Stanfour

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stanfour
Stanfour2012byKatjaRuge.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop-Rock, Alternative Rock, Pop-Punk
Gründung 2004
Website www.stanfour.de
Aktuelle Besetzung
Konstantin Rethwisch
Keyboard, Gesang
Alexander Rethwisch
Christian Lidsba
Gitarre, Gesang
Heiko Fischer
Paul Kaiser
Ehemalige Mitglieder
Sounds, Gesang
Eike Lüchow
Live-Mitglieder
Bass
Daniel Stritzke
Keyboard
Christoph Spangenberg

Stanfour ist eine 2004 gegründete deutsche Pop-Rock-Band.

Geschichte[Bearbeiten]

Schlagzeuger Paul Kaiser beim Eckernförder Strand-Festival 2010

Stanfour wurde auf der schleswig-holsteinischen Nordseeinsel Föhr ursprünglich als Studioprojekt von den Brüdern Alex und Konstantin Rethwisch, dem Produzenten Eike Lüchow und dem Gitarristen Christian Lidsba gegründet[1]. Alex und Konstantin Rethwisch verbrachten vor Entstehung der Band einige Jahre in Los Angeles, wo sie eng mit einem Produzenten für Filmmusik zusammenarbeiteten und bereits erfolgreich als Songwriter tätig waren.

Im September 2007 veröffentlichte Stanfour ihre Debütsingle Do It All, die Platz 46 der deutschen Singlecharts erreichte. Ihre zweite Single For All Lovers wurde zu einem der meistgespielten Songs im deutschen Radio und hielt sich 18 Wochen in den deutschen Singlecharts.[2] Im Februar 2008 veröffentlichte Stanfour ihr Debütalbum Wild Life, das größtenteils in Stockholm und im bandeigenen Studio auf Föhr, aber auch in Los Angeles produziert wurde. Weitere Singles aus diesem Album waren die Songs Desperate und In Your Arms, der es bis auf Platz 14 der deutschen Singlecharts schaffte. In Your Arms wurde später von Ina Müller unter dem Titel Wenn Du Fliegst in deutscher Sprache veröffentlicht.

Stanfour war mit John Fogerty (2007)[3], den Backstreet Boys (2008) und der norwegischen Band a-ha (2009)[4] auf Tour und trat unter anderem mit Bryan Adams (2008)[5], Daughtry (2007)[6] und den Scorpions (2008 und 2009)[7] auf. Im Sommer 2010 eröffnete Stanfour als Special Guest von Pink[8] bei drei Open Air Konzerten die Shows. Die aus der Feder des Songwriter-Duos Rethwisch/Rethwisch stammenden Stanfour-Stücke Sorry und Desperate wurden auch von den amerikanischen Künstlern Daughtry und David Archuleta aufgenommen und veröffentlicht.

Stanfour war im Dezember 2008 für den Radio-Award 1Live Krone in der Kategorie „Bester Newcomer“ nominiert. Im Dezember 2009 erschien das zweite Album Rise and Fall, das Stanfour in kompletter Eigenregie komponierte und produzierte. Paul Kaiser am Schlagzeug und der Jazz-Echo-Gewinner Heiko Fischer an der Gitarre stießen zur Band[9] und der Sound ist teilweise etwas elektronischer, leichter und tanzbarer geworden. Die erste Single Wishing You Well erreichte Goldstatus und ebenso wie das Album die Top 10 der deutschen Charts. Das Stück Tired Again ist auch in einer speziellen Filmversion auf dem Soundtrack von Til Schweigers Zweiohrküken zu hören.[10] Im Jahre 2010 erreichte das Album Rise and Fall Gold für 100.000 verkaufte Einheiten und ist damit das bisher erfolgreichste Album ihrer Karriere.[11]

Am 15. September 2010 war die Band in der Daily Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten zu sehen. Stanfour nahm am Bundesvision Song Contest 2010 für Schleswig-Holstein mit dem Titel Sail on teil und belegte dort den 7. Platz.

Am 17. November 2011 gab Gründungsmitglied Eike Lüchow seinen Ausstieg bei Stanfour bekannt.[12] Im Dezember 2011 nahmen Stanfour neben Nile Rodgers und Seal an der Aida Night of the Proms Tour mit insgesamt 19 Konzerten in zwölf verschiedenen Städten teil. Begleitet von einem Orchester und einem großen Chor spielten sie dort Wishing You Well, Life Without You und For All Lovers.[13] Das dritte Studioalbum von Stanfour heißt October Sky und erschien am 11. Mai 2012.[14] Als erste Single erschien am 27. April 2012 Learning to Breathe, dessen Video Platz 1 der MyVideo-Charts erreichte. Der Song Even If wurde als musikalische Untermalung für den Start der US-Serie Touch benutzt.[15]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[16] Anmerkungen
DE AT CH
2008 Wild Life 53
(4 Wo.)
92
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Februar 2008
2009 Rise and Fall 9
(43 Wo.)
36
(9 Wo.)
20
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Dezember 2009
2012 October Sky 9
(6 Wo.)
49
(1 Wo.)
36
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Mai 2012

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[16] Anmerkungen
DE AT CH
2007 Do It All
Wild Life
46
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2007
For All Lovers
Wild Life
24
(17 Wo.)
62
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Dezember 2007
2008 Desperate
Wild Life
55
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2008
In Your Arms
Wild Life
14
(31 Wo.)
26
(24 Wo.)
21
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. November 2008
(feat. Jill)
2010 Wishing You Well
Rise and Fall
10
(28 Wo.)
31
(12 Wo.)
48
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 2010
Life Without You
Rise and Fall
25
(18 Wo.)
49
(6 Wo.)
58
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2010
(feat. Esmée Denters)
Wouldn’t Change a Thing
Camp Rock 2: The Final Jam
28
(11 Wo.)
36
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 2010
(mit Demi Lovato)
Sail On
Rise and Fall
52
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2010
(Remix mit Itchyban & Chino con Estilo von Culcha Candela als Itchino Sound)
2012 Learning to Breathe
October Sky
45
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. April 2012
Who You Are
Ivy Gold Edition
49
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2012
(mit Ivy Quainoo)

Gastbeiträge[Bearbeiten]

  • 2014: Face to Face (ATB feat. Stanfour)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Website von Stanfour
  2. Charts, Surfmusik.de
  3. Feuertanz Festival, John Fogerty
  4. a-ha Tour, Bizarre-Radio
  5. Bayern3
  6. Daughtry, Just for Fun Magazin
  7. Rock am Denkmal
  8. Stanfour.com, Stand 20. März 2010
  9. http://www.universal-music.de/stanfour/biografie
  10. Offizielle Website von Stanfour
  11. http://www.musikindustrie.de/no_cache/gold_platin_datenbank/
  12. Lüchows Facebook-Seite
  13. Informationen bei promiflash.de
  14. Diskografie bei universal-music.de
  15. http://www.universal-music.de/stanfour/biografie
  16. a b Chartquellen: DE AT CH