Statzendorf
| Statzendorf | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Sankt Pölten-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | PL | |
| Fläche: | 12,47 km² | |
| Koordinaten: | 48° 18′ N, 15° 38′ O48.30805555555615.640833333333295Koordinaten: 48° 18′ 29″ N, 15° 38′ 27″ O | |
| Höhe: | 295 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.367 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 3125 | |
| Vorwahl: | 02786 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 19 40 | |
| NUTS-Region | AT123 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 4 3125 Statzendorf |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Reithmayr (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Statzendorf im Bezirk Sankt Pölten-Land | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Statzendorf ist eine Gemeinde mit 1367 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Statzendorf liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 12,44 Quadratkilometer. 12,7 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Im Süden und Westen Obritzberg-Rust, westlich Wölbling, im Norden Paudorf (Bezirk Krems-Land), nordöstlich Nußdorf ob der Traisen, östlich Inzersdorf-Getzersdorf und die Stadtgemeinde Herzogenburg.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
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Gliederung
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Geschichte [Bearbeiten]
In Statzendorf bestehen archäologische Fundstellen aus der jüngeren Steinzeit sowie ein Gräberfeld aus der Hallstattzeit. Im Jahr 1891 wurde die Situla von Kuffern (Situla =keltischer Weineimer; hier aus der Frühphase der La-Tène-Kultur, 475 – 425 v. Chr.) aufgefunden, die heute im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt ist. In der frühen Neuzeit war Statzendorf ein landesfürstliches Lehen, das Ende des 16. Jahrhunderts dem Bernhard Jörger gegeben wurde, der es im Jahre 1592 seinem Bruder Helmhard Jörger zu Walpersdorf übertrug. Die selbständige Pfarre entstand 1784, sie ist dem Stift Herzogenburg inkorporiert. Landesgericht, Orts-, Grund- und Konskriptionsobrigkeit gingen im Jahre 1836 an die Herrschaft Walpersdorf; die heutige Gemeinde entstand um 1850. [1]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]

Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister und Amtsleiter der Gemeinde ist Gerhard Reithmayr.
Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 5, SPÖ 14, andere keine Sitze.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 48, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 54. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 649. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,4 Prozent.
Neben der Firma Hauer (Frontladerbau) und der Tischlerei Walter GmbH haben noch die Druckerei Dockner, die KFZ-Werstätte Maier und einige weitere Gewerbebetriebe in der Gemeinde Statzendorf ihren Sitz.
Windenergie-Erzeugung [Bearbeiten]
Seit Sommer 2006 erzeugen 13 Enercon E70 mit je 2000 kW Leistung erneuerbare Energie. Diese sind in 3 Windparks gegliedert:
- WP Schauerberg mit 2 Anlagen (Gde. Statzendorf)
- WP Hoher Kölbling mit 6 Anlagen (je 3 in der Gde. Statzendorf und Gde. Obritzberg-Rust)
- WP Kleinhain (5 Anlagen, Gde. Obritzberg-Rust).
Die durchschnittliche Jahreserzeugung aller 13 Anlagen versorgt ca. 13000 Haushalte mit Strom.[2]
Söhne und Töchter aus der Gemeinde [Bearbeiten]
- Karl Daxbacher (ehemaliger Trainer FK Austria Wien)
Freizeit [Bearbeiten]
Fladnitztal-Radweg [Bearbeiten]
Der Fladnitztal-Radweg führt als Rundstrecke durch die Gemeinden Obritzberg-Rust, Statzendorf, Wölbling und Karlstetten und ist auch für ungeübte Radfahrer bewältigbar.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
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