Star Wars: Knights of the Old Republic

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Star Wars: Knights of the Old Republic
Kotor1logo.png
Studio KanadaKanada BioWare
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LucasArts
Leitende Entwickler James Ohlen
Komponist Jeremy Soule
Erstveröffent-
lichung
Xbox
NordamerikaNordamerika 15. Juli 2003[1]
EuropaEuropa 12. September 2003[2]
Windows
NordamerikaNordamerika 19. November 2003[3]
EuropaEuropa 4. Dezember 2003[4]
Mac
NordamerikaNordamerika 7. September 2004[5]
EuropaEuropa September 2004[5]
iOS
WeltWelt 30. Mai 2013[6]
Plattform iOS, Mac, Windows, Xbox
Spiel-Engine Odyssey
Genre Computer-Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus & Tastatur, Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
Medium CD-ROM, Download
Sprache Englisch, Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Star Wars: Knights of the Old Republic (kurz: KotOR) ist eines der ersten im Star-Wars-Universum angesiedelten Computer-Rollenspiele. Es wurde von der kanadischen Firma BioWare entwickelt und von LucasArts, einer Untertabteilung von Lucasfilm, im Jahr 2003 veröffentlicht.

Das Spiel ist im Star-Wars-Kontext circa 4000 Jahre vor der Handlung des ersten Filmes Krieg der Sterne angesiedelt. Die Spielhandlung wird aus der Perspektive des ehemaligen Jedi-Ritters und Sith-Lord Revan erzählt. In Knights of the Old Republic übernimmt der Spieler die Kontrolle über Revan und erkundet mehrere weitgehend frei begehbare Planeten auf der Suche nach vier antiken Karten, die zu seinem ehemaligen Schüler Malak und dessen Festung führen sollen. Der Großteil der Spielhandlung wird in Dialogen erzählt, in denen der Spieler die Entwicklung seiner Figur sowie die Handlung selbst lenken kann.

Der Titel wurde von der Fachpresse einstimmig positiv aufgenommen. Die Webseite Metacritic berechnete für die verschiedenen Plattformen Metawertungen von über 90 von 100 Punkten. Auch kommerziell war der Titel erfolgreich, besonders auf der Xbox. Schätzungen gehen allerdings von über zwei Millionen verkauften Exemplaren aus.

2005 folgte ein Nachfolger unter dem Titel Star Wars: Knights of the Old Republic II: The Sith Lords. Er wurde allerdings nicht mehr von BioWare, sondern vom amerikanischen Studio Obsidian Entertainment entwickelt.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung des Spiels ist in zwei Teile geteilt. Den einen stellt die aktive Spielhandlung dar, an der der Spieler unmittelbar beteiligt ist. Den anderen Teil stellt der Handlungshintergrund dar, der die Ereignisse vor Einsetzen der Spielhandlung beschreibt. Über den Hintergrund ist der Spieler zunächst im Unklaren. Erst durch häufige Interaktion mit anderen Spielfiguren wird der Spieler zunehmend über frühere Geschehnisse informiert.

Star-Wars-Hintergrund[Bearbeiten]

KotOR ist zeitlich etwa 4000 Jahre vor der ursprünglichen Geschichte der Star-Wars-Filme einzuordnen.[7] Es spielt einige Jahre nach den Mandalorianischen Kriegen, einem militärischen Konflikt zwischen einem militaristisch gesinnten Volk, den Mandalorianern und der Republik, die demokratische Führung der Galaxis. Die Mandalorianer planten, ihren Einflussbereich zu vergrößern, und überfielen die Republik. Den militärisch überlegenen Angreifern gelang es, weite Teile der Galaxis unter ihre Kontrolle zu bringen.[8]

Zwei Jedi, Revan und Malak, entschieden sich, gegen die Mandalorianer ins Feld zu ziehen. Sie führten die Überreste der republikanischen Truppen so, dass sie das Blatt wenden und die Mandalorianer letztendlich besiegen konnten.

Nach Ende des Krieges verschwanden beide Jedi mitsamt ihren Streitkräften spurlos aus der bekannten Galaxis. Monate später kehrten sie zurück, allerdings unter der Flagge der Sith, alte Feinde der Jedi und begannen, die Republik selbst zu erobern.[9]

Der Jedi-Rat stellte eine Einsatztruppe unter der Führung von Bastila Shan zusammen, um Revans Schiff zu entern und den Sith-Lord auszuschalten. Malak begann daraufhin, Revans Schiff unter Beschuss zu nehmen, um ihn und die Jedi zu eliminieren. Allerdings gelang es den Jedi, rechtzeitig mit Revan, der durch den Beschuss außer Gefecht gesetzt wurde, von Bord und vom Schlachtfeld zu fliehen. Im Glauben, dass sowohl Revan als auch einige der mächtigsten Jedi gefallen waren, ernannte sich Malak zum alleinigen Anführer der Sith und setzte den Eroberungsfeldzug fort.[9]

Ein Cosplayer als Darth Revan

Nach seiner Verhaftung wurde Revan von dem Jedi-Rat mithilfe der Macht seiner Erinnerungen und Machtfähigkeiten beraubt. An diesen Vorgang sowie die gesamte Zeit davor besaß er keine Erinnerungen, er litt unter einer Art Amnesie.[4]

Spielhandlung[Bearbeiten]

Im Zentrum der Handlung stehen die Ereignisse um Revan nach seiner Gefangnahme und Amnesie. Auch der Spieler wird zu Beginn nicht über die wahre Identität seines Hauptcharakters aufgeklärt und vergibt stattdessen einen selbst gewählten Namen. Die Aufdeckung der wahren Identität stellt den zentralen Wendepunkt der Handlung dar.

In den ersten Minuten des Spiels befindet sich Revan an Bord einer Fregatte, die von Sith-Truppen aufgespürt und angegriffen wird. Da die Truppen der Sith überlegen sind, flieht die Besatzung, darunter Revan, der Offizier Carth Onasi und Bastila Shan mithilfe von Rettungskapseln auf den Planeten Taris. Diese wird allerdings beim Absturz ihrer Rettungskapsel von einer örtlichen Verbrecherbande, den Schwarzen Vulkar, gefangen genommen.[4]

Carth und Revan versuchen daher, Bastila wiederzufinden und eine Möglichkeit zu entdecken, vom Planeten zu fliehen. Dabei sind sie gezwungen, eine Kaserne der Sith zu infiltrieren und in einen Bandenkrieg einzugreifen. Bei ihren Einsätzen schließen sich ihnen die Schmuggler Mission Vao und Zaalbaar sowie der Söldner Canderous Ordo an. Inzwischen erfährt die Gruppe, wo Bastila gefangengehalten wird, in einer Basis der Schwarzen Vulkar. Um sie zu befreien, schließt sich der Spieler einer rivalisierenden Bande an und tritt für sie bei einem Wettrennen an. Der Spieler siegt und gerät schließlich in einen Streit mit dem Anführer der Vulkar, der daraufhin von Revan aus Notwehr getötet wird.

