Star Wars: Battlefront (Spieleserie)

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Star Wars: Battlefront
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pandemic Studios
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Free Radical Design
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rebellion
KanadaKanada Slant Six Games
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LucasArts
SchwedenSchweden Digital Illusions CE
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LucasArts
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Disney Interactive Studios
Erster Titel Star Wars: Battlefront (2004)
Letzter Titel Star Wars Battlefront: Elite Squadron (2009)
Plattform(en) NDS, PS2, PSP, Windows, Macintosh, Xbox
Genre(s) First-Person-Shooter, Third-Person-Shooter

Star Wars: Battlefront ist eine Computerspielreihe, die ursprünglich von Pandemic Studios entwickelt wurde, später allerdings von anderen Studios übernommen wurde. Die Titel erschienen bereits für zahlreiche Plattformen, etwa die PS2, die Xbox, den Macintosh und für Windows. Der dritte Teil der Serie, Star Wars Battlefront: Renegade Squadron, erschien exklusiv für die tragbare Spielkonsole PlayStation Portable.

Das Konzept der gesamten Serie ähnelt dem der Battlefield-Reihe. Auf verschiedenen Karten, die bekannte Orte aus den Star-Wars-Filmen darstellen, kämpfen zwei Fraktionen um auf der Karte verteilte Kommandoposten. Wenn eins der Teams alle Posten erobert hat, hat es gewonnen. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Soldaten in einer der beiden kämpfenden Armeen.

Hauptreihe[Bearbeiten]

Star Wars: Battlefront[Bearbeiten]

Logo Star Wars: Battlefront
Hauptartikel: Star Wars: Battlefront

Star Wars: Battlefront ist der erste Teil der Battlefront-Serie. Er erschien 2004 für Windows, PS2 und Xbox, ein Jahr später folgte eine Portierung für Macintosh und Mobiltelefone.

In Battlefront hat der Spieler die Möglichkeit, Gefechte an bekannten Orten des Star-Wars-Universums auszutragen. Dabei kann er auf Seiten der vier großen Fraktionen aus den Star-Wars-Filmen spielen. Für Battlefront wurden 10 Planeten (Hoth, Geonosis, Rhen Var, Bespin, Endor, Tatooine, Yavin 4, Naboo, Kashyyyk, Kamino), 4 Fraktionen, 20 Soldatentypen und 25 Fahrzeuge aus dem Star-Wars-Universums nachgebildet.

Es gibt insgesamt drei Spielmodi. In zwei Kampagnen wird grob die Geschichte der Star-Wars-Filme nacherzählt. Die Kampagnen bestehen aus lose aneinandergefügten Missionen, die kaum vom bekannten Spielgeschehen abweichen. In der Galaxiseroberung übernimmt der Spieler das Kommando über eine Armee und versucht, die auf einer galaktischen Karte angezeigten Planeten zu erobern. Sofortgefechte sind einzelne Gefechte, die auf den Karten aus den beiden vorigen Modi ausgetragen werden.

Ebenfalls gibt es einen Mehrspielermodus. Für Online-Spiele können sich bis zu 16 Spieler auf einem PS2-Host, bis zu 32 auf einem Xbox-Host und bis zu 64 auf einem PC-Host aufhalten. Wie bei Autorennspielen gibt es bei den Konsolen-Versionen auch einen Splitscreen-Modus, bei dem 2 Spieler am gleichen Spielgerät spielen können. Die offiziellen Mehrspieler-Server wurden allerdings 2012 deaktiviert.[1]

Star Wars: Battlefront II[Bearbeiten]

Hauptartikel: Star Wars: Battlefront II
Logo Star Wars Battlefront II

Star Wars: Battlefront II (Kürzel: SWBf II) ist der Nachfolger des erfolgreichen Multiplayer-Shooters Star Wars Battlefront (1. November 2005). Dieser Start war allerdings auch vor allem wegen der ohne ein Wort eingestellten Entwicklung weiterer Korrekturen bei SWBf I getrübt und dieser Umstand sorgte für nicht unbegründetes Misstrauen unter den Fans. In Battlefront II gibt es vor allem einen umfangreicheren Mehrspielermodus als in seinem Vorgänger. Neben den bereits bekannten Conquest-Modus, steht Capture-the-Flag in zwei Varianten zur Verfügung und auch der Team-Deathmatch-Modus steht sowohl am Boden (nur Singleplayer) als auch im Weltraum zur Verfügung. Des Weiteren gibt es einen Modus in dem nur Helden gegen Schurken spielen, und die Jagd, in der einheimische Rassen (Wookiees, Ewoks, Gungans, Geonosianer, Jawas, Tusken oder Wampas) gegen einzelne Feindklassen, meist Scharfschützen, antreten. Zudem gibt es auf einigen Maps noch Zusatz-Missionen, wie zum Beispiel das Eskortieren von bestimmten Gegenständen.

