Wassergraben

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Dieser Artikel erläutert den Begriff des Wasserbaus, zum Hindernis beim Reiten siehe Hindernislauf und Springreiten.
Entwässerungsgraben in der Eider-Treene-Niederung zur Eider hin. In diesem Fall handelt es sich um einen Graben, der schon vor Trockenlegung des Gebiets vorhanden war und zur weiteren Entwässerung beibehalten wurde.

Ein Wassergraben ist ein Kanal, ein künstlich angelegtes oder ausgebautes, zumeist geringfügig fließendes Gewässer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Funktion

Wassergräben dienen der Wasserversorgung, oder Be- oder Entwässerung (Drainage) als Melioration des Bodens. Allgemeine Bezeichnungen sind in diesem Zusammenhang Fluter und Vorfluter. Ebenso diente ein Wassergraben – als Stillgewässer-Bestandteil von Befestigungsanlagen – als künstliches Hindernis zur Verteidigung, beispielsweise bei Burgen (Burggraben), Stadtmauern (Stadtgraben) und Festungen (Festungsgraben).

[Bearbeiten] Regionale Benennungen

In einigen Regionen heißen die Be- und Entwässerungsgräben von Feldern und Wiesen:

Hauptwassergräben werden auch Landgraben genannt.

Siehe auch: Historische Wasserleitungsysteme zu weiteren regionalen Namen

Vielfach wurden diese Gräben in der Zwischenzeit wieder zugeschüttet, sobald der ursprüngliche Zweck erfüllt war, oder durch Rohre ersetzt zur Baulanderschließung. Ihre Bezeichnung überlebte dann jedoch meist als Straßenname.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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