Danach sammelt sich die Gruppe in ihrem Unterschlupf und berät sich über die Flucht vom Planeten. Sie entschließt sich dazu, das Schmugglerschiff Ebon Hawk zu stehlen. Während dieses Einsatzes beginnt Malak mit dem Bombardement von Taris, da er nicht riskieren will, dass Bastila flieht. Der Ebon Hawk gelingt es, dem Beschuss knapp zu entkommen und aus dem Sternensystem zu fliehen.[4]

Mögliche Schauplatzabfolge innerhalb der Star-Wars-Galaxie

Die Gruppe reist zunächst zum Planeten Dantooine, wo sich ein Hauptsitz des Jedi-Ordens befindet. Dort erhält der Spieler eine grundlegende Ausbildung zum Jedi-Ritter und erhält verschiedene Prüfungsaufgaben. Nachdem er diese gemeistert hat, wird er zum Jedi-Ritter ernannt. Anschließend wird er mit der Suche nach vier Karten beauftragt, die den Weg zu einer Waffe der Sith, der Sternenschmiede, zeigen.[7]

Bei seiner Suche bereist der Spieler nacheinander die vier Welten Kashyyyk, Manaan, Korriban und Tatooine in beliebiger Reihenfolge und entdeckt die Karten. Bei seiner Suche trifft der Spieler hin und wieder auch auf Soldaten der Sith, die Jagd auf ihn und seine Begleiter machen.[7]

Nachdem der Spieler drei Karten gesammelt hat und zum nächsten Planeten reisen will, wird er mit seinen Begleitern von Malaks Flaggschiff, der Leviathan, abgefangen und eingesperrt. Ihnen gelingt es allerdings, aus dem Gefängnis auszubrechen. Bei ihrer Flucht vom Schiff treffen sie auf Saul Karath, den Befehlshaber der Sith-Flotte. Nach einem kurzen Gefecht wird Karath mit seiner Eskorte vom Spieler und seinen Gefährten überwältigt. Der sterbende Admiral enthüllt dem Spieler daraufhin, dass er der Sith-Lord Revan sei.

Mit allen Sternenkarten in seinem Besitz ist Revan in der Lage, die Koordinaten der Sternenschmiede zu ermitteln. Daraufhin reist er zu dieser Position und entdeckt die Station. Der Spieler infiltriert mit seinen Gefährten die Sternenschmiede und trifft schließlich auf Malak, den er im Duell tötet. Anschließend wird die Sternenschmiede durch eine republikanische Angriffsflotte zerstört, wodurch die Armee der Sith besiegt wird.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Knights of the Old Republic ist ein Rollenspiel. Daher ist ein zentrales Element des Spiels die Entwicklung des eigenen Charakters. Zu Beginn einer Kampagne entscheidet sich der Spieler für eine Spielfigur. Er kann dabei aus drei Klassen, Soldat, Gauner und Späher wählen. Diese unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Kampffertigkeiten. Anschließend erhält der Spieler eine bestimmte Anzahl an Punkten, die er auf seine zentralen Eigenschaften, z.B. Verfassung oder Aufmerksamkeit, verteilen kann. Im Spielverlauf werden die Eigenschaften des Spielcharakters konstant ausgebaut. Dazu zählt auch die spätere Wahl einer Jedi-Klasse. Sobald der Spieler eine solche gewählt hat, besitzt er Zugriff auf zahlreiche weitere Fähigkeiten, die als Macht-Fähigkeiten bezeichnet werden und die Kampfkraft des eigenen Charakters deutlich steigern.[4]

Das Ziel des Spielers ist, fünf Sternenkarten ausfindig zu machen und die Sternenschmiede, eine Basis der Sith zu zerstören. Dazu bereist und erkundet er mehrere Planeten, Stationen und Raumschiffe. An beinahe jedem dieser Orte befinden sich zahlreiche Charaktere, mit denen der Spieler auf verschiedene Weise interagieren kann. Darüber hinaus sind in die Level mehrere Minispiele, beispielsweise Kartenspiele oder Wettrennen, eingebettet.

Als Hauptquartier des Spielers dient sein persönliches Schiff, die Ebon Hawḱ. Auf ihr versammeln sich die Charaktere, die ihn begleiten. Einige von ihnen können dem Spieler bestimmte Ausrüstungsgegenstände herstellen, etwa Granaten oder Medizin. Im Cockpit befindet sich eine Karte der Galaxis, mit der er zu anderen Planeten reisen kann.[10]

Charakterentwicklung[Bearbeiten]

Alle spielbaren Charaktere besitzen eine detaillierte Übersicht über ihre Begabungen und Fertigkeiten. Diese bestehen sowohl aus Veranlagungen, die mit der Zeit immer weiter ausgebaut werden können, als auch aus einmalig erlernbaren Fähigkeiten.

Die Figuren besitzen Attribute, Fähigkeiten und Talente. Attribute umfassen die rudimentären Charaktereigenschaften, z.B. die körperliche Kraft. Fähigkeiten stellen feinere Merkmale dar, etwa die Fertigkeit, Wunden zu heilen. Diese beiden Gruppen werden durch Zahlenwerte repräsentiert, die im Verlauf des Spiels weiter ausgebaut werden können. Talente sind dagegen einmalig erlernbar. Zu ihnen zählen beispielsweise permanente Angriffs- und Verteidigungsboni sowie besondere Kampfformen.[10]

Der Spieler kann seinen Charakter durch das Sammeln von Erfahrungspunkten verbessern. Erfahrungspunkte erhält der Spieler durch das Besiegen von Gegnern und für das Erfüllen von Missionen. Bei jeder Aufwertung steht ihm ein Kontingent an Punkten zur Verfügung, mit dem er seine zentralen Merkmale verbessern und neue Fähigkeiten erlernen kann.[10]

Die anfängliche Wahl der Klasse besitzt einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Charakters, da die Klassen eigene Fertigkeiten mitbringen und die Entwicklung bestimmter Attribute, Fähigkeiten oder Talenten begünstigen.

Interaktion[Bearbeiten]

In vielen Abschnitten befinden sich Zivilisten, mit denen der Spieler interagieren kann. Oft bitten sie den Spieler in Notlagen um Hilfe. Im Dialog stehen ihm meist mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Diese variieren in den Fragen, ob er überhaupt Hilfe verspricht oder wie er beabsichtigt, zu helfen. In manchen Dialogen stehen dem Spieler zusätzliche Antwortmöglichkeiten zur Auswahl, wenn er bestimmte Fähigkeiten und Attribute besonders ausgebaut hat. Beispielsweise kann ein Charakter mit starken Überredungskünsten leicht Kaufpreise herunterhandeln. Das Verhalten im Dialog und seine getroffenen Entscheidungen beeinflussen seine Ausrichtung an der Macht. Komplexere Aufgaben können zudem Einfluss auf den künftigen Spielverlauf haben.[11]

Hin und wieder trifft der Spieler auf Charaktere, die bereit sind, sich ihm anzuschließen. Insgesamt neun Spieler können sich ihm als Begleiter anschließen, wovon mit Carth Onasi bereits einer von Anfang an zur Verfügung steht. Weitere sind beispielsweise die Jedi Bastila Shan oder der Attentatsdroide HK-47. Maximal zwei Spieler können gleichzeitig mit dem Spieler zu Fuß unterwegs sein. Die Begleiter sind wie der Hauptcharakter steuerbar und können sich während des Handlungsverlaufs permanent entwickeln.[12]

Ausrichtung an der Macht[Bearbeiten]

Für alle spielbaren Charaktere ist eine Skala vorhanden, die anzeigt, wie stark der Spieler der Hellen oder der Dunklen Seite der Macht zugeneigt ist. Dieses Prinzip entspricht einem System, das sich auch in anderen Rollenspielen findet, es wird in der Regel als Gesinnungssystem bezeichnet. Der Spieler startet mit neutraler Ausrichtung, ist also weder dem Guten noch dem Bösen zugeneigt. Durch Handlungen und Dialoge entscheidet sich, in welche Richtung er sich entwickelt. Verhält der Spieler sich uneigennützig, entwickelt er sich zur Hellen Seite, tritt er aggressiv und offensiv auf, befindet er sich auf dem Weg zur Dunklen Seite.[10]

Die Ausrichtung des Spielers beeinflusst seine Möglichkeiten im Kampf. Spieler, die der Hellen Seite zugewandt sind, besitzen starke Defensivboni, von denen auch ihre Begleiter profitieren können. Dunkle Charaktere verfügen dagegen über starke offensive Fähigkeiten.[11]

Ausrüstung und Bewaffnung[Bearbeiten]

Verschiedene Lichtschwerter

Der Spieler verfügt über ein Inventar, in dem alle Gegenstände gesammelt werden, die der Spieler beim Erkunden entdeckt, gefallenen Gegnern abnimmt oder als Belohnungen für Aufträge erhält. Die Ausrüstungsgegenstände sind vielfältig, sie umfassen Körperpanzer, Masken und Implantate. Die Auswahl bei den Waffen ist ebenfalls groß. Während des Spiels entdeckt der Spieler Klingen, Metallschwerter, Äxte aber auch Fernkampfwaffen wie Pistolen, Gewehre oder Armbrüste. Die wesentliche Waffe des Spielers stellt allerdings das Lichtschwert dar, welches er im Verlauf der Kampagne konstruiert.

Alle Ausrüstungsgegenstände können verbessert und spezialisiert werden. Die dazu benötigten Komponenten findet der Spieler ebenfalls in der Spielwelt, entweder in plünderbaren Behältern oder bei Händlern. Darüber hinaus kann er Gegenstände auch zerlegen und mithilfe der daraus gewonnen Einzelteile neue Objekte konstruieren.[10]

Planeten[Bearbeiten]

Die Planeten, die der Spieler bereist, sind in einzelne Abschnitte unterteilt. Innerhalb dieser Abschnitte kann der Spieler sich frei bewegen. In jedem Abschnitt befinden sich zahlreiche Kisten oder vergleichbare Objekte, die der Spieler plündern kann. Der Inhalt dieser Behälter wird mittels eines Zufallsgenerators bestimmt. Alle gefundenen Objekte werden in das permanente Inventar des Spielers aufgenommen.

Die Reihenfolge, in der der Spieler Planeten bereist, ist nur teilweise vorgegeben. Auch kann der Spieler bei Bedarf einen Planeten verlassen, ohne die jeweilige Karte gefunden zu haben.[13]

GUI[Bearbeiten]

Schematische Darstellung des KotOR-Interfaces

Die Benutzeroberfläche zeigt während des normalen Spiels eine verkleinerte Karte des aktuellen Spielgebiets, eine Übersicht über die Mitglieder des aktuellen Teams, Felder, die verfügbare Minen und Schutzschilde anzeigen und Buttons für die wesentlichen Menüfunktionen. Dazu zählen eine Übersicht über die Charaktere, die deren Merkmale und Ausrichtung an der Macht zeigen sowie ein Bildschirm, in dem die spielbaren Figuren mit Waffen, Körperpanzern und ähnlichem ausgestattet werden können.[14]

Das Spiel wird durchgängig aus der Dritten Person gespielt. Die Kamera lässt sich auf und ab schwenken sowie um die Spielfigur drehen.[15]

Kampfsituationen[Bearbeiten]

Kampfsituationen beginnen, wenn der Spieler Sichtkontakt zu einem Gegner hat. Dann wird das Spiel pausiert. Über dem Gegner werden drei Schaltflächen sichtbar, mit denen der Spieler seinen Angriff kombinieren kann. Dabei kann der Spieler aus besonderen Nahkampf- und Fernkampfangriffen -abhängig davon, welche Waffe er mit sich führt -, Machtangriffen und Granatenwürfen wählen. Kämpfe werden Mann gegen Mann geführt. Im Kampf führen die Beteiligten parallel ihre Aktionen aus. Dabei kann für jede spielbare Figur eine feste Reihenfolge von Angriffsbefehlen erstellt werden, die diese dann automatisch nacheinander abarbeiten. Abhängig von den Eigenschaften eines Charakters besteht bei jeder Attacke eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass diese abgewehrt wird.[4]

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten]

Greg Zeschuk

Für die Entwicklung des Titels zeichnete das kanadische Studio BioWare verantwortlich, das bereits die erfolgreichen Rollenspiele Baldur's Gate und Neverwinter Nights produziert hat. Eine erste offizielle Bestätigung der Kooperation erfolgte im Juli 2000 mit der Ankündigung seitens Greg Zeschuk und Ray Muzyka, CEOs von BioWare, gemeinsam mit LucasArts mit der Entwicklung des ersten reinen Star-Wars-Rollenspiels begonnen zu haben. Das Spiel stellte eines der ersten dar, die aus der Kooperation von LucasArts als Lizenzverwalter und einem namhaften Studio als Entwickler entstanden sind. Zuvor hatte LucasArts entweder selbst entwickelt oder kleinere Studios beauftragt, das Spiel unter enger Begleitung zu entwickeln.[16] Das am Spiel beteiligte Team umfasse etwa 40 Mann. Für die Handlung war maßgeblich der Science-Fiction-Autor Drew Karpyshyn verantwortlich, der bereits seit 2000 an BioWare-Titeln wie Baldur’s Gate 2 mitwirkte.[17]

Ray Muzka

Eines der ersten Details des Spiels, die bekannt gemacht wurden, war die Entscheidung, die Handlung 4000 Jahre vor den Star-Wars-Filmen anzusiedeln. Alternativ bot LucasArts die Handlung von Episode 2 als Basis für den neuen Titel. Die Entwickler sahen allerdings in einem komplett neuen Szenario größeren kreativen Spielraum.[16]

Eine erste offizielle Vorstellung erfolgte während der Spielemesse E3 2001 in Los Angeles. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Spiel seit knapp einem halben Jahr in der Entwicklung. Bei der Präsentation stellte der leitende Entwickler, James Ohlen, einige Konzeptzeichnungen und eine knappe Beschreibung der Szenerie vor. Als angestrebtes Veröffentlichungsdatum gab LucasArts den Winter 2002 an.[15]

Im Mai 2002 wurde eine erste Demo-Version für die Xbox veröffentlicht. Ihr Umfang war recht knapp gehalten, sie demonstrierte lediglich den Einstieg ins Spiel, das Schiff des Spielers, ein rudimentäres Charakter-System und das Konzept der Kampfsituationen.[18] Im Herbst 2002 kündigte LucasArts an, dass sich die Entwicklung des Spiels verzögere und es voraussichtlich erst 2003 erscheinen würde.[19]

Die letzte größere Präsentation erfolgte auf der E3 2003. Dort stellten die Entwickler, die bislang eher zurückhaltend mit Details zum Spiel waren, die genaue Funktionsweise des Kampfsystems vor.[20]

Technik[Bearbeiten]

In technischer Hinsicht stellt der Titel eine Neuentwicklung dar. Während das Kampfsystem an den früheren BioWare-Titel Baldur's Gate erinnert, wurden die anderen Komponenten von Grund auf neu konzeptioniert. Alle Objekte und Figuren wurden dreidimensional modelliert. Die Kamera zeigt das Geschehen aus der dritten Person und lässt sich weitgehend frei drehen.[15] Ziel der Entwickler war es, dadurch die strategischen Konzepte früherer Rollenspiele mit optisch ansprechenden und actionreichen Szenen zu kombinieren. Eine Schwierigkeit in der Entwicklungsphase stellte es dar, eine ausgewogene Balance aus Grafikleistung und Geschwindigkeit zu finden, da die Spielumgebungen für die damalige Zeit außergewöhnlich groß und belebt sind.[21]

