Stanley Crouch

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Stanley Crouch (* 14. Dezember 1945 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug), Schriftsteller und Publizist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Crouch begann seine Karriere als Musiker bei dem Pianisten Raymond King 1966 und arbeitete ab 1967 in der Formation The Quartet, der zeitweilig David Murray und James Newton angehörten. 1974 schrieb Crouch die Ellington Suite und betätigte sich von 1969 bis 1975 als Dozent für Dramen-, Literatur- und Jazz-Geschichte am Claremont College. Seit 1975 lebt er in New York. Er betätigte seitdem sich als Schriftsteller und veröffentlichte 1970 einen Gedichtband. Außerdem ist Crouch einer der einflussreichen Jazzkritiker, der heute eine vergleichsweise enge Auffassung von Jazz vertritt (nur was im Swing wurzele, sei Jazz), mit der er die Aufführungspraxis von Wynton Marsalis am Lincoln Jazz Center rechtfertigt. Er verfasste außerdem Liner Notes für unzählige Jazzalben und betätigte sich auch als Produzent, so 1985 für Joe Hendersons Album The State of the Tenor - Live at the Village Vanguard.

Auswahldiskographie[Bearbeiten]

Bibliographie[Bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten]

  • Considering Genius: Writings on Jazz
  • The Artificial White Man: Essays on Authenticity
  • Kansas City Lightning: The Life and Times of Young Charlie Parker
  • The All-American Skin Game, or, The Decoy of Race: The Long and the Short of It, 1990-1994
  • Notes of a Hanging Judge: Essays and Reviews, 1979-1989
  • Reconsidering the Souls of Black Folk with Playthell G. Benjamin
  • Always in Pursuit: Fresh American Perspectives
  • In Defence of Taboos
  • Kansas City Lightning: The Rise and Times of Charlie Parker (2013)

Prosa/Lyrik[Bearbeiten]

  • Don't the Moon Look Lonesome: A Novel in Blues and Swing 2000
  • Ain’t no ambulances for no nigguhs tonight 1972

Literatur/Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]