Stadtteilschule
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Die Stadtteilschule ist eine neue Schulform, die nach Plänen der CDU und der Grün-Alternative Liste in Hamburg eingeführt werden soll. Sie soll bis zum August 2009 Hauptschule, Realschule und Gesamtschule ersetzen. Die Verantwortlichen planen, dass in Hamburg dank der Stadtteilschule eines Tages 80% des Jahrganges das Abitur erreichen sollen. 20% sollen einen mittleren Abschluss (vergleichbar mit der heutigen Mittleren Reife) erreichen.
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[Bearbeiten] Derzeitige Situation in Hamburg
Kein Bundesland in Deutschland gibt mehr Geld pro Schüler aus als Hamburg. Doch trotzdem schnitten Hamburger Schulen bei der PISA-Studie besonders schlecht ab. Dies liegt wahrscheinlich an sozialen Gegebenheiten. 20,8% der unter 18-Jährigen in Hamburg leben vom Sozialgeld. Jeder zweite Hamburger Erstklässler hat inzwischen einen Migrationshintergrund.[1]
[Bearbeiten] Pläne der CDU
Die CDU plant, dass es in Hamburg in Zukunft ein zweigliedriges Schulsystem geben soll. [2] Am besten nach der vierten, spätestens aber nach der sechsten Klasse sollen sich die Eltern entscheiden, ob sie ihr Kind auf das Gymnasium oder die Stadtteilschule schicken wollen. An beiden Schulen kann man das Abitur machen. Die Stadtteilschule bietet zusätzlich zum Abitur auch den Hauptschulabschluss und den Realschulabschluss an. Jedoch ist es das Ziel, dass auch auf der Stadtteilschule die Mehrheit der Schüler das Abitur machen soll und diejenigen, die das nicht schaffen, sollen möglichst den Realschulabschluss machen. Ziel ist es, dass in Hamburg die Zahl der jungen Menschen mit Hochschulreife so hoch sein soll wie im internationalen Vergleich üblich.
[Bearbeiten] Kritik an der Stadtteilschule
Die Lehrergewerkschaft GEW, die Arbeitsgemeinschaft der Hamburger Gesamtschulelternräte und sogar einige Mitglieder der Partei "Die Grünen" selbst, deren Chefin, Bildungssenatorin Christa Goetsch, die Pläne ja maßgeblich ausgearbeitet und mitgestaltet hat [3], sind gegen die Pläne der CDU und ihrer Chefin. Sie fordern die Abschaffung des Gymnasiums. „In der Stadtteilschule bleiben alle, die sonst nirgendwo bleiben können.“ sagt Hamburgs GEW-Chef Klaus Bullan.[4], [5]
[Bearbeiten] Weblinks
- TAZ-Artikel zum Thema
- Hamburg schafft Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab
- Robert Heinemann von der CDU zur Stadtteilschule
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Referenzen
- ↑ http://www.zeit.de/online/2007/16/hamburg-stadtteilschule
- ↑ http://www.schulpolitik-hamburg.de/27008/Uploaded/admin_schule|CDU-Eckpunkt-IdeenSchulstrukturreform150107.pdf
- ↑ http://www.hamburg.de/bildungspolitik/64572/erster-schulbrief.html
- ↑ http://www.zeit.de/online/2007/16/hamburg-stadtteilschule
- ↑ http://www.zeit.de/2007/04/Glosse-04

