Steamboat Bill, jr.

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Filmdaten
Deutscher Titel: Steamboat Bill, jr.
Originaltitel: Steamboat Bill, jr.
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1928
Länge: 71 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 0
Stab
Regie: Charles F. Reisner
Drehbuch: Carl Harbaugh
Produktion: Joseph Schenck
Kamera: J. Devereux Jennings, Bert Haines
Schnitt: J. S. Kell
Besetzung

Steamboat Bill, jr. (alternativ Wasser hat Balken) ist eine Stummfilmkomödie mit Buster Keaton aus dem Jahr 1928.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Steamboat Bill, ein bärbeißiger Kapitän und Besitzer eines alten Dampfschiffes liefert sich an den Ufern des Mississippi mit einem neureichen Bankier einen heftigen Konkurrenzkampf. Sein Sohn William, der in Boston aufgewachsen ist und seinen Vater noch nie gesehen hat, kommt zu Besuch. Der Vater ist wenig erbaut über seinen Sohn und vor allem über dessen äußere Erscheinung. Er hatte sich seinen Sohn als großen, kräftigen jungen Mann vorgestellt, stattdessen ist dieser ein schmächtiger Bursche mit schmalem Bärtchen, Baskenmütze und modischen Kleidern. Er hat auch eine Ukulele dabei. Der alte Kapitän lässt seinem Sohn den Bart abrasieren und kauft ihm neue Kleider. Beim Friseur begegnet William jr. Kitty, einem Mädchen, das er aus Boston kennt. Er verliebt sich in Kitty, doch es stellt sich heraus, dass diese die Tochter des Rivalen seines Vaters ist. Er gerät damit in einen Loyalitätskonflikt mit seinem Vater.

Er versucht immer wieder mit Kitty zusammenzutreffen, doch die beiden Väter versuchen die Verbindung mit allen Mittel zu verhindern. Es kommt zu einer Reihe von Verwicklungen und Auseinandersetzungen. Schließlich wird Steamboat Bill ins Gefängnis geworfen. Als ein Wirbelsturm die Kleinstadt in Trümmer legt, rettet William jr. in einem wahrhaft stürmischen Finale Kitty aus den Fluten, befreit seinen Vater aus dem Gefängnis, rettet auch den Bankier und heiratet dessen Tochter.

[Bearbeiten] Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Keatons letztes unabhängig produziertes Meisterwerk besticht mit seinen brillanten Einfällen und seiner soliden Dramaturgie.

[Bearbeiten] Wissenswertes

Der Film enthält die berühmte Szene, in der während des Wirbelsturms die Fassade eines Hauses auf William jr. fällt - allerdings genau mit einer Fensteröffnung, so dass ihm nichts passiert. Keaton führte diesen Stunt - wie damals üblich - selbst durch. Wenn man genau hinsieht, kann man hinter der Fassade den Schatten des Helfers sehen, der die Wand hält bzw. fallen lässt.

[Bearbeiten] Weblinks

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