Stargard-Posener Eisenbahn-Gesellschaft
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Die Stargard-Posener Eisenbahn-Gesellschaft (SPE) wurde schon im Jahre 1846 gegründet. An ihr übernahm der Preußische Staat ein Siebtel des Kapitals und behielt durch weitere Vereinbarungen einen starken Einfluss auf das Unternehmen, an dessen Projekten er großes Interesse zeigte.
Die SPE erbaute eine 170 km lange eingleisige Hauptbahn, die eine direkte Verbindung der beiden Provinzhauptstädte Stettin und Posen ermöglichte. Sie querte in Kreuz die Ostbahnstrecke Berlin – Schneidemühl. Der erste Abschnitt von Stargard an der Berlin-Stettiner Eisenbahn wurde am 10. August 1847 bis Woldenberg in der Neumark eröffnet. Wegen der politischen Wirren jener Jahre, wurde der zweite Abschnitt schrittweise in Betrieb genommen und Posen am 10. August 1848 – also nach einem Jahr – erreicht.
Weil die Erträge des Unternehmens in der Anfangszeit nicht den Erwartungen entsprachen, griff der Staat ein und unterstellte die SPE bereits 1851 der Königlichen Direktion der Ostbahnen in Bromberg, dann 1857 der ebenfalls zeitweise vom Staat verwalteten Oberschlesischen Eisenbahn. Als endgültiges Datum der Verstaatlichung werden der 1. Januar 1883 und der 1. Juli 1886 genannt, obwohl die Aktiengesellschaft (daneben?) noch weiter bestand.