Für Knights of the Old Republic wurde eine neue Engine mit dem Codenamen Odyssey entwickelt. Diese Engine ist spezialisiert auf Rollenspiele mit 3D-Grafik. Eine technische Besonderheit ist die Darstellung von feinen Umgebungspartikeln und Natureffekten, etwa Staub und Bewegungen von Gräsern durch Wind.[22] Große Verbreitung fand die Engine allerdings nicht. Neben KotOR sollte sie nur noch ein Spiel verwenden, der Nachfolger Knights of the Old Republic: The Sith Lords.[23]

BioWare entwickelte Versionen für Windows und für die Xbox. Mike Gallo gab als Grund für die Wahl der Xbox an, dass sich beide Systeme aus technischer Sicht ähnlich seien, wodurch der Entwicklungsaufwand gesenkt werden könne. Ferner war BioWare damit im Begriff, eines der ersten Rollenspiele für die Xbox umzusetzen.[24]

Die Windows-Version verfügt über eine höhere Grafik-Leistung, da sie auf höhere Auflösungen ausgelegt ist. Daher sind die Texturen schärfer und detailreicher. Die Xbox-Version verfügt dagegen über ein optimiertes Rendering-Verhalten, was das Reflexionsverhalten von Oberflächen verbessert.[22]

Teile des Spiels, besonders das Kampfsystem, basieren auf dem d20-System von Wizards of the Coast. D20 ist die Basis des Rollenspiels Dungeons & Dragons was wiederum als Grundlage für die Abläufe moderner Rollenspiele gilt.[25] Das System dient dazu, Grundregeln im Spiel festzulegen und zufällige Spielereignisse anhand dieser Regeln zu berechnen.[26]

Ton und Synchronisation[Bearbeiten]

Jeremy Soule komponierte die Spielmusik.

Da Knights of the Old Republic zu einem großen Teil aus Dialogen besteht, wurden umfangreiche Tonaufnahmen erzeugt. Anders als bei den übrigen Elementen des Spiels, leitete LucasArts anstelle von BioWare die Entwicklung der Vertonung.[27]

Als Komponist der Spielmusik fungierte der mehrfach ausgezeichnete Jeremy Soule. In Teilen sollte die Musik auf den Originalstücken von John Williams, der die Filmmusik aller Star-Wars-Teile komponierte, basieren. Dennoch sollte das Spiel eine eigenständige Komposition erhalten, um es von den bekannten Star-Wars-Medien abzugrenzen. Der Produzent, Mike Gallo, kommentierte die Notwendigkeit einer eigenständigen Musik folgendermaßen:

„It will be a Star Wars score, but it will all be original, and probably the things that will remain will be the force themes and things like that. But there's so much that's character driven that we can't really use that stuff.“

„Es wird ein Star-Wars-Soundtrack sein, es wird aber ein eigener sein. Die Dinge, die vermutlich bleiben werden, sind die auf die Macht-Thematik bezogenen Stücke und ähnliches. Allerdings gibt es so viele charakterbezogene Stücke, dass wir diese nicht verwenden können.“

Mike Gallo: Interview mit GameSpot[24]

Vor größere Herausforderungen stellten die Tontechniker technische Begrenzungen. Ihnen stand lediglich ein MIDI-System mit acht Megabit pro Sekunde zur Verfügung, sodass es nicht möglich war, das gleichzeitige Spielen eines gesamtes Orchester zu verarbeiten. Dieses Problem wurde durch geschicktes Zusammenmischen einzelner Orchesterinstrumente umgangen.[28]

Für die annähernd 300 Charaktere wurden laut Angaben des Zuständigen bei LucasArts, Darragh O'Farrell, über 15.000 Textzeilen synchronisiert. Etwa 100 professionelle Synchronsprecher und Schauspieler, darunter Ed Asner, Raphael Sbarge, Jennifer Hale, Ethan Phillips und Phil LaMarr, wurden für den englischen Originalton angeworben. Da viele Rollen nur aus wenigen Zeilen Text bestanden, liehen die Sprecher meist mehreren Charakteren ihre Stimme.[27]

Die Tonaufnahmen begannen sechs Monate vor der Beta-Veröffentlichung des Spiels. Das Skript war zu diesem Zeitpunkt beinahe fertig. Später entstandene Abweichungen korrigierten die Tontechniker am Ende der Aufnahmen. Die Aufnahmen wurden innerhalb von fünf Wochen angefertigt, was nach Angaben von O'Farrell ungewöhnlich schnell gewesen sei.[27]

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Sprecher der Hauptrollen und deren Funktion im Spiel.

Charakter englischer Sprecher[29] deutscher Sprecher[30] Rolle
Bastila Shan Jennifer Hale Céline Fontanges Jedi-Ritterin
Carth Onasi Raphael Sbarge Till Demtrøder republikanischer Soldat
Darth Malak Rafael Ferrer Holger Mahlich Antagonist des Spiels
Canderous Ordo John Cygan Marco Kröger mandalorianischer Söldner
HK-47 Kristoffer Tabori Robert Missler von Revan erbauter Attentatsdroide
Jolee Bindo Kevin Michael Richardson Henry König-Abel Jedi-Eremit
Juhani Courtenay Taylor Kristina von Weltzien Jedi-Schülerin
Mission Vao Cat Taber Mia Diekow auf Taris ansässige Schmugglerin
Master Vrook Edward Asner Jörg Gillner einer der Jedi-Meister der Akademie

Veröffentlichung[Bearbeiten]

Markteinführung[Bearbeiten]

Im Juli 2003 erschien Knights of the Old Republic für die Xbox in Nordamerika.[1] Im September des gleichen Jahres wurde der Titel auch in Europa veröffentlicht.[2] Im November und im Dezember 2003 folgte die Version für Windows, zunächst in Nordamerika[3] und dann in Europa.[4] Diese Version beinhaltet eine laut den Entwicklern verbesserte Menüführung sowie einen zusätzlichen Schauplatz, der neue Charaktere und Ausrüstungsgegenstände bietet. Die Zusätze wurden später auch als zusätzlicher Inhalt über Xbox Live für die Konsolenumsetzung angeboten.[22] Beide Versionen erschienen in physischer Form im Handel. Kurz nach der Veröffentlichung für Windows wurden mehrere Patches veröffentlicht, die einige der von Testern und Spielern kritisierten Programmfehler und Performance-Probleme beheben sollten.[31][32]

Im September 2004 erschien in Nordamerika und Europa auch eine Portierung für das Apple-Betriebssystem Mac OS.[5] 2006 erschien der Titel in der fünfteiligen Spielesammlung Star Wars: The Best of PC.[33] Im Jahr 2012 erschien die Knights of the Old Republic Collection, die Knights of the Old Republic und dessen Nachfolger umfasst.[34] Im Mai 2013 brachte das auf Macintosh-Portierungen spezialisierte Unternehmen Aspyr eine Version für das iPad heraus.[6]

Verkaufszahlen[Bearbeiten]

Vom Erscheinungstag an erzielte Knights of the Old Republic sehr gute Verkaufszahlen. Bereits innerhalb von vier Tagen konnte LucasArts über 250.000 Kopien der Xbox-Variante absetzen, berichtete Microsoft in einem Finanzbericht.[35] Bis Anfang August waren mehr als 270.000 Kopien verkauft. Simon Jeffery, Präsident von LucasArts kommentierte:

“The game clearly has conquered the North American market and we're certain it will perform just as well when it launches in overseas territories in the next few weeks.”

„Das Spiel hat eindeutig die nordamerikanischen Märkte erobert und wir sind sicher, dass es sich genauso gut verkaufen wird, wenn es in ein paar Wochen auf Märkten in Übersee startet.“

Simon Jeffery: Stellungnahme von LucasArts[36]

Später erreichte diese Version auch die Marke von einer Million Einheiten. Aufgrund der guten Absatzzahlen wurde der Titel in die Xbox-Platinum-Serie aufgenommen. Dies ist nur solchen Titeln vorbehalten, von denen über eine Million Einheiten verkauft werden konnten.[37] Laut inoffiziellen Schätzungen konnten von der Xbox-Version insgesamt 2,19 Millionen Einheiten abgesetzt werden.[38] Für die Windows-Version wurden keine offiziellen Zahlen herausgegeben.

In Großbritannien belegte das Spiel in der ersten Verkaufswoche den ersten Platz in den Verkaufscharts.[39] Noch nach einem Monat zählte er dort zu den am meisten verkauften Titeln.[40] In Deutschland belegte die Windows-Version zum Einstieg laut den GfK-Charts den siebten Platz.[41] In Nordamerika rückte sie im Juni 2004 nach einer Preissenkung auf den ersten Platz vor.[42]

Rezeption[Bearbeiten]

Vorschauberichte[Bearbeiten]

Erste Berichte zum Spiel wurden bei der kurzen Vorstellung auf der E3 2001 veröffentlicht. So schrieb Amer Anjami, Redakteur bei GameSpot, dass das Spiel einen großen Umfang an interessanten Ideen andeute. Die Grafik sei fortschrittlich, was sich besonders an den Animationen der einzelnen Figuren zeige. Der Autor resümiert, das Spiel habe das Potential, zu einem der besten Star-Wars-Titel zu werden.[43]

In einem späteren Test schrieb Thomas Weiss von der Spielezeitschrift PC Games, dass der Titel außergewöhnlich viel Spielinhalt biete und voraussichtlich mit einer komplexen Handlung aufwarten werde. Ebenfalls umfangreich und tiefgründig seien die gezeigten Elemente des Charakter-System. Weniger beeindruckend seien die Spielumgebungen, die der Autor als zu monoton einschätzt.[44]

Bei der letzten größeren Präsentation auf der E3 2003 kommentierten Redakteure das Kampfsystem. Rich Rouse schrieb für IGN, dass dieses deutlich anspruchsvoller als bei herkömmlichen Actionspielen ausfalle. Dem Spieler stehen äußerst viele Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung, bei denen es die zentrale Herausforderung darstelle, diese wirkungsvoll zu kombinieren.[20]

Bewertung in Spielemagazinen[Bearbeiten]

Bewertungen
Publikation Wertung
Apple iOS Windows Xbox
4Players k.A. 92 %[48] 91 %[54]
Computer Bild Spiele k.A. 1,78[49] k.A.
CGW k.A. 100 %[50] k.A.
Electronic Gaming Monthly k.A. k.A. 95/100[65]
Eurogamer 9/10[45] k.A. 9/10[12]
Game Informer k.A. 95/100[51] 95/100[67]
GamePro 87/100[64] k.A. 4,5/5[2]
Gamereactor 5/10[46] k.A. k.A.
Game Revolution k.A. A-[52] A-[66]
GameSpot k.A. 8,8/10[7] 9,1/10[55]
GameSpy k.A. 5/5[8] 5/5[56]
GameStar k.A. 92/100[4] k.A.
GBase k.A. 9,5/10[14] k.A.
IGN 8,8/10[47] 9/10[53] 9,5/10[57]
PC Games k.A. 92 %[10] k.A.
Metawertungen
GameRankings 89,08 %[63] 93,25 %[61] 94,21 %[62]
Metacritic 88/100[58] 93/100[59] 94/100[60]

Knights of the Old Republic erhielt von Spielemagazinen seit der ersten Präsentation großes Lob. Die offiziellen Wertungen nach der Veröffentlichung des Spiels fielen einstimmig positiv aus. Die Xbox-Umsetzung schnitt dabei tendenziell besser ab. Die Webseite Metacritic hat aus 33 Einzel-Bewertungen einen Durchschnitt von 93 von 100 Punkten für die Windows-Version berechnet.[59] Für die Xbox-Version wurden aus 72 Wertungen 94 Punkte errechnet.[60]

Der Autor Aaron Boulding vom Online-Magazin IGN bezeichnete das Spiel als eines der besten Star-Wars-Spiele aller Zeiten. Es biete eine tiefgründige Handlung mit interessanten Charakteren. Als zentralen Motivationsfaktor des Spiels sieht der Autor die Dialoge. Diese seien auf komplexe Weise miteinander verzweigt, bieten viel Auswahl und regen daher an, das Spiel mehrmals zu spielen. Auch aus technischer Sicht seien sie gut gelungen, die Vertonung sowie die Musik-Komposition stuft Boulding als herausragend ein. Mängel sieht er lediglich in der übrigen technischen Umsetzung des Spiels. Das Spiel leide unter nicht reproduzierbaren Abstürzen und Bildfehlern. Ferner sei die künstliche Intelligenz fehlerhaft. Oft habe sie Schwierigkeiten bei der Wegfindung.[53]

Raymond Padilla von GameSpy vergab für die Xbox-Version die Maximalwertung von fünf Sternen. Die Spielhandlung gestalte das Spiel fesselnd und abwechslungsreich und halte qualitativ mit den Star-Wars-Filmen mit. Allerdings ziehe sie sich gerade am Anfang unnötig in die Länge und beschäftige den Spieler zu oft mit einfachem Hin-und-her-Laufen. Als eine weitere Stärke von Knights of the Old Republic sieht der Autor die Entwicklung des Charakters, die aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten dazu anrege, das Spiel öfters durchzuspielen.[56] Die Windows-Version erhielt die gleiche Wertung, der Autor Allen Rausch bewertete den Titel als rundum gelungen, lediglich die Level seien zu monoton gestaltet.[8]

Markus Schwerdtel von der deutschen Spielezeitschrift GameStar lobte, dass den Spielern große Freiheit bei ihrem Vorgehen eingeräumt wird. So lassen sich zahlreiche Abschnitte und Aufgaben auf verschiedene Wege lösen, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkomme. Die Windows-Version sei ihrem Xbox-Pendant überlegen, da sie über eine präzisere Steuerung und bessere Grafiken verfüge.[4]

Charaktere[Bearbeiten]

Besondere Aufmerksamkeit erfuhren die Hauptfiguren des Spiels, die teilweise selbst mit Preisen gewürdigt wurden.[68] Viele Autoren stuften die Interaktion mit anderen Figuren als zentrale Komponente des Spiels ein, die auch den größten Teil der Motivation ausmache.[12] In seinem Testbericht lobte Aaron Boulding von IGN die vielschichtigen und einzigartigen Figuren. Besonders der Attentats-Droide HK-47 sei gut gelungen und verfüge über die witzigsten Dialoge.[53] Greg Kasavin von GameSpot schloss sich dem Urteil an und schrieb:

„The most entertaining of the bunch is probably HK-47, who's like a homicidal and slightly insubordinate C-3PO.“

„Der unterhaltsamste der Gruppe ist vermutlich HK-47, der wie ein mörderischer und leicht ungehorsamer C-3PO ist.“

Greg Kasavin: Testbericht des Spiels[7]

Kieron Gillen vom Eurogamer beschrieb die einzelnen Partner als schön geschrieben und behutsam entwickelt. Sie wecken durchgängig Sympathie und Empathie.[12] Selbst in einem Test der 2013 erschienenen iOS-Version des Spiels schloss man sich dem früheren Lob an. So wurden die Protagonisten noch als einprägsam und für die Faszination des Spiels wertvoll beschrieben.[69]

In einer Zusammenstellung der 100 besten Figuren des Star-Wars-Universums von IGN belegte Bastila Shan den 62. Platz.[70] HK-47 erreichte Rang 38.[68] In einer entgegengesetzten Rangliste stufte Adam Rosenberg von UGO Networks Juhani als einen der schlechtesten Star-Wars-Charaktere jenseits der originalen Filme ein. Der Autor kommentierte: "Juhani ist weder gut noch schlecht per se. Sie ist lediglich absolut gegenstandslos" ("Juhani isn't really good or bad per se. She's just utterly pointless").[71]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Aufgrund seines Erfolges bei der Fachpresse erhielt Knights of the Old Republic zahlreiche Auszeichnungen. Allein im ersten Jahr übertraf es die Anzahl von 40 Stück.[72] Neben Auszeichnungen von verschiedenen Organisationen erhielt der Titel darüber hinaus zahllose Auszeichnungen führender Videospiel-Webseiten wie IGN oder GameSpot.[73]

Darüber hinaus wurde er in einigen retrospektiven Bestenlisten gewürdigt. So veröffentlichte beispielsweise das Time Magazin eine Zusammenstellung der 100 besten Videospiele aller Zeiten. Knights of the Old Republic war einer dieser Titel.[74]

Nominierungen und Auszeichnungen
Preisverleihung Kategorie Resultat Datum
IGN's Best of E3 2003[75] Best PC Game Nominiert 22. Mai 2003
Best Roleplay Game Nominiert 22. Mai 2003
Game of the Month[76] Best Xbox Game Gewonnen 31. Juli 2003
Satellite Awards[77] Game of the Year Gewonnen Januar 2004
Most Innovative Handlung Design Nominiert Januar 2004
BAFTA Awards[78] Xbox Game Gewonnen März 2004
Game Developers Choice Awards[79] Game of the Year Gewonnen März 2004
Original Game Character of the Year Gewonnen März 2004
Excellence in Writing Gewonnen März 2004
Excellence in Game Design Nominiert März 2004
Interactive Achievement Awards[80] Computer Role-Playing Game of the Year Gewonnen März 2004
Console Role-Playing Game of the Year Gewonnen März 2004
Outstanding Achievement in Character or Handlung Development Gewonnen März 2004
Outstanding Achievement in Game Design Nominiert März 2004
Outstanding Achievement in Console Game of the Year Nominiert März 2004
Outstanding Innovation in Game Play Engineering Nominiert März 2004
Outstanding Innovation in Computer Gaming Nominiert März 2004
Outstanding Innovation in Console Gaming Nominiert März 2004
G-Phoria Awards[81] Game of the Year Gewonnen August 2004
Best Adaption Gewonnen August 2004
Best RPG Gewonnen August 2004
EB Gamers Choice Gewonnen August 2004
IGN's Top 100 Games of all Time[82] 27th Best Game of all Time Gewonnen 2007
IGN's Best Games of the Decade[83] 3rd Best Game of the Decade Gewonnen 2010

Modifikationen[Bearbeiten]

Für KotOR entwickelten Spieler mehrere Modifikationen, die zusätzliche Figuren, Modelle und teilweise sogar Level hinzufügten. Ein umfangreiches Projekt mit dem Namen Solomon's Revenge ging so weit, die Kampagne durch eine andere zu ersetzen, die die Vorgeschichte von Knights of the Old Republic erkundet. Dazu fertigten die Entwickler eigene Charaktermodelle, Spielumgebungen und Tonaufnahmen an. In einem Test dieser Modifikation schrieben Andreas Bertits und Marc Brehme für das Magazin PC Games unter anderem: „Die Sprachausgabe ist dermaßen überzeugend, als wären professionelle Synchronsprecher am Werk gewesen.“[84]

Retrospektive Kritik[Bearbeiten]

In einem 2011 veröffentlichen Test verglich ein Tester vom Magazin Computer and Video Games Knights of the Old Republic mit später veröffentlichten Rollenspielen wie Mass Effect 2. KotOR verfüge, so das Urteil des Autors, über ein besseres Aufgebot an Charakteren und Spielelementen. Ebenso sei die Handlung noch immer spannend und biete eine überraschende Wende. In grafischer Hinsicht sei der Titel deutlich veraltet, für die Freude am Spiel sei dies jedoch keineswegs hinderlich.[85]

Anlässlich der Veröffentlichung des Online-Rollenspiels The Old Republic testete Erich Sherman das mittlerweile acht Jahre alte KotOR und setzte es in einen Bezug zu The Old Republic. Das Spiel habe viele Konzepte, die sich in ein Mehrspieler-Spiel übertragen lassen, etwa die Art der Vergabe von Aufträgen. Allerdings sei die Kernkomponente des Spiels, die umfangreichen Dialoge, nur schwer in ein Online-Format übertragbar. Dies treffe weniger auf die Dialoge mit Zivilisten und Auftraggeber, sondern vielmehr auf die Interaktion mit den eigenen Begleitern zu.[86]

Bewertung der Neuauflage[Bearbeiten]

Nach rund zehn Jahren erschien eine Neuauflage des Spiels für das mobile System iOS. Die Tests der Fachpresse fielen dabei weitgehend positiv aus. Die Webseite GameRankings berechnete aus 13 Testberichten eine Metawertung von 89,05 %.[63] Metacritic kam auf einen ähnlichen Wert.[58]

Viele Tester lobten, dass das Spiel noch immer gut sei und vor allem durch eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte glänze. In erster Linie bemängelten Autoren lediglich die teilweise komplizierte Touchpad-Steuerung sowie das Fehlen der deutschen Synchronisation.[64][45]

Eines der wenigen Magazine, die größere Kritik äußerten, war die skandinavische Publikation Gamereactor. Der Autor kommentierte, dass das Spiel nicht mehr zeitgemäß sei. So sei das Spieltempo im Vergleich zu modernen Titeln deutlich langsamer und monotoner. Ähnlich verhalte es sich mit den Leveln, die auch grafisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit seien. Darüber hinaus sei die Steuerung viel zu umständlich und ungenau.[46] An Grafik und Steuerung übt auch Patrik Nordsiek vom Schweizer Magazin GBase in einem Kurztest Kritik. Dennoch sieht er das Spiel aufgrund seines Konzepts und seiner Handlung durchaus noch als fesselnd und motivierend an.[87]

Auf KotOR aufbauende Medien[Bearbeiten]

Knights of the Old Republic entwickelte sich zur Basis mehrerer Spiele und Romane. Innerhalb kurzer Zeit verpflichtete LucasArts das Studio Obsidian Entertainment, um einen Nachfolger für den erfolgreichen Titel zu entwickeln.[88] Ebenfalls wurden mehrere Autoren für Buch- und Comicreihen angeworben, darunter John Jackson Miller, Drew Karpyshyn und Paul Kemp.[89]

Nachfolger[Bearbeiten]

Star Wars: Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords[Bearbeiten]

Logo von The Sith Lords

Kurz nach der Veröffentlichung von Knights of the Old Republic begann die Entwicklung eines Nachfolgers. Dieser erhielt den Titel Star Wars: Knights of the Old Republic 2 – The Sith Lords und wurde von Obsidian Entertainment konzipiert. Das Spiel erschien am 4. Dezember 2004 für die Xbox in Nordamerika.[90] Die Windows-Version sowie die europäische Xbox-Version folgten Anfang Februar 2005.[90]

The Sith Lords spielt etwa fünf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teiles und versetzt den Spieler in die Rolle eines gefallenen Jedi-Ritters, der sich Revan im Mandalorianischen Krieg anschloss, und dafür vom Jedi-Rat verbannt wurde. Eine Besonderheit des Spiels ist das sogenannte Beeinflussungssystem, das dem Spieler ermöglicht, durch Dialog und Verhaltensweise auf die Gesinnung seiner Begleiter einwirken und eine Änderung herbeiführen zu können. Dadurch wandelt sich auch das Verhalten der Begleiter und ihre Einstellung gegenüber dem Spieler.[13]

Star Wars: Knights of the Old Republic 3[Bearbeiten]

Nachdem The Sith Lords veröffentlicht worden war, begann Obsidian mit der Arbeit an einem Nachfolger, der mit den beiden Vorgängern eine Trilogie bilden sollte. Allerdings wurde dieser Titel bereits in der frühen Entwicklungsphase – Konzeptzeichnungen und ein grober Verlauf der Handlung waren bereits ausgearbeitet – auf Entscheidung von LucasArts eingestellt. Die Konzeptzeichnungen einzelner Charaktere und Orte wurden in einem Sachbuch veröffentlicht, weitere Details, etwa zur Handlung, blieben allerdings geheim.[91]

Star Wars: The Old Republic[Bearbeiten]

Hauptartikel: Star Wars: The Old Republic
Logo von The Old Republic

Auf der E3 2008 in Los Angeles wurde ein neuer Rollenspiel-Titel mit dem Namen Star Wars: The Old Republic (kurz: SWTOR) vorgestellt. Bereits seit zwei Jahren bestanden Andeutungen der Entwickler und zahlreiche Spekulationen von Spielemagazinen. Entwickler war diesmal wieder BioWare, als Herausgeber fungierte LucasArts.[92]

Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen ist es allerdings ein reiner Mehrspieler-Titel, ein sogenanntes MMORPG. Die Handlung ist 300 Jahre nach The Sith Lords angesiedelt. Ihr Umfang ist deutlich größer, sie basiert jedoch auf dem gleichen Prinzip aus Aufträgen, Gefechten und Erkundung.[93]

Bücher- und Comicserien[Bearbeiten]

Neben den Videospielen wurden von verschiedenen Verlagen unter der Leitung der Literatur-Abteilung von Lucasfilm, LucasBooks, zahlreiche Romane und Comics herausgegeben. In diesen wurde die Handlung des Spiels ausgebaut und weiterentwickelt. Anfang 2006 begann der Verlag Dark Horse Comics damit, eine Comicserie mit dem Titel des Spiels aufzulegen. Nach 50 Bänden wurde die von John Jackson Miller geschriebene Reihe im Jahr 2010 eingestellt.[94] Sie baute in erster Linie den Hintergrund der Spielhandlung auf.[94]

