Stadtschreiber von Bergen

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Marcel Beyer bei seiner Antrittsrede (2012)
Thomas Rosenlöcher (2010)
Stabwechsel 2007
Stadtschreiberhaus
39 Namensschilder am Haus (September 2012)

Stadtschreiber von Bergen ist ein Literaturpreis für deutschsprachige Autoren, der seit 1974 von der ehemaligen Stadt Bergen-Enkheim (heute ein Stadtteil von Frankfurt am Main) und der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim verliehen wird. Er ist einer der wichtigsten Literaturpreise von Frankfurt am Main.

Der Stadtschreiber-Preis wurde von Franz Joseph Schneider, Bürger von Bergen-Enkheim und Autor der Gruppe 47, begründet. Damit wurde der erste einer Reihe von Stadtschreiber-Preisen geschaffen (z. B. Mainz, Dresden). Dieser Literaturpreis ist jedoch einzigartig geblieben, da dem ausgezeichneten Schriftsteller keinerlei Verpflichtungen auferlegt werden. Er erhält einen Geldpreis von 20.000 Euro (2010/2011) und darf ein Jahr lang kostenlos im Stadtschreiberhaus in Bergen-Enkheim „An der Oberpforte“ wohnen. Über die Vergabe des Preises entscheidet alljährlich eine neunköpfige Jury.

Die Verleihung erfolgt jedes Jahr am Freitagabend vor dem ersten Dienstag im September, im Rahmen des Volksfestes „Berger Markt“. Dabei finden Schlüsselübergabe, Fest-, Antritts- und Abschiedsrede im Festzelt vor Hunderten von Besuchern statt.

Inhaltsverzeichnis

Preisträger [Bearbeiten]

Die Preisträger und Festredner (in Klammern):

Jury [Bearbeiten]

  • Renate Müller-Friese, als (gegenwärtige) Ortsvorsteherin und Vorsitzende
  • der jeweils amtierende Stadtschreiber, Fachjuror
  • Peter Härtling, Fachjuror
  • Wolfgang Mistereck, Bürgerjuror
  • Ulrich Sonnenschein, Bürgerjuror
  • Adrienne Schneider, Bürgerjurorin
  • Wolfram Schütte, Fachjuror
  • Monika Steinkopf, Bürgerjurorin
  • Peter Weber, Fachjuror

Literatur [Bearbeiten]

  • Wolfgang Mistereck/Adrienne Schneider (Hrsg.): Zeltreden. Reden zur Verleihung des Literaturpreises „Stadtschreiber von Bergen“ 1974–1998; Wallstein, Göttingen 1998; ISBN 3-89244-322-X

Weblinks [Bearbeiten]