Stadtbezirk Hörde

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Dieser Artikel erläutert den Dortmunder Stadtbezirk Hörde; zu dem gleichnamigen Stadtteil siehe Hörde.

51.4833333333337.5112Koordinaten: 51° 29′ 0″ N, 7° 30′ 0″ O

Stadtbezirk Hörde
Stadt Dortmund
Höhe: 112 m ü. NN
Fläche: 29,79 km²
Einwohner: 53.310 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.790 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 44227, 44263–44269
Vorwahlen: 0231, 02304
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Lage des Dortmunder Stadtbezirks Hörde innerhalb Dortmunds.

Hörde ist eine ehemalige freie Stadt in der Grafschaft Mark und heute ein Stadtbezirk im Süden der Stadt Dortmund. Der Stadtbezirk grenzt im Norden an den Westfalenpark und die Dortmunder Gartenstadt, im Westen an die B 54, im Osten an die B 236 und im Süden an den Hengsteysee. Durch Hörde fließt die Emscher.

Gliederung[Bearbeiten]

Neben dem Stadtteil Hörde gehören auch Wellinghofen, Höchsten, Hacheney, Benninghofen, Loh, Holzen, Sommerberg, Syburg und Wichlinghofen zum Stadtbezirk Hörde.

Politik[Bearbeiten]

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Eine Bezirksvertretung besteht seit 1975. Seither ergaben sich bei Kommunalwahlen folgende Sitzverteilungen:

Sitzverteilung in der Bezirksvertretung
Jahr\Partei SPD CDU Grüne FDP Bürgerliste PDS-OL / Die Linke REP
1975[2] 11 7 1
1979[2] 11 7 1
1984[3] 11 6 2
1989[3] 11 5 2 1
1994[3] 10 7 2
1999[3] 7 9 2 1
2004[4] 7 7 2 1 1 1
2009 7 6 3 1 1 1
Wahlwiederholung 2012[5] 8 6 3 1 1

Bezirksbürgermeister ist Manfred Renno (SPD).

Sitz der Bezirksverwaltung ist nach Rückbau des Sparkassenhochhauses ein markanter Neubau unmittelbar am Bahnhof Hörde. Die Besonderheit dieses Bauwerks ist ein direkter Zugang von der Hörder Brücke, die die Gleiskörper der Deutschen Bahn überspannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Dortmund-Hörde 103 Baudenkmale, darunter 57 Wohnhäuser, 13 Wohn- und Geschäftshäuser, acht landwirtschaftliche Gebäude, acht Kleindenkmale, sechs Sakralbauten, fünf Adelssitze, zwei Geschäftshäuser sowie je ein öffentliches Gebäude, eine Industrieanlage, einen Friedhof und eine Verkehrsanlage.[6]

Literatur[Bearbeiten]

  • Theodor Schilp: Westfälischer Städteatlas, Band VII, 3. Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Hörde, ISBN 3-89115-152-7, Dortmund/Altenbeken 2002.
  • Wilhelm Brockpähler: Hörde. Ein Heimatbuch für die Stadt und ihre Umgebung. 1928.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (PDF-Datei)
  2. a b Dortmunder Statistik, Sonderheft 141, S. 46
  3. a b c d Dortmunder Statistik, Sonderheft 150, S. 49
  4. Dortmunder Statistik, Sonderheft 172, S. 53
  5. Abschlussbericht Kommunalwahlen 26. August 2012
  6. Denkmalliste der Stadt Dortmund. In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, abgerufen am 20. Juni 2014 (PDF, Größe: 180 KB).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stadtbezirk Dortmund-Hörde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien