Stadum

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stadum
Stadum
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stadum hervorgehoben
54.7388888888899.05027777777785Koordinaten: 54° 44′ N, 9° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Südtondern
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 19,74 km²
Einwohner:

1.025 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25917
Vorwahl: 04662
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 125
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 12
25899 Niebüll
Webpräsenz: www.stadum.de
Bürgermeister: Werner Klingebiel
Lage der Gemeinde Stadum im Kreis Nordfriesland
Karte

Stadum (friesisch: Ståårem) ist eine Gemeinde in der Schleswigschen Geest im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Das Gut Fresenhagen und der Ortsteil Holzacker liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Stadum liegt etwa 20 km östlich von Niebüll an der Bundesstraße 199 nach Flensburg.

[Bearbeiten] Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass das Gemeindegebiet seit der Mittelsteinzeit besiedelt ist. Zwei Hünengräber aus der Bronzezeit liegen im Langenberger Forst. 1976 wurde in einer Baugrube ein Rinderskelett gefunden. Das Tier hat nachweislich im 4. Jahrhundert gelebt, was auf eine frühe landwirtschaftliche Nutzung im Gemeindegebiet hindeutet.

Der Ort wurde 1486 erstmals urkundlich erwähnt, tauchte jedoch bereits 1359 in einem Kirchenbuch auf. Der Ortsname bedeutet Wohnstätte.

Auf Gut Fresenhagen wurde die Leibeigenschaft 1796 abgeschafft.

1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Holzacker eingemeindet.

Am Standort Stadum löste im Jahre 1994 die ehemalige Flugabwehrraketengruppe 39, mit dem Waffensystem HAWK das aufgelöste Aufklärungsgeschwader 52 ab.

[Bearbeiten] Politik

Seit der Kommunalwahl 2008 haben die Wählergemeinschaft WGS sechs und die Wählergemeinschaft AWG fünf Sitze in der Gemeindevertretung.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Blau auf silbernem, mit einem widersehenden, springenden roten Wolf belegten Dreiberg drei mit ihren Ästen ineinander verschlungene silberne Laubbäume.“[2]

[Bearbeiten] Infrastruktur

Im Ort gibt es einen Kindergarten, sowie eine Grundschule, die etwa 60 Schüler zählt. Die anliegende Turnhalle wird vom Turn- und Sportverein Stadum für ein breites öffentliches Sportangebot genutzt. In unmittelbarer Nähe der Schule befindet sich ebenfalls ein öffentliches solarbeheiztes Freibad mit Kiosk und DLRG-Wache.

Der Ort Stadum gehört zum evangelischen Kirchenspiel Leck und hat ein eigenes Kirchenhaus mit Glockenstapel im Ort. Der Ortsteil Holzacker gehört zum Kirchenspiel Enge-Stedesand und hat kein eigenes Gotteshaus.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Der Musiker Rio Reiser (1950–1996) lebte seit den 1970er bis zu seinem Tod in Fresenhagen und ist dort beigesetzt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Stadum stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Stadum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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