Stallehr

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Wappen Karte
Wappen von Stallehr
Stallehr (Österreich)
DEC
Stallehr
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Vorarlberg
Politischer Bezirk Bludenz (BZ)
Fläche 1,66 km²
Koordinaten 47° 7′ N, 9° 50′ O47.1166666666679.8333333333333600Koordinaten: 47° 7′ 0″ N, 9° 50′ 0″ O
Höhe 600 m ü. A.
Einwohner 264 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 159 Einwohner je km²
Postleitzahl 6700
Vorwahl 05552
Gemeindekennziffer 8 01 25
AT341
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Bertram Luger
Gemeindevertretung (2005)
(9 Mitglieder)
9 - Liste für Stallehr
Lage der Gemeinde Stallehr
Karte

Stallehr ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 272 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Stallehr liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 600 Metern Höhe. Es liegt am Ausgang des Klostertales am nordöstlichsten Fuße des Davennakopfes. Nachbargemeinden sind Bludenz und Lorüns.

79,0 % der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Stallehr.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste Besiedlung dürfte bereits in römischer, vielleicht sogar schon in vorrömischer Zeit von Bludenz als dem Hauptort des Walgaus aus, vor sich gegangen sein.

1640 wurde die Kirche in Stallehr geweiht. Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 kam das Gebiet unter bayrischer Herrschaft, dann wieder zu Österreich.

Während Stallehr bis 1806 in juridischer dem Gericht der Stadt Bludenz unterstand, so wurde der Ort ab diesem Zeitpunkt dem damals neu geschaffenen Landgericht Montafon zugeteilt. Der Grund für diese Maßnahme war, daß zur Errichtung eines Landgerichts mindestens 7.000 Einwohner erforderlich waren. Die Gemeinde war durch verschiedene Bande (Zugehörigkeit eines Teiles der Einwohner zu den Hofjüngern) ohnehin schon Jahrhunderte hindurch mit dem Montafon verknüpft.

Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Stallehr seit der Gründung 1861.
Im Jahre 1939 wurde Stallehr nach Bludenz eingemeindet, was bis zur am 8. Dezember 1946 erfolgten Wahl bestand, bei welcher sich die Stallehrer mit überwiegender Mehrheit auf Trennung von Bludenz entschieden. Mit Beginn des Jahres 1947 wurde Stallehr zu einer selbständigen Gemeinde erklärt.

Stallehr war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

[Bearbeiten] Name

Der Name „Stallehr“ leitet sich vom lat. „stabularia“ – also Stallungen ab.[1] Der Name scheint urkundlich erstmalig 1355, in der Folge 1394 als Stallär, 1497 Stallör, 1531 und 1571 Stallara, 1646 Stallehrs, 1792 Stallühr und 1802 als Stallehr auf. Seit dem Jahr 1802 führt der Ort den Namen unverändert fort.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen zeigt einen in Schwarz und Silber geteilten, spitzen Schild. Oben steht ein gekreuztes Bergwerkszeichen (Schlegel und Eisen) und unten drei Ringe, 2:1, in gewechselten Farben, nach obenstehendem Bild. Die drei Ringe sind dem Wappen des Geschlechts der Rüdiger (mittelalterliches Rittergeschlecht) entnommen.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2006  
2001 272
1991 235
1981 199
1971 172

Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 276 Einwohnern (inkl. Zweitwohnsitze). Der Ausländeranteil lag 2002 bei 15,2 Prozent.

[Bearbeiten] Politik

Der Gemeinderat besteht aus 9 Mitgliedern. Bürgermeister ist Bertram Luger. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 286.625 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 579.957 €. Der Schuldenstand betrug 2001 1.360.435 €.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Im Ort gab es im Jahr 2003 109 lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige.

[Bearbeiten] Bildung

Im Ort gibt es (Stand: Januar 2008) keine eigene Schule und auch keinen Kindergarten. Diese befinden sich im benachbarten "Bings", einem Stadtteil von Bludenz.

[Bearbeiten] Vereine

Vereinigte Harmoniemusik Stallehr-Bings-Radin

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Herleitung laut Bergmann, Flür, Hopfner u.a.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

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