horst (Buerer Str.) – E-Karnap – Altenessen – Berliner Platz – Essen Hbf – Rüttenscheid – Essen Messe/Gruga
U17 Essen Karlsplatz – Altenessen – Berliner Platz – Essen Hbf – Holsterhausen – Essen Margarethenhöhe
U18 Berliner Platz – Essen Hbf – Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum – Heißen – Mülheim Hbf
Fahrplanbereich 3: Bochum/Herne
U35 Bochum-Querenburg, Hustadt – Ruhr-UniversitätBochum HbfBochum-RiemkeHerne BfSchloss Strünkede
Fahrplanbereich 4: Dortmund
U41 Dortmund-Hörde Clarenberg – Hörde Bf – Märkische Str. – Stadtgarten – Dortmund HbfFredenbaum – Grävingholz – DO-BrechtenLünen-Brambauer
U42 Dortmund-HombruchBarop – Stadtgarten – Reinoldikirche – Schulte Rödding – KirchderneGrevel
U43 Dortmund-Dorstfeld – Westentor – Kampstraße – Reinoldikirche – Brackel – Dortmund-Wickede Bf
U44 Dortmund-MartenDorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Westfalenhütte
U45 Dortmund Westfalenhallen – Markgrafenstr. – Stadtgarten – Dortmund Hbf
U46 Dortmund Westfalenhallen – Saarlandstraße – Stadtgarten – Brunnenstr.
Die Züge der Linien U 45 und U 46 fahren an der Station Westfalenhallen auf der jeweils anderen Linie weiter.
Bei Veranstaltungen im Stadion fährt die U 45 zur sonst nicht genutzten Station Stadion.
U47 Dortmund-WesterfildeHuckarde – Dortmund Hbf – Stadtgarten – Märkische Str. – Westfalendamm – Aplerbeck
U49 Dortmund-Hacheney – Markgrafenstr. – Stadtgarten – Dortmund Hbf (– Hafen)
Fahrplanbereiche 7, 8, 9 und 0: Düsseldorf, Neuss, Duisburg und Krefeld
U70 Expressfahrten: Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – D-Lörick – MeerbuschKrefeld, Rheinstraße (nur zur Hauptverkehrszeit)
(Fahrten in Richtung Krefeld enden bereits an der Haltestelle Krefeld-Dießem)
U74 Meerbusch Görgesheide – Düsseldorf-Lörick – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – HolthausenBenrath, Betriebshof
U75 Neuss Hbf – Düsseldorf-Heerdt – Belsenplatz – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Lierenfeld – Eller, Vennhauser Allee
U76 Krefeld Rheinstraße – Meerbusch – D-Lörick – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf
(Richtung Krefeld beginnt die Linie U 76 bereits am U-Bf Handelszentrum / Moskauer Str.)
U77 Düsseldorf Am Seestern – Belsenplatz – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – Holthausen (nicht sonn- und feiertags)
U78 Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – ESPRIT arena/Messe Nord
U79 Duisburg-Meiderich Bf – Duissern – Duisburg Hbf – Grunewald – Neuer Friedhof – DU-Huckingen – D-WittlaerKaiserswerth – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf (– Oberbilk S/Philipshalle – Kaiserslauterner Straße – Universität Ost/Botanischer Garten) (zwischen Düsseldorf Hbf und Universität Ost/Botanischer Garten nur mo–fr 6–19 Uhr)

Daneben gibt es noch einige Straßenbahnlinien mit abgetrennten Abschnitten bzw. Tunnelabschnitten. Diese Linien werden aber mit Straßenbahnwagen befahren, die mit 2,3 Meter Wagenkastenbreite schmaler sind als die Stadtbahnwagen (mit üblicherweise 2,65 Meter Breite). Sie tragen dreistellige Liniennummern, während die Stadtbahnlinien zweistellige Nummern mit vorangestelltem „U“ haben. In Duisburg benutzen die Linien 901 und 903 zum Teil die Gleise der U 79. In Essen fahren Straßenbahnenwagen auf Stadtbahnabschnitten mit Hochbahnsteigen, so dass Klapptrittstufen an den Fahrzeugen erforderlich sind. Die Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen befährt mit den Linien 301, 302, 306, 308, 310 und 318 einige Tunnelabschnitte. Den einst geplanten durchgehenden Verkehr von Düsseldorf nach Essen über Duisburg wird es vielleicht nie geben, da die Strecke zwischen Mülheim (Anschluss an die Essener Stadtbahn) und Duisburg (Anschluss an die Stadtbahn Düsseldorf/Duisburg) auf Dauer in Straßenbahnmanier verbleiben soll.

In Mülheim wird damit vermutlich auf Dauer (derzeit am Hauptbahnhof) von der Essener U 18 auf die Duisburger Tramlinie 901 umgestiegen werden müssen, obwohl beide auf Normalspur verlaufen und der Tunnel unter der Innenstadt Mülheims durchgehend gebaut worden ist. Der Grund für diese Brechung liegt in der mangelnden finanziellen Bereitschaft der Städte, die technischen Unterschiede bei Radreifen und Zugsicherungssystemen (Linienzugbeeinflussung für Duisburger Fahrzeuge) sowie dem Ausbaustand der Duisburger Straße in Mülheim-Speldorf zu überwinden. Ursprünglich war eine technische Lösung für einen solchen Mischbetrieb zumindest zwischen Schloss Broich und Mülheim Hbf vorgesehen, wurde jedoch, um Betriebskosten der zu verlängernden U 18 einzusparen, noch vor der Inbetriebnahme abgebrochen.

In Bau bzw. in Planung befindliche Linien[Bearbeiten]

Stadt Linie Verlauf Fertigstellung
Bochum Verlängerung U35 Recklinghausen – Herne und Hustadt – Fachhochschule
Dortmund Umbau Hbf Umbau der Tunnelstation Dortmund Hbf Bahnsteigerweiterung nach Osten und Süden, Verglasung der beiden Ebenen zwischen der DB und Verteilerebene DSW21[2]
Dortmund U47 - Tunnelbau zwischen B1 und Marsbruchstraße in Bau seit dem 1. März 2013 von der Haltestelle Hauptfriedhof bis zur Haltestelle Allerstraße[3] vsl. 2015
Dortmund U48 Körne – Schüren (Planung verworfen)
Dortmund Verlängerung U49 Hacheney – Wellinghofen/Godekinstr. (Planung verworfen)
Düsseldorf U71, U72, U73 (Wehrhahn-Linie) D-Bilk (S) – Graf-Adolf-Platz – H.-Heine-Allee – D-Wehrhahn (S) vsl. 2014
Düsseldorf Verlängerung Tunnel Wehrhahn-Linie Suitbertusplatz – D-Bilk (S) und D-Wehrhahn (S) – Grafenberger Allee / Schlüterstr. (auf unabsehbare Zeit zurückgestellt)
Düsseldorf Verlängerung Tunnel U78, U79, (U80) Kennedydamm – Reeser Platz (auf unabsehbare Zeit zurückgestellt)
Düsseldorf U80 – Messe Umfahrung Ausfädelung Reeser Platz – Messe Süd/Congress Center – Esprit arena/Messe Nord
Düsseldorf U81 Ratingen West – Flughafen – Esprit arena/Messe Nord – Lörick – Neuss
Duisburg Verlängerung Tunnel U79, 903 Meiderich Bf – Landschaftspark Nord (1,8 km) Bau durch die Düsseldorfer Bezirksregierung abgelehnt
Duisburg Verlängerung Tunnel 901 Rathaus – Kaßlerfeld (1 km)
Essen Verlängerung U11/U17 Messe/Margarethenhöhe – Hatzper Straße
Gelsenkirchen Verlängerung Tunnel 301 Verlängerung des bestehenden Stadtbahntunnels durch Erle (auf unabsehbare Zeit zurückgestellt)
Mülheim Verlängerung Tunnel 901, 102 Verlängerung des Stadtbahntunnels nach Speldorf, bzw. Mitbenutzung durch U18 (auf unabsehbare Zeit zurückgestellt)

Entstehung der Stadtbahnlinien[Bearbeiten]

Die heutigen Stadtbahnlinien basieren größtenteils auf ehemaligen Straßenbahnlinien, die vor der „U-Bahnisierung“ verkehrten. Die Liniennummern wurden dann einfach durch die üblichen U-Bezeichnungen ersetzt. Die bisher einzige Ausnahme ist die Linie U70, die als Ergänzung zur bereits bestehenden U-Bahn-Linie eingerichtet wurde.

Die Entstehung der einzelnen U-Bahn-Linien:

Stadtbahnlinie
ersetzte Straßen- / Stadtbahnlinie
im Abschnitt
am
(Inbetriebnahme der Stadtbahn)
Bemerkungen
Besonderheiten
U11 111 E-Messe/Gruga – Rüttenscheid – Essen Hbf 31. Mai 1986 Straßenbahnverkehr Grugahalle–Gruga/Messe bereits seit dem 31. Mai 1981 wegen Umbauarbeiten eingestellt,

Straßenbahnverkehr Essen Hbf – Saalbau – Rüttenscheider Stern seit 1985 wegen Umbauarbeiten eingestellt

U17 7/17 E-Margarethenhöhe – Holsterhausen – Essen Hbf 27. November 1981 Straßenbahnverkehr seit dem 27. Mai 1977 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 57/157
U17 101/106 E-Altenessen Bf – Karnap – GE-Horst 30. September 2001 Straßenbahnverkehr seit dem 23. April 1998 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 111
U18 8/18 Heißen Kirche – Essen Hbf 28. Mai 1977 Straßenbahnverkehr seit Anfang April 1974 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 58
U18 8 Heißen Kirche – Mülheim Hbf 3. November 1979
U35 305 Bochum Hbf – Riemke Markt – Herne Bf 2. September 1989
U35 306 Bochum Hbf – Ruhr-Universität – Hustadt 27. November 1993 Straßenbahnverkehr im Abschnitt Ruhr-Universität–Hustadt bereits vorher wegen Umbauarbeiten eingestellt
heutige Stadtbahnlinie mit
damaligem Linienweg
ehemalige Straßen- / Stadtbahnlinie
mit damaligem Linienweg
Datum der
Linienumstellung
U41 Lünen-Brambauer – DO-Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Hörde 401 Lünen-Brambauer – DO-Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Hörde 27. Mai 1983
U42 Hombruch – Stadtgarten – Reinoldikirche – Brunnenstraße – Kirchderne – Grevel 402 Hombruch – Stadtgarten – Kampstraße – Reinoldikirche – Kirchderne – Grevel 26. September 1992 Ab Stadtbahneröffnung nach Grevel fuhr auf der Strecke nach Hombruch vorübergehend eine neu eingerichtete Linie 408 (Hombruch – Wickede) über Stadtgarten oberirdisch, während die U42 Stadtgarten unterirdisch hielt bzw. endete, bis der Tunnel nach Hombruch fertig gestellt war.
U43 Dortmund-Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Körne – Wambel – Brackel – Asseln – Dortmund-Wickede 403 Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Körne – Wambel – Brackel – Asseln – Wickede 27. April 2008
U44 Dortmund-Marten – Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Westfalenhütte 404 Marten – Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Westfalenhütte 27. April 2008
U45 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Westfalenhallen(/-stadion) 405 (Mengede – Westerfilde – Huckarde –) Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark (– Hacheney) 27. Mai 1983 die U45 fuhr früher Westerfilde – Hacheney, die Strecke Westerfilde – Dortmund Hbf wurde von der U47 übernommen. Die U45 fährt als U46 weiter Richtung Brunnenstraße, nur bei Großveranstaltungen zum Stadion; die U45 hat bis Westfalenpark die gleiche Strecke wie die U49, zweigt dann ab Richtung Westfalenhallen/Stadion über eine ehemalige Betriebsstrecke (Brücke) zum Remydamm
U46 Dortmund Westfalenhallen - Polizeipräsidium - Stadtgarten - Reinoldikirche - Brunnenstraße 403 (Westfalenstadion –) Westfalenhalle – Polizeipräsidium – Stadtgarten (– Kampstraße – Dortmund Hbf – Fredenbaum)

402 (Hombruch –) Stadtgarten – Kampstraße – Reinoldikirche – Brunnenstraße (– Kirchderne – Grevel)

2. Juni 1996 406 fuhr ursprünglich zwischen Kirchderne (Schulte Rödding) und Hörde und als HVZ-Verstärker Grevel – Hörde: (Grevel –) Kirchderne – Brunnenstraße – Reinoldikirche – Märkische Straße – Hörde; nach Eröffnung des Haupttunnels in der Stadtmitte am 2. Juni 1984 wurde die 406 auf die Relation (Grevel – Kirchderne –) Schulte Rödding – Stadtmitte – Westfalenstadion geändert, nach Einstellung der Linie 402 im September 1992 wurde die 406 als Ersatz für die 403 (Marten – Wickede) zwischen Marten und Westfalenstadion geführt.
U47 DO-Westerfilde – Huckarde – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Aplerbeck 405 Mengede Markt – Westerfilde – Huckarde – Dortmund Hbf (– Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney)

407 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Märkische Straße – Aplerbeck

27. Mai 1983 U47 fuhr vorübergehend Brambauer – Aplerbeck (Brambauer – Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Märkische Straße – Aplerbeck), übernahm dann die Strecke ab Westerfilde von der U45. Wegen des Baus der S-Bahn-Linie S2 wurde die U45 zwischen Westerfilde und Mengede stillgelegt.
U49 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney 405 (Mengede – Westerfilde – Huckarde –) Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney 2. Juni 1984
U70 Düsseldorf Hbf – Meerbusch – Krefeld Schnellverkehr, nur während der Hauptverkehrszeit Ergänzung zur Linie U76  ?
U74 Meerbusch-Hoterheide – D-Lörick – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – Holthausen 717 gleicher Streckenverlauf  ??. Mai 1994
U75 Neuss Stadthalle – D-Handweiser – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Lierenfeld – Eller Vennhauser Allee 705 Neuss Stadthalle – D-Handweiser – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – D-Oberbilk (S) / Philipshalle / Abschnitt der Linie 707 zwischen Düsseldorf Hbf – Eller, dadurch Streckenänderung der Linie 707 in Richtung Universität Botanischer Garten  ??. Mai 1994
U76 Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Oberkassel – D-Lörick – Meerbusch – Krefeld 76 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Oberkassel – D-Lörick – Meerbusch – Krefeld 7. Mai 1988
U77 Düsseldorf Am Seestern – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – Holthausen 717 (Meerbusch Hoterheide –) D-Lörick – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – Holthausen  ??. Mai 1994
U78 Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Stockum – Messe/Rheinstadion 718 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Stockum – Messe/Stadion 7. Mai 1988
U79 Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Stockum – Kaiserswerth – D-Wittlaer – DU St.-Anna-Krankenhaus – König-Heinrich-Platz – Duisburg Hbf 79 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Stockum – Kaiserswerth – D-Wittlaer – DU Albertus-Magnus-Straße – König-Heinrich-Platz – Duisburg Hbf 7. Mai 1988

Historie der Stadtbahnlinien[Bearbeiten]

Seit der Entstehung der einzelnen U-Bahn-Strecken haben sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben. Die folgende Tabelle enthält allerdings nur Änderungen, die Streckenverläufe und Haltestellen betreffen, jedoch keine Fahrtzeitanpassungen, Fahrplanänderungen o.ä.

