Stand (Geschäft)

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Ein Stand ist eine kleine Verkaufsstelle. Auch Wohltätigkeitsorganisationen bedienen sich Aktionsständen zum Sammeln von Spenden und zur Mittelbeschaffung. Stände sind in größeren Ansammlungen auf Wochen-, Floh-, Weihnachts- und Jahrmärkten sowie auf Volksfesten zu finden. Einzeln gestellt kommen sie häufig in Fußgängerzonen und Freizeitparks vor.

Flohmarktstand
Wochenmarktstände

Abgrenzung[Bearbeiten]

Der Unterschied zwischen einem Stand und einem Ladengeschäft liegt darin, dass die Kunden einen Laden betreten, während sie bei Ständen draußen bleiben und von innen (nach außen) bedient werden. Stände, an denen Fastfood und Getränke zum Direktverzehr angeboten werden, nennt man Imbissstand bzw. Trinkhalle. Lebensmittel, Souvenirs und Eintrittskarten werden beispielsweise an Kiosken und mobilen Buden verkauft. Dabei stellen die Kioske und manche Wurstbuden eine Sonderform dar, da diese in Form eines fest installierten Standes, eines Ladengeschäftes oder einer Mischform (beispielsweise mit überdachtem Verzehrbereich) auftreten können.

Varianten[Bearbeiten]

Auf Jahrmärkten oder für gesonderte Angelegenheiten auch einzeln gelegen sind mobile Buden in Schnellbauweise und entsprechend ausgestattete Autoanhänger üblich. „Stand“ werden aber auch fest in Gebäude integrierte kleine Ladenlokale mit ausschließlichem Außenverkauf genannt. Auf manchen Märkten werden die eigentlich für mobilen Betrieb gedachten Stände nicht mehr abgebaut, wie vielerorts auf Stadtmärkten (z.B. dem Wiener Naschmarkt oder dem Münchner Viktualienmarkt) und in vielen Markthallen. Ein (Floh-)Marktstand ist eine einfache Form eines Standes und besteht gewöhnlicherweise aus einem oder mehreren bisweilen durch große Sonnenschirme, Planen oder ein Zelt überdachten Klapp- oder Tapeziertischen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]