Stallwang

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stallwang
Stallwang
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stallwang hervorgehoben
49.05138888888912.654722222222360Koordinaten: 49° 3′ N, 12° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Stallwang
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 20,59 km²
Einwohner: 1396 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 94375,
94357 (Höhenstein)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 09964
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 189
Gemeindegliederung: 43 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Straubinger Straße 18
94375 Stallwang
Webpräsenz: www.Stallwang.de
Bürgermeister: Alfons Wolf (CSU)
Lage der Gemeinde Stallwang im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt) Windberg Wiesenfelden Straßkirchen Steinach (Niederbayern) Stallwang Schwarzach (Niederbayern) Sankt Englmar Salching Rattiszell Rattenberg (Niederbayern) Rain (Niederbayern) Perkam Perasdorf Parkstetten Oberschneiding Niederwinkling Neukirchen (Niederbayern) Mitterfels Mariaposching Mallersdorf-Pfaffenberg Loitzendorf Leiblfing Laberweinting Konzell Kirchroth Irlbach Hunderdorf Haselbach (Niederbayern) Haibach (Niederbayern) Geiselhöring Feldkirchen (Niederbayern) Falkenfels Atting Ascha Aiterhofen Aholfing Straubing Landkreis Kelheim Regensburg Landkreis Landshut Landkreis Regen Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Cham Landkreis Cham Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Stallwang ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang.

Die Pfarrkirche St. Michael

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Stallwang liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Stallwang hat 43 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Landorf, Schönstein und Stallwang.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Besiedelung erfolgte um das 8. und 9. Jahrhundert durch das Kloster Münster bei Steinach. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern, bildete aber eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Poissl. Die heutige politische Gemeinde entstand 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Schönstein wurde am 1. Januar 1972 eingegliedert.[3] Der Hauptteil der aufgelösten Gemeinde Landorf kam am 1. Januar 1977 hinzu. Am 1. Mai 1978 wurde der östliche Teil der ehemaligen Gemeinde Zinzenzell der Gemeinde Stallwang zugeschlagen.[4][5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1.325 Einwohner
  • 1970: 1.384 Einwohner
  • 1987: 1.326 Einwohner
  • 2000: 1.337 Einwohner
  • 2011: 1.363 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Alfons Wolf (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 458.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 66.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Michael stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der spätmittelalterliche Turm wurde beim Neubau erhöht. An dem 1786 bis 1789 angefertigten Hochaltar waren die Straubinger Künstler Mathias Obermayr (Schnitzereien), Andreas Massinger (Schreinerarbeiten) und J. B. Scheck (Fassmalerei) beteiligt. Die Hauptfigur stellt die Sieben Schmerzen Mariens dar. Die Kanzel aus dem Jahr 1803 mit Evangelistenreliefs wurde von Fidelis Itelsperger geschaffen.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Stallwang

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 74 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 46 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 454. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1296 ha, davon waren 716 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 86 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 12 Lehrern und 205 Schülern


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111225/201342&attr=OBJ&val=856
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 437.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 631 und 633.
  5. Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 62 „Mitterfels“, Hsg. Kommission für Bayer. Landesgeschichte, München 1972, Seite 647 oben

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stallwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien