Stadtviertel

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Als Stadtviertel (auch Stadtgeviert, Wohnviertel, Stadtquartier, Kiez) bezeichnet man einen Teil einer Stadt.

Die Bezeichnung stammt daher, dass planmäßig angelegte römische Städte oft von den beiden sich im Zentrum kreuzenden Hauptstraßen in vier gleichgroße Teile geteilt wurden.

Ein Stadtviertel ist ein überschaubares, häufig nur aus einigen Straßenzügen bestehendes, soziales Bezugssystem, das sich sowohl räumlich/geographisch als auch von der sozialen oder ethnischen Struktur seiner Bewohner her von anderen Stadtvierteln abgrenzt. Eine offizielle Grenzziehung existiert dabei meist nicht. Das Gebiet wird durch seine Bewohner definiert und ist unabhängig vom Gebiet eines Stadtteils oder Stadtbezirks.

Solche Stadtviertel haben regional unterschiedliche Bezeichnungen:

[Bearbeiten] Sonderviertel

Viele Stadtviertel haben einen besonderen Charakter, der sich in gängigen Namen widerspiegelt, darunter

Geschichtlich belastet, aber nicht in jedem Fall aufgezwungen, gibt es Stadtviertel für religiöse, ethnische und kulturelle Gruppen:

Die Ausgehviertel und Altstadtviertel vieler Städte tragen Eigennamen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Klaus Zehner: Stadtteile und Zentren in Köln. Eine sozialgeographische Untersuchung zu Raumstruktur und räumlichem Verhalten in der Großstadt. Kölner Geographische Arbeiten, H. 47, Köln 1987
  • Günther Schweizer: Zuhause in der Großstadt. Ortsbindung und räumliche Identifikation im Verdichtungsraum. Kölner Geographische Arbeiten H. 61 (Hrsg.: H. Gebhardt und G. Schweizer. Unter Mitarbeit von P. Reuber), 1995
  • Schnur, Olaf (Hrsg.): Quartiersforschung - zwischen Theorie und Praxis. VS-Verlag. Wiesbaden, 2008.
  • Wüstenrot Stiftung (Hg.): "Stadtsurfer, Quartierfans & Co - Stadtkonstruktion Jugendlicher und das Netz urbaner öffentlicher Räume", JOVIS Verlag 2008, ISBN 978-3-939633-65-5
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