Auch gibt es in Battlefront II neue Klassen und neue Fahrzeuge. So ist es erstmals möglich, einen Jedi, Sith oder anderen Held (Jango Fett, Han Solo etc.) zu spielen, oder in Raumschlachten teilzunehmen. Es darf allerdings immer nur einen Jedi pro Team geben und die Jedi sind nicht unsterblich. Noch dazu kommt, dass die Helden nicht wie andere Einheiten durch Heilroboter geheilt werden können, sondern durch das Töten von gegnerischen Einheiten Lebensenergie erhalten.

Battlefront II bietet einen Einzelspielermodus, in dem man die Geschichte der Einheit „501. Legion“ der Republikanischen Klonarmee nachspielt. Den Namen verdankt die Elitelegion der 501st Legion, einer Fanorganisation.

Star Wars: Battlefront III[Bearbeiten]

Berichten verschiedener Spielemagazine zufolge beauftragte LucasArts den britischen Spieleentwickler Free Radical Design mit der Entwicklung eines dritten Teils der Spielereihe. Im Dezember 2008 wurde jedoch bekannt, dass Free Radical Design den Vertrag mit LucasArts nach zweijähriger Entwicklungszeit an dem (noch nicht offiziell angekündigten) Spiel wieder verloren hatte und infolgedessen Insolvenz anmelden musste.[2]

Mobile Ableger[Bearbeiten]

Star Wars Battlefront: Renegade Squadron[Bearbeiten]

Eine weitere Fortsetzung ist das von Rebellion (Aliens versus Predator, Judge Dredd) entwickelte Star Wars Battlefront: Renegade Squadron, das im September 2007 exklusiv für die tragbare Spielekonsole Playstation Portable von Sony Computer Entertainment veröffentlicht wurde.

Star Wars Battlefront: Mobile Squadrons[Bearbeiten]

Star Wars Battlefront: Mobile Squadrons ist ein Handyspiel, das vom singapurischen Unternehmen Mikoishi entwickelt und durch den amerikanischen Publisher THQ Wireless veröffentlicht wurde. Es war im Januar 2009 von THQ angekündigt worden[3] und erschien am 4. Mai 2009 zunächst exklusiv zum Download beim amerikanischen Telefonanbieter AT&T. Ab dem 15. Mai 2009 war es dann auch über andere Anbieter verfügbar.[4]

Das Spiel umfasst fünfzehn Level in denen der Spieler verschiedene Klonsoldaten steuert. Er kann sich für eine von vier Fraktionen entscheiden: Rebellion und Imperium aus der klassischen Star-Wars-Filmtrilogie und Klonarmee oder Droidenarmee aus der Star-Wars-Prequel-Trilogie.

Star Wars Battlefront: Elite Squadron[Bearbeiten]

Elite Squadron ist ein weiterer Ableger der Battlefront-Reihe, der von LucasArts für die tragbaren Spielkonsolen PlayStation Portable und Nintendo DS entwickelt wurde und am 6. November 2009 herauskam.[5]

In diesem Spiel übernimmt der Spieler die Rolle des Klonsoldaten X2 in den Klonkriegen, dem galaxisumspannenden Krieg der auch schon als Schauplatz der vorherigen Battlefront-Teile diente. Der Spieler kann darin sowohl die Spielfigur zu Fuß, als auch Fahrzeuge und Raumschiffe steuern.[5]

Die PSP-Version unterstützt Mehrspieler-Gefechte mit bis zu 16 Spielern, die DS-Variante bis zu 4 Spieler.[5]

Franchiseübernahme durch Electronic Arts[Bearbeiten]

Am 10. Juni 2013 kündigte EA auf der E3 einen neuen Teil der Battlefront-Serie an. Das Spiel wird aktuell vom Entwicklerstudio DICE entwickelt und soll im Sommer 2015 erscheinen. EA möchte nicht, dass der Ableger als ein Nachfolger der Serie verstanden wird, da der Titel eine eigene Geschichte erzählen soll. Weitere Details sind nicht bekannt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GameSpy - Neue Inhaber schalten einige Server ab
  2. Edge Online: Source: Free Radical Locked Up. 18. Dezember 2008.
  3. Pcketgamer.co.uk: Star Wars Battlefront: Mobile Squadrons coming to mobile. 8. Januar 2009.
  4. AT&T Announces Availability of Star Wars Battlefront: Mobile Squadrons. Pressemitteilung von AT&T. 4. Mai 2009.
  5. a b c LucasArts.com: Star Wars Battlefront: Elite Squadron Storms PSP (PlayStation Portable) System and Nintendo DS this Fall. 26. Mai 2009.