Datum Stadtbahnlinie Änderung Anmerkung
27. November 1981 U18 Verlängerung der Strecke innerhalb von Wiener Platz (heute Hirschlandplatz) bis zum Berliner Platz keine
1992 U45, U47 Wegfall des Streckenabschnitts Mengede Markt – Westerfilde (S) keine
11. Juli 1992 U79 Verlängerung nach Duissern, Änderung der Linienführung. Die Haltestelle Lehmbruck-Museum entfällt, dafür Einführung der Haltestellen Musfeldstraße, Platanenhof und Karl-Jarres-Straße sowie des U-Bahnhofs Duissern. Die oberirdische Straßenbahnführung durch die Innenstadt wird durch eine neue Tunnelführung unterhalb der Innenstadt ersetzt Linien (U79, 901, 903) und rückgebaut
Mai 1994 U35 Verlängerung der Strecke nach Hustadt die ehemalige Nachkriegstrasse der damaligen Linie 5 wird damit wiederbelebt
Mai 1994 U41/U47 Verlängerung nach Westerfilde keine
Mai 1994 U74 / U77 Ersatz der damaligen Stadtbahnlinie 717, Einführung des neuen U-Bahnhofs Am Seestern zur besseren Anbindung der dortigen Buslinien und dem neugebauten Gewerbepark keine
1995 U11 Neue Endstelle Messe/Gruga keine
1996 U42 Verlängerung der Strecke zum neuen Endpunkt Städtische Kliniken keine
2. Juni 1996 U46 Neue Stadtbahnlinie in Tunnel 2 zuerst Grevel - Polizeipräsidium, dadurch Rücknahme der U42 auf die Relation Brügmannplatz (sa/so: Brunnenstr.) – Städt. Kliniken
1997 U42 Verlängerung von Brügmannplatz bis Brunnenstraße neuer Linienweg: Brunnenstraße – Städt. Kliniken mit nur 5 Stationen (Brunnenstr., Brügmannplatz, Reinoldikirche, Stadtgarten, Städt. Kliniken)
24. Mai 1998 U11 Verlängerung zum neuen Haltepunkt Altenessen Bf keine
24. Mai 1998 U17 Wegfall der Endstelle Universität Essen, neuer Haltepunkt Berliner Platz Mitbedienung der Universität durch die Verlängerung der Linie U17
24. Mai 1998 U45, U46 Verlängerung zum neuen Endpunkt Westfalenhallen an der neuen Station wechseln die Wagen auf die jeweils andere Linie - U45 fährt weiter als Linie U46 und andersrum -, die Station Westfalenstadion wird nur noch bei Veranstaltungen bedient
24. Mai 1998 U49 Wegfall des Abschnitts Brambauer - Fredenbaum keine
30.05.1999 U74 Verlängerung zur neuen Endhaltestelle Meerbusch, Görgesheide keine
28.05.2000 U41 Wegfall des Abschnitts Westerfilde – Dortmund Hbf keine
28.05.2000 U45 Wegfall des Abschnitts Fredenbaum – Dortmund Hbf, Linienwegänderung zum neuen Haltepunkt Hafen keine
17.11.1999 U49 Statt U45 nun U49 mit achtachsigen B-Wagen bis Brechten, Wegfall des Abschnitts Brambauer – Brechten (Stadtbahnausbau) kein Stadtbahnverkehr nach Lünen-Brambauer wegen Bauarbeiten
10.06.2001 U75 Wegfall der Bedienung in der Neusser Innenstadt, neue Endhaltestelle ist Neuss Hbf einziger Schienenverkehr in der Neusser Innenstadt nur noch

durch Linie 709

10.06. 2001 U79 Verlängerung bis zur neuen Endhaltestelle Duisburg-Meiderich Bf Mitbedienung der Linie 903, die dadurch erheblich schneller die Stammstrecke bedient
30. September 2001 U11 Verlängerung der Strecke innerhalb von Altenessen bis zum Karlsplatz keine
30.09.2001 U17 Verlängerung der Strecke bis zur neuen Endstelle Gelsenkirchen Fischerstraße Übernahme der Straßenbahnlinien 101 und 106
15.06.2002 U74, U77 Wegfall der Haltestelle Stahlwerkstraße Der Schienenverkehr durch Oberbilk wird durch eine unterirdische Trasse ersetzt und rückgebaut, die Anbindung der Ortsteile Wersten und Oberbilk an die Innenstadt wird dadurch schneller
16.06.2002 U42 Streckenwechsel mit der U46, die nun am U-Bf Brunnenstraße endet, sowie Streckenverlängerung zur neuen Endstelle Hombruch, Grotenbachstraße Wegfall der Straßenbahnlinie 408 zwischen Kampstraße und Hombruch
2003 U41 Verlängerung bis zur neuen Endstelle Hafen dafür Wegfall der Linie U45
2003 U45 Wegfall des Abschnitts Hafen – Dortmund Hbf dafür Bedienung durch die Linie U41
06.01.2002 U49 Verlängerung bis Brambauer Nach umfangreichen Bauarbeiten kann die Stadtbahn wieder den Ortsteil Brambauer mit dem Dortmunder Norden verbinden; Einsatz von achtachsigen Stadtbahnwagen B.
2003 U79 Verlängerung bis Kaiserslauterner Straße Bedienung nur mo–fr zur HVZ, nicht an schulfreien Tagen
13.06.2004 U17 Verlängerung bis Buerer Straße keine
24.09.2009 U74 Verlängerung bis Benrath, Betriebshof 20-Minuten-Takt
30.08.2010 U79 Verlängerung der Linie bis Universität Ost / Botanischer Garten nur montags bis freitags 6–19 Uhr

