Startup (Film)

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Dieser Artikel behandelt den Spielfilm Startup; es existiert aber auch ein Dokumentarfilm namens Startup.com
Filmdaten
Deutscher Titel: Startup
Originaltitel: Antitrust
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2001
Länge (PAL-DVD): 108 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Peter Howitt
Drehbuch: Howard Franklin
Produktion: Keith Addis
Musik: Don Davis
Kamera: John Bailey
Schnitt: Zach Staenberg
Besetzung

Startup ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseur Peter Howitt nach dem Drehbuch von Howard Franklin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Computerfreaks Milo Hoffmann und Teddy Chin gründen mit zwei weiteren Freunden ein Startup-Unternehmen und entwickeln in einer Garage Open-Source-Software. Während sie sich ein Live-Interview von Gary Winston ansehen, dessen Firma N.U.R.V. der mächtigste und einflussreichste Hersteller von Software ist, bekommt Milo einen Anruf, in dem Gary ihm und Teddy einen Job in seinem Unternehmen anbietet. Teddy lehnt sofort ab, aber Milo steigt nach kurzer Bedenkzeit bei N.U.R.V. ein.

Nach und nach fallen Milo die korrupten Machenschaften dieser Firma auf. Er stellt fest, dass Winston zahlreiche Ideen von unabhängigen Softwareentwicklern stiehlt, indem diese bei der Arbeit mit Minikameras beobachtet werden. Milo und seine Freunde machen die Machenschaften öffentlich bekannt. Winston wird verhaftet.

[Bearbeiten] Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „verkrampfter High-Tech-Thriller, dem es ebenso an Tempo, vor allem aber an einem überzeugenden erzählerischen wie gedanklichen Konzept“ mangele. Die Besetzung könne diese Schwächen nicht ausgleichen. [1]

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film „wäre ein feiner Thriller“ wenn der Regisseur „ebenso viel Wert auf ausgefeilte Spannungsbögen wie auf die gelungene Dämonisierung von Bill Gates gelegt“ hätte. In der existierenden Form sei der Film „ähnlich langweilig geraten wie der Bildschirmschoner von Windows 2000“. [2]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Peter Howitt gewann im Jahr 2001 zwei Preise des Shanghai International Film Festivals. Don Davis wurde 2001 für den World Soundtrack Award nominiert. Der Film wurde im Jahr 2002 für den Political Film Society Award für Demokratie nominiert.

[Bearbeiten] Sonstiges

Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 30 Millionen US-Dollar. Der Film spielte weltweit ca. 17,8 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 10,97 Millionen US-Dollar in den Kinos der USA. [3]

Die verschiedenen Quelltext-Fragmente, die Gary an Milo übergibt, sind Auszüge aus einer Java-Version eines Webservers, die aus einem Tutorial von Sun stammt [4]. Sie haben − anders als im Film behauptet − nichts mit Datenkompression oder etwas Ähnlichem zu tun. Andererseits gibt Milo teilweise gebräuchliche Unix/Linux-Befehle ein, um im System von N.U.R.V. nach Hinweisen zu suchen.

Milos Eingabe an den Rechnern in der Kindertagesstätte lautet "show -p 1984", was ein Hinweis auf das gleichnamige Buch von George Orwell ist und welches von staatlicher Überwachung handelt.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 26. Juli 2007
  2. Cinema, abgerufen am 26. Juli 2007
  3. Box office / business für Antitrust, abgerufen am 26. Juli 2007
  4. http://java.sun.com/developer/technicalArticles/Networking/Webserver/ Tutorial bei Sun
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