Stamsried

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Stamsried
Stamsried
Deutschlandkarte, Position des Marktes Stamsried hervorgehoben
49.26666666666712.533333333333453Koordinaten: 49° 16′ N, 12° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Stamsried
Höhe: 453 m ü. NHN
Fläche: 43,44 km²
Einwohner: 2140 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93491
Vorwahl: 09466
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 161
Marktgliederung: 43 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Schloßstr. 10
93491 Stamsried
Webpräsenz: www.stamsried.de
Bürgermeister: Herbert Bauer (CSU)
Lage des Marktes Stamsried im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern) Lam Arrach Hohenwarth (Landkreis Cham) Grafenwiesen Neukirchen beim Heiligen Blut Eschlkam Furth im Wald Gleißenberg Arnschwang Bad Kötzting Rimbach (Oberpfalz) Blaibach Waldmünchen Treffelstein Tiefenbach (Oberpfalz) Rötz Schönthal (Oberpfalz) Weiding (Landkreis Cham) Chamerau Miltach Willmering Stamsried Pösing Zandt Traitsching Chamerau Runding Cham (Oberpfalz) Pemfling Waffenbrunn Schorndorf (Oberpfalz) Michelsneukirchen Roding Walderbach Reichenbach (Landkreis Cham) Rettenbach (Oberpfalz) Falkenstein (Oberpfalz) Zell (Oberpfalz) Wald (Oberpfalz) Tschechien Landkreis Schwandorf Landkreis Regen Landkreis Straubing-Bogen Landkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Stamsried ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern, Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stamsried und staatlich anerkannter Erholungsort.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Stamsried liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Stamsried hat 43 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Asbach, Diebersried, Dörfling, Friedersried, Großenzenried, Hitzelsberg, Kollenzendorf und Stamsried.

Geschichte[Bearbeiten]

Stamsried

Der Markt Stamsried gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Wetterfeld des Kurfürstentums Bayern. Die Grafen von Holnstein sowie die Freiherren von Trogler besaßen hier eine offene Hofmark. Stamsried besaß mindestens seit 1524 das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten (z. B. Halsgerichtsbarkeit). Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeinde-Edikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Auf dem Haidberg bei Stamsried befindet sich die Ruine der 1346 erbauten Burg Kürnberg.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1949 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde Hilpersried eingegliedert. Am 1. Juli 1971 kamen Diebersried (mit dem am 1. April 1949 eingegliederten Rest der Gemeinde Hilpersried), Friedersried und Hitzelsberg hinzu. Am 1. Juli 1972 folgte Großenzenried aus dem aufgelösten Landkreis Neunburg vorm Wald.[3] Gebietsteile von Hansenried (Thanried) kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1.832 Einwohner
  • 1970: 1.858 Einwohner
  • 1987: 1.908 Einwohner
  • 2000: 2.304 Einwohner
  • 2011: 2.153 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Herbert Bauer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 637.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 67.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot unter einem silbernen Zickzackbalken eine goldene Flachsbreche. Das Wappen ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fünf, im produzierenden Gewerbe 134 und im Bereich Handel und Verkehr 34 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 73 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 672. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 128 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.779 ha, davon waren 1697 ha Ackerfläche und 1.081 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 90 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 22 Lehrern und 390 Schülern

Naturbad[Bearbeiten]

Vollbiologisches Naturbad und geomantischer Lehrpfad inmitten einer barocken Parkanlage.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert Ehrhardt: Chronik des Marktes Stamsried. Vögel-Verlag, Stamsried 2006, ISBN 3-89650-234-4.
  • Thomas Ries: Kurzgefasste Geschichte der Pfarrei Stamsried O. Pf., Kaufbeuren 1906

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/193344&attr=OBJ&val=932
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 560.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 645.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stamsried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien