Stans

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Stans (Begriffsklärung) aufgeführt.
Stans
Wappen von Stans
Basisdaten
Kanton: Nidwalden
Bezirk: (Nidwalden kennt keine Bezirke)
BFS-Nr.: 1509i1
PLZ: 6370
UN/LOCODE: CH SAN
Koordinaten: (670635 / 201377)46.959728.366674452Koordinaten: 46° 57′ 35″ N, 8° 22′ 0″ O; CH1903: (670635 / 201377)
Höhe: 452 m ü. M.
Fläche: 11.08 km²
Einwohner: 7579
(31. Dezember 2007)[1]
Website: www.stans.ch
Karte
Karte von Stans

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Stans ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des Kantons Nidwalden in der Schweiz.

Die Gemeinde Stans zählt 7'579 Einwohner (2007). Die Fläche der Gemeinde beträgt 1'108 Hektar.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Stans liegt zwischen den Bergen Stanserhorn und Buochserhorn sowie dem westlichen Ausläufer des Bürgenstocks. Nachbargemeinden sind Ennetmoos und Stansstad im Westen, Oberdorf, Ennetbürgen und Buochs im Osten und Dallenwil im Süden, wobei Stansstad, Ennetbürgen und Buochs am Vierwaldstättersee liegen.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde wurde erstmals 1172 erwähnt. 1798 wurde Stans von französischen Truppen angegriffen, da Nidwalden sich gegen die neue Verfassung von Napoléon Bonaparte auflehnte. Bei diesem Ereignis hat der Lehrer Johann Heinrich Pestalozzi die zu Waisen gewordenen Kinder in seine erste Schule aufgenommen. Die Nidwaldner Landsgemeinde wurde bis zu ihrer Abschaffung 1997 in Oberdorf NW abgehalten.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten von Stans sind das Stanserhorn auf 1900 m.ü.M., welches durch die Stanserhorn-Bahn gut erreichbar ist, der Dorfplatz, die 1641-1647 gebaute Kirche St. Peter und Paul, das Kloster St. Klara, das Winkelried-Denkmal für den lokalen Helden Arnold von Winkelried sowie das Winkelriedhaus. In der ehemaligen Kapuzinerkirche sind Andachtsbilder des Schweizer Heiligen Niklaus von Flüe sowie des libanesischen Heiligen Charbel Makhlouf aufgestellt, die beide eine ganz ähnliche Vita haben, und deren Bedeutung für die geistig-religiöse Tradition ihrer Heimatländer ebenfalls Ähnlichkeiten aufweist. Noch zu erwähnen wäre das mysteriöse Spukhaus, in dem der Politiker Melchior Joller gelebt hat.

[Bearbeiten] Wirtschaft

In Stans gibt es 6'900 Arbeitsplätze in 650 lokalen Unternehmungen. 2% der Arbeiter sind im landwirtschaftlichen Sektor, 37% im Industriesektor und 61% im Dienstleistungssektor beschäftigt. Unter anderem ist der grösste schweizerische Flugzeughersteller Pilatus Aircraft in Stans beheimatet.

[Bearbeiten] Verkehr

Stans liegt unmittelbar an der Autobahn A2 Basel-Luzern-Gotthard.

1893 eröffnete die Stanserhorn-Bahn (SthB), eine Standseilbahn, die auf das Stanserhorn führt. Über die im selben Jahr eröffnete Elektrische Strassenbahn Stansstad-Stans (StSt) bestand Verbindung mit den Dampfschiffen des Vierwaldstättersees in Stansstad. Wegen der Konkurrenz durch die 1898 eröffnete Stansstad-Engelberg-Bahn (StEB), die von Stansstad über Stans nach Engelberg führt, wurde die Strassenbahn jedoch 1903 stillgelegt. Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde 1964 die StEB zunächst stillgelegt. Daraufhin wurde die Strecke komplett saniert und eine Verlängerung bis zur Brünigbahn in Hergiswil errichtet. Die Strecke wurde dann als Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) mit Verbindung bis Luzern wiedereröffnet. Auf Anfang 2005 fusionierte die LSE mit der Brünigbahn zur Zentralbahn (ZB).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

[Bearbeiten] Literatur

Christoph Berger, "Das kleine Buch vom Stanserhorn", 2005, ISBN 3-907164-12-1

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Stans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Ortsmitte
Stanserhorn im Nebel
Buochserhorn
Blick vom Stanserhorn auf Stans, den Vierwaldstättersee und die alte Stanserhorn-Bahn um 1900
Winkelried-Denkmal um 1900
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