Stallhof
| Stallhof | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Deutschlandsberg | |
| Kfz-Kennzeichen: | DL | |
| Fläche: | 1,08 km² | |
| Koordinaten: | 46° 53′ N, 15° 16′ O46.89027777777815.273611111111300Koordinaten: 46° 53′ 25″ N, 15° 16′ 25″ O | |
| Höhe: | 300 m ü. A. | |
| Einwohner: | 531 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 491,67 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 8510 | |
| Vorwahl: | 03463 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 03 35 | |
| NUTS-Region | AT225 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Stallhof 53 Gemeindeamt A-8510 Stallhof |
|
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Herbert Rumpf (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (9 Mitglieder) |
||
| Lage der Gemeinde Stallhof im Bezirk Deutschlandsberg | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Stallhof ist eine Gemeinde mit 531 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Stallhof liegt in der Weststeiermark. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Stallhof.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort war Teil der 1122 entstandenen Mark Steiermark, die 1180 als Herzogtum Steiermark von Bayern getrennt wurde. Ab 1192 wurde das Gebiet durch die Babenberger in Personalunion zwischen Österreich und der Steiermark regiert. Von 1282 bis 1918 stand das Gebiet unter der Herrschaft der Habsburger, es lag im zunächst im „Viertel zwischen Mur und Drau“, danach im Marburger Kreis der Steiermark, der zunächst bis in das Kainachtal reichte, dessen Grenze aber mehrfach nach Süden verschoben wurde, sodass Stallhof mit den anderen Gemeinden des Stainztals ab 1. November 1783 im Grazer Kreis lag. Am 6. November 1918 kam der Ort als Teil der Steiermark zur Republik Deutsch-Österreich.
Die Gemeinde lag an der Stainzer Zündwarenfabrik, die im April 1927 im Rahmen der Wirtschaftskriste geschlossen werden musste. Weil das Fabriksgebäude fast gänzlich in Stainz lag, die Werkswohnungen aber in der Gemeinde Stallhof, hatte die Gemeinde die Lasten aus der Versorgung der Arbeitslosen zu tragen. Da das nicht ausreichend möglich war, drohte die Bevölkerung zu verarmen, Aufmärsche, Protestaktionen und politische Konflikte waren die Folge.[1] Ein weiterer wirtschaftlicher Schlag war die Einstellung der Lokalbahnlinie von Stainz nach Preding-Wieselsdorf erstmals mit 18. Jänner 1932, die auch nach Wiederaufnahme eines eingeschränkten Betriebes keine dauernde wirtschaftliche Relevanz mehr erreichen konnte.
Nach der Annexion Österreichs 1938 kam lag der Ort im Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war er Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 9 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist Herbert Rumpf (SPÖ).
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Historische Landkarten
- Stallhof und seine Umgebung in den Landesaufnahmen
-
Josephinische Landesaufnahme, ca. 1790.
-
Aufnahmeblatt, um 1878
-
Franzisco-Josephinische Landesaufnahme, ca. 1910.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gerald M. Wolf: „Jetzt sind wir die Herren …“ Die NSDAP im Bezirk Deutschlandsberg und der Juli-Putsch 1934. Grazer zeitgeschichtliche Studien, hrsg von Klaus Hödl und Werner Suppanz. Band 3. Studienverlag Innsbruck 2008. ISBN 978-3-7065-4006-3. Seite 51, 54–55 und 61, Fußnote 112.
Aibl | Deutschlandsberg | Eibiswald | Frauental an der Laßnitz | Freiland bei Deutschlandsberg | Bad Gams | Garanas | Georgsberg | Greisdorf | Gressenberg | Groß Sankt Florian | Großradl | Gundersdorf | Hollenegg | Kloster | Lannach | Limberg bei Wies | Marhof | Osterwitz | Pitschgau | Pölfing-Brunn | Preding | Rassach | Sankt Josef | Sankt Martin im Sulmtal | Sankt Oswald ob Eibiswald | Sankt Peter im Sulmtal | Sankt Stefan ob Stainz | Schwanberg | Soboth | Stainz | Stainztal | Stallhof | Sulmeck-Greith | Trahütten | Unterbergla | Wernersdorf | Wettmannstätten | Wielfresen | Wies

