Station Baumgartner
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Station Baumgartner | ||
|---|---|---|
| Gebirgsgruppe | Rax-Schneeberg-Gruppe | |
| Geographische Lage | 47° 45′ 32″ N, 15° 50′ 54″ O47.75888888888915.8483333333331394Koordinaten: 47° 45′ 32″ N, 15° 50′ 54″ O | |
| Höhenlage | 1394 m ü. A. | |
|
|
||
| Besitzer | Anton Zwinz | |
| Hüttentyp | Schutzhütte | |
| Geöffnet | Mai - Oktober Betriebszeiten der Schneebergbahn |
|
| Beherbergung | 0 Betten, 17 Lager | |
Die Station Baumgartner ist eine Schutzhütte auf dem Schneeberg im Bundesland Niederösterreich und eine Zwischenstation der Schneebergbahn. Sie liegt auf 1350 Höhenmeter und 7,3 Kilometer von der Talstation der Zahnradbahnstrecke der Schneebergbahn, Puchberg am Schneeberg, entfernt.
Neben der Hütte befinden sich eine Kreuzung, wo die Züge ausweichen können. Von der Baumgartnerhütte ist ein Blick auf das Elisabethkirchlein und das Berghaus Hochschneeberg möglich. Ebenfalls ist das Schneeberg-Massiv mit dem 1888 Meter hohen Waxriegel zu sehen.
[Bearbeiten] Schneebergbahn
Die Baumgartnerhütte ist und war schon immer eine wichtige Station der Zahnradbahn. Die alten noch aus der Zeit der Bahneröffnung (1897) stammenden sechs Dampflokomotiven mussten hier eigens aus dem Tal heraufgebrachtes Wasser nachtanken. Da auf dem Schneeberg keine Quellen vorhanden sind, musste der Vorratsbehälter aus Tankwagen der Bahn befüllt werden. Etwa vier bis fünf Kubikmeter Wasser und eine halbe Tonne Kohle benötigt eine Lok für Berg- und Talfahrt. Da seit dem Jahr 2006 jedoch eine neu errichtete Wasserleitung am Schneeberg zur Verfügung steht, ist die Befüllung des Wassertanks durch die Bahn nicht mehr notwendig.
Der traditionell etwas längere Aufenthalt bei der Station Baumgartner wurde auch bei der Einführung der Dieseltriebwagen beibehalten und ist zum Einkehren in die Gastwirtschaft und zum Einkauf und Verzehr der bekannten "Schneebergwuchteln" vorgesehen, die die Popularität der Baumgartnerhütte begründet haben.