2011 erschien der von Drew Karpyshyn geschriebene Roman Revan in englischer Sprache. Dieser schließt beinahe lückenlos an Knights of the Old Republic an und stellt eine inhaltliche Verbindung zwischen den KotOR-Spielen und The Old Republic dar.[95] Neben Revan erschienen zahlreiche weitere Bücher, die sich mit der Handlung und den Figuren des Online-Spiels befassen.[89]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sam Parker: Knights of the Old Republic goes gold. GameSpot, 9. Juli 2003, abgerufen am 16. September 2014 (englisch).
  2. a b c Andre Horn: Star Wars: Knights of the Old Republic im Test. GamePro, 7. August 2006, abgerufen am 23. September 2014.
  3. a b Knights of the Old Republic für Windows veröffentlicht. IGN Entertainment, 19. November 2003, abgerufen am 14. September 2014 (englisch).
  4. a b c d e f g h i Markus Schwerdtel: Knights of the Old Republic im Test - Das erste Bioware-Rollenspiel im Star Wars-Setting. GameStar, 31. Oktober 2003, abgerufen am 5. September 2014.
  5. a b c gamona.de. Abgerufen am 16. September 2014.
  6. a b Peter Steinlechner: "KotOR" für das iPad erschienen. golem.de, 31. Mai 2013, abgerufen am 16. September 2014.
  7. a b c d e Greg Kasavin: Star Wars: Knights of the Old Republic Review. GameSpot, abgerufen am 14. August 2014 (englisch).
  8. a b c Allen Rausch: Star Wars: Knights of the Old Republic. GameSpy, 23. November 2003, abgerufen am 5. September 2014 (englisch).
  9. a b  Ryder Windham: Die illustrierte Chronik der kompletten Saga. Dorling Kindersley, London 2011, ISBN 978-3-8310-9100-3, S. 28.
  10. a b c d e f Thomas Weiss: Star Wars: Knights of the Old Republic. PC Games, 21. Dezember 2003, abgerufen am 9. September 2014.
  11. a b Aaron Boulding: Interview with the Knights. IGN Entertainment, 10. April 2003, abgerufen am 12. September 2014 (englisch).
  12. a b c d Kieron Gillen: Star Wars: Knights of the Old Republic. eurogamer.net, abgerufen am 14. August 2014 (englisch).
  13. a b Jörg Luibl: Test: Star War: Knights of the Old Republic 2 - The Sith Lords. 4players.de, 14. Februar 2005, abgerufen am 20. September 2014.
  14. a b Star Wars - Knights of the Old Republic: Review. gbase.ch, 5. März 2005, abgerufen am 16. September 2014.
  15. a b c Tal Blevins: Star Wars: Knights of the Old Republic. IGN Entertainment, 22. Mai 2001, abgerufen am 11. September 2014 (englisch).
  16. a b First-Ever Star Wars RPG. IGN Entertainment, 25. Juli 2000, abgerufen am 10. September 2014 (englisch).
  17. Spinning a gripping ... game. The Edmonton Journal, 16. September 2008, abgerufen am 22. September 2014 (englisch).
  18. Aaron Boulding: E3 2002: Knights of the Old Republic. IGN Entertainment, 24. Mai 2002, abgerufen am 11. September 2014 (englisch).
  19. Ivan Sulic: Jedi are Always Tardy. IGN Entertainment, 13. August 2002, abgerufen am 11. September 2014 (englisch).
  20. a b Rich Rouse: E3 2003: KOTOR Combat. IGN Entertainment, 16. Mai 2003, abgerufen am 27. September 2014 (englisch).
  21. Star Wars: Knights of the Old Republic Q&A. GameSpot, 28. Oktober 2003, abgerufen am 12. September 2014 (englisch).
  22. a b c Interview mit Jeremy Ohlen. computerandvideogames.com, 10. Oktober 2003, abgerufen am 12. September 2014 (englisch).
  23. Star Wars Knights of the Old Republic II: The Sith Lords Developer Interview 2. GameSpot, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  24. a b Interview mit Mike Gallo. GameSpot, 5. März 2002, abgerufen am 10. September 2014 (englisch).
  25. Larry Frum: 40 years later, 'Dungeons & Dragons' still inspiring gamers. CNN, 19. Mai 2014, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).
  26.  Brent Moberly, Kevin Moberly: Revising the Future: The Medieval Self and the Sovereign Ethics of Empire in Star Wars: Knights of the Old Republic. In: Karl Fugelso, ‎Carol Robinson (Hrsg.): Medievalism in Technology Old and New. Boydell & Brewer, Suffolk 2008, ISBN 978-1-84384-156-2, S. 163.
  27. a b c Star Wars: Knights of the Old Republic Q&A. GameSpot, 23. April 2003, abgerufen am 10. September 2014 (englisch).
  28. James Potter: Case Study: the music of Star Wars games. Wordpress, 9. Mai 2011, abgerufen am 10. September 2014 (englisch).
  29. Star Wars: Knights of the Old Republic - Cast. imdb.com, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  30. Handbuch der Xbox-Fassung
  31. Tor Thorsen: KOTOR patch arrives early. GameSpot, 8. Dezember 2003, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  32. Tor Thorsen: KOTOR v1.02 patch available. GameSpot, 4. Februar 2004, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  33. Brendan Sinclair: Star Wars gets bundled. GameSpot, 15. November 2006, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  34. Aaron Birch: Star Wars: Knights Of The Old Republic collection listed online. denofgeek.com, 2. Juli 2012, abgerufen am 16. September 2014 (englisch).
  35. Giancarlo Varanini: KOTOR sets Xbox sales records. GameSpot, 25. Juli 2003, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  36. KOTOR a Sales Force. IGN Entertainment, 4. August 2003, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  37. Benjamin Golze: KOTOR goes platinum. GameSpot, 26. August 2004, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  38. Star Wars: Knights of the Old Republic - Global Total as of 06th Sep 2014. vgchartz.com, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  39. Top 40 Entertainment Software (All Prices) Week Ending 13 September 2003. GfK Chart Track, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  40. Top 40 Entertainment Software (All Prices) Week Ending 11 October 2003. Gfk Chart Track, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  41. Tobias Wüst: KotOR ganz oben in den Charts? gamona.de, 12. Dezember 2003, abgerufen am 22. September 2014.
  42. Rene Heuser: US-Charts - KOTOR meldet sich zurück. GameStar, 8. Juni 2004, abgerufen am 22. September 2014.
  43. Amer Ajami: E3 2001 Hands-onStar Wars: Knights of the Old Republic. GameSpot, 18. Mai 2001, abgerufen am 27. September 2014 (englisch).
  44. Thomas Weiss: Star Wars: Knights of the Old Republic - Rollenspiel im Star Wars-Universum. GameStar, 16. Dezember 2002, abgerufen am 27. September 2014.
  45. a b Dan Whitehead: Star Wars: Knights of the Old Republic - iPad review. eurogamer.net, 7. Mai 2013, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  46. a b Oskar Nyström: Star Wars: Knights of the Old Republic. 1. Juli 2013, abgerufen am 23. September 2014 (suaheli).
  47. Steve Watts: Take the Force With You, Always. IGN Entertainment, 29. Mai 2013, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  48. Jörg Luibl: Test: Star Wars: Knights of the Old Republic. 4players.de, 3. Februar 2003, abgerufen am 23. September 2014.
  49. Star Wars - Knights of the Old Republic (PC). Computer Bild, abgerufen am 23. September 2014.
  50. Computer Gaming World 02/2004, S.52
  51. GameInformer 02/2004, S.112
  52. Duke Ferris: SW: KOTOR Review. gamerevolution.com, 1. Dezember 2003, abgerufen am 24. September 2014 (englisch).
  53. a b c Aaron Boulding: Star Wars: Knights of the Old Republic Review. IGN Entertainment, abgerufen am 14. August 2014 (englisch).
  54. Jörg Luibl: Test: Star Wars: Knights of the Old Republic. 4players.de, 8. Oktober 2003, abgerufen am 23. September 2014.
  55. Greg Kasavin: Star Wars: Knights of the Old Republic - Review. GameSpot, abgerufen am 14. August 2014 (englisch).
  56. a b Raymond Padilla: Star Wars: Knights of the Old Republic. GameSpy, 22. Juli 2003, abgerufen am 15. September 2014 (englisch).
  57. Aaron Boulding: Star Wars: Knights of the Old Republic Review. IGN Entertainment, abgerufen am 14. August 2014 (englisch).
  58. a b Metawertung "KotOR" (IOS). metacritic.com, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  59. a b Metawertung "KotOR" (Windows). metacritic.com, abgerufen am 12. September 2014 (englisch).
  60. a b Metawertung "KotOR" (Xbox). metacritic.com, abgerufen am 12. September 2014 (englisch).
  61. Metawertung "KotOR" (Windows). gamerankings.com, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  62. Metawertung "KotOR" (Xbox). gamerankings.com, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  63. a b Metawertung "KotOR" (iOS). gamerankings.com, abgerufen am 23. September 2014 (englisch).
  64. a b Thomas Ruhk: Star Wars: Knights of the Old Republic im Test. GamePro, 9. Juni 2013, abgerufen am 23. September 2014.
  65. Electronic Gaming Monthly 09/2003, S.118
  66. Duke Ferris: Star Wars: Knights of the Old Republic Review. gamerevolution.com, 7. Januar 2003, abgerufen am 24. September 2014 (englisch).
  67. GameInformer 08/2003, S.94
  68. a b Top 100 Star-Wars-Characters #38. IGN Entertainment, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  69. Review: Star Wars: Knights of the Old Republic for iPad is just as good as the original. macworld.com, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  70. Top 100 Star-Wars-Characters #62. IGN Entertainment, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  71. Adam Rosenberg: Worst Star Wars Expanded Universe Characters. UGO Networks, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  72. Aspyr's Star Wars: Knights of the Old Republic Debuts App. Close-Up Media, abgerufen am 16. September 2014 (englisch).
  73. Knights of the Old Republic - Auszeichnungen. BioWare, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  74. All Time 100 Video Games. Time Magazine, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  75. Ivan Sulic: IGN's Best Of E3 2003. IGN Entertainment, 22. Mai 2003, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  76. Game of the Month: July 2003. IGN Entertainment, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  77. Star Wars: Knights of the Old Republic - Awards. imdb.com, abgerufen am 21. September 2014 (englisch).
  78. Bafta Games Awards. British Academy of Film and Television Arts, abgerufen am 16. September 2014 (englisch).
  79. 4th Annual Game Developers Choice Awards. International Game Developers Association, abgerufen am 17. September 2014 (englisch).
  80. 7th Annual Interactive Achievement Awards. Academy of Interactive Arts & Sciences, abgerufen am 17. September 2014 (englisch).
  81. David Adams: G-Phoria Winners: Full List. IGN Entertainment, 6. August 2004, abgerufen am 16. September 2014 (englisch).
  82. IGN's Top 100 Games of all Time. IGN Entertainment, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  83. Best Games of the Decade. IGN Entertainment, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  84. Andreas Bertits, Marc Brehme: Mod des Tages. PC Games, 6. Dezember 2009, abgerufen am 29. September 2014.
  85. Star Wars: Knights of the Old Republic retrospective. Computer and Video Games, 30. Januar 2011, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).
  86. Erich Sherman: Knights of the Old Republic Retrospective. gamezone.com, 24. Oktober 2011, abgerufen am 28. September 2014 (englisch).
  87. Patrik Nordsiek: Kurztest: KotOR auf dem iPad. gbase.ch, 5. Juli 2013, abgerufen am 23. September 2014.
  88. Star Wars Knights of the Old Republic II: The Sith Lords Announced. IGN Entertainment, 4. Mai 2004, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  89. a b Jesse Schedeen: Expanding the World of Star Wars: The Old Republic. IGN Entertainment, 23. Dezember 2011, abgerufen am 27. September 2014 (englisch).
  90. a b David Adams: KOTOR II Confirmed for February. IGN Entertainment, 10. September 2004, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  91.  Rob Smith, LucasArts (Hrsg.): Rogue Leaders – The Story of LucasArts. Chronicle Books, San Francico 2008, ISBN 978-0-8118-6184-7.
  92. Tor Thorsen: E3 2008: EA CEO confirms KOTOR MMO. GameSpot, 17. Juli 2008, abgerufen am 20. September 2014 (englisch).
  93. Daniel Matschijewsky: Star Wars: The Old Republic im Test - Die Macht ist mit Bioware. GameStar, 15. Dezember 2011, abgerufen am 20. September 2014.
  94. a b Jesse Schedeen: Star Wars: A Jedi Knight Errant. IGN Entertainment, 10. August 2010, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  95. Sean Mason: Revan by Drew Karpyshyn. fantasybookreview.co.uk, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
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