Stanley Kubrick – Ein Leben für den Film

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Stanley Kubrick – Ein Leben für den Film
Originaltitel Stanley Kubrick: A Life in Pictures
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 142 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jan Harlan
Produktion Jan Harlan
Kamera Manuel Harlan
Schnitt Melanie Viner-Cuneo

Stanley Kubrick – Ein Leben für den Film ist eine US-amerikanische Filmdokumentation über Leben und Werk des 1999 verstorbenen Filmregisseurs Stanley Kubrick aus dem Jahr 2001. Regie führte Kubricks Schwager und langjähriger ausführender Produzent Jan Harlan.

Diese Dokumentation behandelt in chronologischer Reihenfolge die Filme, bei denen Kubrick Regie geführt hatte sowie dessen Kindheit und weitere Episoden aus seinem Leben. In Interviews erinnern sich unter anderem die Schauspieler Keir Dullea, Shelley Duvall, Nicole Kidman, Malcolm McDowell, Matthew Modine, Jack Nicholson und Peter Ustinov an ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur. Zu Wort kommen außerdem Filmregisseure wie Woody Allen, Martin Scorsese, Steven Spielberg, Paul Mazursky, Alan Parker und Sydney Pollack, die Schriftsteller Brian Aldiss, Arthur C. Clarke und Michael Herr, die Musiker György Ligeti und Wendy Carlos sowie Kubricks Witwe Christiane Kubrick. Als Erzähler wirkte Tom Cruise mit.

Seine Wertschätzung für Kubrick, für dessen Film Shining er vor der Kamera gestanden hatte, bringt insbesondere Jack Nicholson zum Ausdruck. Und zwar mit den Worten “Everyone pretty much acknowledges that he’s the man, and I still feel that underrates him” (deutsch: „Jeder erkennt an, dass er es einfach ist, und ich denke immer noch, dass man ihn damit noch unterschätzt“).

Der Film beschreibt nicht nur Aspekte zu den von Kubrick gedrehten Filmen, sondern auch von aufgegebenen Projekten, wie dem Film über Napoleon oder einen Film über den Holocaust.

Diese Dokumentation ist am 17. Februar 2001 anlässlich der Berlinale uraufgeführt worden.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films beschreibt diese Produktion als „ebenso vielschichtigen wie informativen Dokumentarfilm“, der „neue Einblicke und Sichtweisen ermöglicht“. Hervorgehoben wird außerdem: „Auch der Mensch Kubrick wird durch eine Reihe bislang nicht veröffentlichter Archivmaterialien nahegebracht, ohne dass seine zeitlebens bestens gehütete Privatsphäre preisgegeben würde“. [1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

In der Kategorie Bester Dokumentarfilm war der Film im Jahr 2002 für den Golden Satellite Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Rezension im Lexikon des internationalen Films