Starparade
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Starparade war eine 90-minütige Musiksendung des ZDF, präsentiert von Rainer Holbe. Regie führte in der Regel der Regisseur Ewald Burike.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Im ZDF-Programm
[Bearbeiten] Sendeplatz und Laufzeit
Die erste Ausgabe der Starparade lief am 14. März 1968 im ZDF. Zu Beginn handelte es sich um eine Samstag-Abend-Show, die dann aber auf den Show-Sendeplatz am Donnerstag verlegt wurde. Dort existierte sie gemeinsam mit Dalli Dalli, Der große Preis und verschiedenen seltener vorkommenden Sendungen wie die Peter-Alexander-Show oder Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre. Die Starparade wurde insgesamt zwölf Jahre lang sechsmal jährlich ausgestrahlt, die letzte Ausgabe lief am 5. Juni 1980.
[Bearbeiten] Nachfolger
Nachfolgesendung wurde der von Michael Schanze präsentierte Show-Express, an der James Last unverändert beteiligt war. Der Show-Express wurde aber bereits 1982 wieder eingestellt.
In einigen Ländern lief eine Zusammenfassung der Sendungen unter dem Titel Die James Last Show.
[Bearbeiten] Die Show
[Bearbeiten] Idee
Bei der Starparade handelte es sich um eine aufwändige Musiksendung, die in großen Hallen verschiedener deutscher Städte stattfand. Sie beschränkte sich auf Musik und kurze Gespräche mit den Künstlern. Die erste Ausgabe kam, noch in Schwarzweiß, aus der Siegerlandhalle in Siegen.
[Bearbeiten] Orchester
Ein Markenzeichen der Starparade war ihr Orchester. Es spielte stets James Last mit seinem Orchester, das mit dieser Sendereihe erstmals im Fernsehen auftrat. Es begann mit dem Titel Judy in Disguise. Während die übrigen Interpreten in der Regel mit Playback auftraten, legte Last großen Wert darauf, stets live zu spielen. Dabei gab es nur eine Ausnahme: Als Last wegen einer Blinddarmoperation im Krankenhaus lag, hatte er alles zuvor aufgenommen und das Orchester unter der Leitung seines Bruders Kai Warner zum Tonband spielen lassen.
[Bearbeiten] Musikauswahl
In die Starparade kamen – dem Namen entsprechend – große, auch internationale Stars, die dann gewöhnlich mehrere Titel sangen. Man bot ein großes Spektrum, Heino kam ebenso vor wie Johnny Cash, Neil Diamond oder ABBA. Die musikalische Vielfalt machte dann auch die Besonderheit der Sendung aus. Daneben spielte James Last als Live-Orchester Instrumentaltitel, mitunter auch klassische Werke. In jeder Show trat auch das Fernsehballett auf, welches mindestens zwei Tänze aufführte. So begann jede Sendung mit der Eröffnungsmusik von James Last mit Ballett.
[Bearbeiten] Besonderheit
Anlässlich einer Sendung von der Funkausstellung 1975 wurde eine große Monitorwand eingeführt, welche im Bluebox-Verfahren ein großes Bild über alle Bildschirme gemeinsam zeigen konnte.

