Stallhofen

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Stallhofen
Wappen von Stallhofen
Stallhofen (Österreich)
Stallhofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Voitsberg
Kfz-Kennzeichen: VO
Fläche: 27,32 km²
Koordinaten: 47° 3′ N, 15° 13′ O47.0515.216666666667444Koordinaten: 47° 3′ 0″ N, 15° 13′ 0″ O
Höhe: 444 m ü. A.
Einwohner: 3.130 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 115 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8152
Vorwahl: 03142
Gemeindekennziffer: 6 16 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stallhofen 113
8152 Stallhofen
Website: www.stallhofen.eu
Politik
Bürgermeister: Franz Feirer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
15
3
2
1
15 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Stallhofen im Bezirk Voitsberg
Bärnbach Edelschrott Gallmannsegg Geistthal Gößnitz (Steiermark) Graden Hirschegg Kainach bei Voitsberg Köflach Kohlschwarz Krottendorf-Gaisfeld Ligist Maria Lankowitz Modriach Mooskirchen Pack Piberegg Rosental an der Kainach Salla (Steiermark) Sankt Johann-Köppling Sankt Martin am Wöllmißberg Söding Södingberg Stallhofen Voitsberg SteiermarkLage der Gemeinde Stallhofen im Bezirk Voitsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Gemeinderatswahl 2010
Wahlbeteiligung: 76,14 % (2005: 79,57 %)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
67,07 %
(+0,04 %p)
15,44 %
(-4,78 %p)
12,58 %
(-0,16 %p)
4,91 %
(n. k.)
2005

2010


Stallhofen ist eine Marktgemeinde mit 3130 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Voitsberg in der Steiermark (Österreich).

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 446 m über dem Meeresspiegel.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aichegg (473)
  • Bernau (259)
  • Hausdorf (270)
  • Kalchberg (391)
  • Muggauberg (297)
  • Raßberg (241)
  • Stallhofen (1216)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Aichegg, Kalchberg, Muggauberg, Raßberg und Stallhofen.

Politik[Bearbeiten]

  • Der Bürgermeister ist Vinzenz Krobath (ÖVP).
  • Einwohnerzahl: Im Jahre 2005 hatte Stallhofen 3.053 Einwohner.

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1985.
Wappenbeschreibung: In Blau ein goldgesäumter roter Pfahl, darin über einem wachsenden goldenen Abtstab drei goldene Kugeln im Dreipaß.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stallhofen
  • Pfarrkirche: dem Hl. Nikolaus geweiht. Die Kirche ist das älteste erhaltene Gebäude des Ortes. Sie weist Baustile aus 3 Epochen (Romanik, Spätgotik, Barock) auf. Der älteste Teil mit einer hölzernen Flachdecke zwischen Turm und Vorderschiff, ursprünglich romanisch, um 1520 durch ein gotisches Gewölbe ersetzt. In dieser Zeit kam auch das Presbyterium dazu. Ende 16., Anfang 17. Jahrhundert wurde ein 45 Meter hoher, mit Schießscharten ausgerüsteter Wehrturm errichtet. Heute ist der Turm auch gleichzeitig der Kirchturm.
  • Gustinus Ambrosi-Museum: der österreichische Bildhauer und Dichter Gustinus Ambrosi (1893–1975) entwarf einen eigenen Alterswohnsitz in Stallhofen; in dem Bau befindet sich heute das Gustinus Ambrosi-Museum
  • Krampusmuseum und Antiquitätenmuseum: beide Museen befinden sich im Gasthof Rößl (Kirchenwirt)

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Feuerwehr[Bearbeiten]

Um den Bewohnern im Notfall ausreichend Hilfe bieten zu können, besitzt die Marktgemeinde Stallhofen eine der schlagkräftigsten Feuerwehren im Bezirk Voitsberg. Mit rund 80 Mitgliedern und fünf Fahrzeugen, sowie einem Jet-Boot ist die Freiwillige Feuerwehr Stallhofen für jeden erdenklichen Ernstfall gerüstet.

Polizei[Bearbeiten]

In Stallhofen ist eine von sieben Polizeiinspektionen des Bezirkspolizeikommandos Voitsberg etabliert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen mit Bedeutung für den Ort

  • Gustinus Ambrosi (1893–1975), der österreichische Bildhauer und Dichter baute sich in Stallhofen einen Alterswohnsitz, in dem sich heute das Gustinus Ambrosi Museum befindet

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 35/36, 1985/86, S. 68

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stallhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien