Stawropol

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Stawropol in Südrussland. Für die früher gleichnamige Stadt an der Wolga, siehe Togliatti.
Stadt
Stawropol
Ставрополь
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Südrussland
Region Stawropol
Bürgermeister Nikolai Palzew
Gegründet 1777
Stadt seit 1785
Fläche 242 km²
Höhe des Zentrums 550 m
Bevölkerung 359.700 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 1486 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)8652
Postleitzahl 355000–355047
Kfz-Kennzeichen 26
OKATO 07401
Webseite http://stavropol.stavkray.ru/
Geographische Lage
Koordinaten: 45° 3′ N, 41° 59′ OKoordinaten: 45° 3′ 0″ N, 41° 59′ 0″ O
Stawropol (Russland)
DEC
Liste der Städte in Russland

Stawropol (russisch Ста́врополь, von griechisch stavros, Kreuz, und polis, Stadt), von 1935 bis 1943 Woroschilowsk (Ворошиловск) ist eine Stadt in Russland im Föderationskreis Südrussland mit 359.700 Einwohnern (2007). Stawropol ist Hauptstadt der autonomen Region Stawropol.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Stadt wurde 1777 als eine der zehn Festungen zur Bewachung der südlichen Grenzen des Russischen Reichs gegründet. Der Stadtname geht auf einen Brauch der damaligen Zeit zurück, neuen Städten in Russland pseudogriechische Namen zu geben (vgl. etwa Sewastopol, Mariupol etc.). 1785 erhielt der Ort den Stadtstatus, im Jahre 1847 wurde er Gouvernmentshauptstadt. Aufgrund seiner Lage an einem Postweg vom europäischen Teil Russlands in den Kaukasus und der Bedeutung als Militärstützpunkt entwickelte sich die Stadt wirtschaftlich relativ schnell. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt Stawropol einen Eisenbahnanschluss.

1935 wurde die Stadt zu Ehren des Marschalls Woroschilow in Woroschilowsk umbenannt, erhielt jedoch acht Jahre später ihren ursprünglichen Namen zurück.

Von August 1942 bis Januar 1943 war die Stadt im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt. Zuvor waren ca. 100.000 Bewohner geflohen, so dass die Stadt beim Einmarsch der Deutschen nur noch einige zehntausend Einwohner hatte. Viele Häuser wurden durch Kämpfe im Januar 1943 zerstört, viele weitere auch von der Wehrmacht bei ihrem Rückzug angezündet. Im Frühjahr und Sommer 1943 kehrten viele Bewohner in die Stadt zurück.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Weblinks

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