Stainz

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Wappen Karte
Wappen von Stainz
Stainz (Österreich)
DEC
Stainz
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Deutschlandsberg (DL)
Fläche 9,18 km²
Koordinaten 46° 54′ N, 15° 16′ O46.89403055555615.263858333333349Koordinaten: 46° 53′ 39″ N, 15° 15′ 50″ O
Höhe 349 m ü. A.
Einwohner 2442 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 266 Einwohner je km²
Postleitzahl 8510
Vorwahlen +43 3463
Gemeindekennziffer 6 03 33
AT225
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptplatz 1
8510 Stainz
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Walter Eichmann (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
8 ÖVP, 3 SPÖ, 2 Liste Aktives Stainz, 2 Liste Erich Jud
Lage der Marktgemeinde Stainz
Karte

Stainz ist eine Marktgemeinde im Bezirk Deutschlandsberg in der Weststeiermark (Österreich). Eine wichtige Persönlichkeit der Stainzer Geschichte ist Erzherzog Johann, der 1850 zum ersten Bürgermeister von Stainz gewählt wurde. Stainz hat eine Volks-, Haupt- und Realschule, sowie eine land- und forstwirtschaftliche Fachschule.

Stainz hat einen langgestreckten Marktplatz, der großteils von Bürgerhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert umschlossen wird. In der unteren Mitte befindet sich eine kleine Grünanlage mit einer Mariensäule.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schloss Stainz

Schloss Stainz ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift, das um 1229 durch Leuthold von Wildon gegründet und 1785 von Kaiser Josef dem Zweiten säkularisiert wurde. 1840 wurde es von Erzherzog Johann um 40.000 Gulden erworben. Heute ist das Schloss im Besitz der Grafen von Meran, die Nachfahren von Erzherzog Johann sind. Im Schloss befindet sich ein Museum mit volkskundlichen Sammlungen, die zum Grazer Joanneum gehören. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem bäuerlichen Arbeitsgerät und dem Hausrat auf dem Land. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Zweige der Landwirtschaft. Am 16. September 2006 wurde das auch zum Joanneum gehörende Jagdmuseum eröffnet.

[Bearbeiten] Wein

Stainz ist vor allem für seinen Schilcher bekannt, der schon 400 v. Chr. von den Kelten gezogen wurde.

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1177: Stainz wird als Stawiz erstmals urkundlich genannt.
  • 1218: Stainz erhält Marktrecht und eigene Gerichtsbarkeit.
  • 1229: Leuthold von Wildon gründet das Augustiner Chorherrenstift. Die Sage erzählt, dass Leuthold an dieser Stelle auf der Jagd versehentlich ein Kind getötet hat.
  • 1785: das Stift wird durch Kaiser Josef II. aufgehoben, die Mönche vertrieben und die wertvollen Bücher zerstört.
  • 1840: Erzherzog Johann kauft Schloss und Herrschaft Stainz um insgesamt 250.000 Gulden.
  • 1850: Erzherzog Johann wird zum ersten Bürgermeister der damals 700 Einwohner zählenden Marktgemeinde Stainz gewählt.

[Bearbeiten] Wappen

Das Stainzer Wappen ist ein Doppelwappen, über dem ein Engelkopf mit ausgebreiteten Schwingen positioniert ist. Der linke Teil zeigt ein Seeblatt, das von den Wildoniern übernommen wurde. Rechts sind Rad und Richterschwert zu sehen, symbolische Zeichen für das Marktrichteramt. Außerdem sind Rad und Schwert auch die Attribute der hl. Katharina, der Schutzpatronin der Stainzer Pfarrkirche.

[Bearbeiten] Flascherlzug

Der Flascherlzug wurde im Jahr 1892 eröffnet. Sein Name kommt aus der Zeit des Wunderdoktors Höllerhansl (1866-1935), der den Ruf hatte, aus dem Urin Krankheiten erkennen zu können und in der Nähe von Stainz lebte. Aus diesem Grund reisten viele Kranke mit einem Flascherl Urin an, was dem Zug zu diesem Namen verhalf. Heute ist der Flascherlzug eine Touristenattraktion.

[Bearbeiten] Partnergemeinden

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Historische Landkarten


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