Stedesand

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Stedesand führt kein Wappen
Stedesand
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stedesand hervorgehoben
54.7377777777788.92583333333333Koordinaten: 54° 44′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Südtondern
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 15,19 km²
Einwohner: 850 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25920
Vorwahl: 04662
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 126
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 12
25899 Niebüll
Webpräsenz: www.stedesand.de
Bürgermeister: Stephan Koth (AWG)
Lage der Gemeinde Stedesand im Kreis Nordfriesland
Karte

Stedesand (friesisch: Stääsönj) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Störtewerkerkoog und Wester Schnatebüll liegen im Gemeindegebiet, das in seiner heutigen Form seit 1974 besteht.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Stedesand liegt etwa 5 km südöstlich von Niebüll an der Bundesstraße 5 und der Bahnlinie von Niebüll nach Husum.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1974 wurden die damaligen Gemeinden Störtewerkerkoog und Wester Schnatebüll eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AWG seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze, die Wählergemeinschaften AWS und KWS haben je drei Sitze.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Stedesander Kirche wurde vermutlich im 16. Jahrhundert gebaut. Das heutige Altarbild stammt von Carl Ludwig Jessen. Der Taufstein aus gotländischem Kalkstein gleicht dem der Emmelsbüller Kirche.

In der Liste der Kulturdenkmale in Stedesand stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stedesand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 182.