Starhawk

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Starhawk 2007

Starhawk (* 1951 in den USA; eigentlich Miriam Simos) ist eine Schriftstellerin von feministischen, göttinnenreligionzentrierten Sachbüchern.

Leben[Bearbeiten]

Miriam Simos hat an der Antioch West University Psychologie studiert (Abschluss M.A.). Seit 1979 hat sie mehrere Sachbücher zur Göttinnenreligion veröffentlicht. Das bekannteste ist wohl Der Hexenkult als Ur-Religion der Großen Göttin.

Von 1993 bis 1996 war sie Dozentin am Institute for Culture and Creation Spirituality am Holy Names College in Oakland. Sie ist zudem Ökofeministin und Friedensaktivistin und eine gefragte Rednerin für Vorträge und Workshops. In den USA gilt sie als Hauptvertreterin des pagan oder spiritual anarchism, der sich nicht widerständig zeigen, sondern deeskalieren soll.

Starhawk lebt heute teilweise in San Francisco. Dort bietet sie zusammen mit dem Reclaiming-Kollektiv Kurse, Workshops und öffentliche Rituale in der Tradition der Wicca an. Ihr zweiter Wohnsitz ist ihre Ranch von 10 Hektar im Sonoma County, wo sie Permakultur betreibt.

Werke[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Truth or Dare: Encounters with Power, Authority and Mystery (1987)
  • The Pagan Book of Living and Dying (1997) (nicht alleinige Autorin, sondern ein Beitrag zu dieser Anthologie)
  • Circle Round: Raising Children in the Goddess Tradition (1998) zusammen mit Anne Hill und Diane Baker.
  • Das fünfte Geheimnis (1993)
  • Walking to Mercury (1997)
  • Die zwölf wilden Schwäne
  • Der Hexenkult als Ur-Religion der Großen Göttin
  • Die Kraft der Großen Göttin
  • Mit Hexenkraft die Welt verändern
  • Wilde Kräfte

Medien[Bearbeiten]

Bei der Erstellung der Filme Goddess Remembered und The Burning Times, bei denen Donna Read Regie führte und die vom National Film Board of Canada produziert wurden, war sie als wissenschaftliche Beraterin tätig. Für den dritten Film in dieser Reihe (Full Circle) war sie Ko-Autorin. Weiterhin hat sie zum Film Signs Out of Time: The Story of Archaeologist Marija Gimbutas beigetragen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Media Alliance Meritorious Achievement Award für Truth or Dare: Encounters with Power, Authority and Mystery.
  • Lambda Award für homosexuelle Science Fiction 1994 für Das fünfte Geheimnis.

Literatur[Bearbeiten]

Gabriel Kuhn: Pagan Anarchism. In: „Neuer Anarchismus“ in den USA. Seattle und die Folgen. Unrast Verlag, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-474-8, S. 120–126.

Weblinks[Bearbeiten]