Stadtbahnwagen auf dem Netz Rhein/Ruhr[Bearbeiten]

Stadt Typ Baujahr Fahrzeugnummer Bemerkungen
Bochum B80D 1989/93 6001–6025 ohne Klappstufen, Außenschwingtür
Bochum Tango 2007/08 6026–6031
Dortmund B80C/6 1986–1993 301–343 343 von 1998 bis 2000 versuchsweise mit Kunststoff-Mittelteil
Dortmund B80C/8 1993–1994 344–354 als Sechsachser geliefert, später Umbau zum B80C/8
Dortmund B80C/8 1998–1999 355–364 als Achtachser geliefert
Dortmund B100S 1974 401–411 zweiteil. Frontscheibe, ex Bonn, Tw 411 als Ersatzteilspender
Dortmund NGT8 2007–2010 1–47 Auslieferung ab September 2007
Düsseldorf GT8SU 1973–1974 3101–3104 Falttür, Mittelteil als Speisewagen, 1981 Umbau aus GT8S, außer Dienst gestellt
Düsseldorf GT8SU 1973–1974 3201–3236 Falttür, 1981 Umbau aus GT8S
Düsseldorf B80D 1981 4002–4012 Falttür
Düsseldorf B80D 1986 4101–4104 Falttür, Speiseabteil
Düsseldorf B80D 1986–1990 4201–4288 Falttür
Düsseldorf NF8U 2006/2007 3301–3315 Niederflur-Fahrzeug für die Wehrhahn-Linie
Duisburg B80C 1984 4701–4714 Falttür
Duisburg B80C 1984 4715–4718 Falttür, Umbau aus Speisewagen, nur drei Doppeltüren je Seite
Essen B80C 1976 5101–5111 Außenschwingtür, zweiteil. Frontscheibe, Umbau aus B100S
Essen B80C 1978 5121–5128 Falttür, zweiteil. Frontscheibe, Umbau aus B100S
Essen B80C 1985 5141–5145 Falttür
Essen P86U 1986 5201–5211 ohne Klappstufen, Schiebetür, ex Innendrehtür, 1992 ex London Docklands Light Railway, Hersteller: LHB, Umbau von Stromschiene auf Oberleitung und auf manuellen Betrieb
Essen P89 1989 5221–5230 ohne Klappstufen, Schiebetür, 1994 ex London Docklands Light Railway, Hersteller: York, Umbau von Stromschiene auf Oberleitung und auf manuellen Betrieb
Mülheim an der Ruhr B100S 1976 5012–5016
Mülheim an der Ruhr B80S 1985 5031–5032

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter Höltge: Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland Band 4: Ruhrgebiet von Dortmund bis Duisburg, EK-Verlag, 1994, ISBN 3-88255-334-0

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Westen, 23. September 2010: Evag legt Pläne für Südstrecke auf Eis
  2. http://stadtbahnbauamt.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/74/38/21/00/00/00/213874/Planung_Stadtbahnanlage_-_Entwurfsplanung_Baustufe_1_unverbindliche_Darstellung.pdf
  3. http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/sued/u47-verschwindet-im-tunnel-id7403742.html