Steegen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Steegen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Steegen
Wappen von Steegen
Steegen (Österreich)
Steegen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 13,2 km²
Koordinaten: 48° 20′ N, 13° 46′ O48.3413.765277777778380Koordinaten: 48° 20′ 24″ N, 13° 45′ 55″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 1.044 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 79 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4722
Vorwahl: 07276
Gemeindekennziffer: 4 08 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badergasse 5
4722 Steegen
Website: www.steegen.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Lehner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
11 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ,
2 Die Grünen
Lage der Gemeinde Steegen im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Steegen im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Steegen ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1044 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Peuerbach.

Geografie[Bearbeiten]

Steegen liegt auf einer Höhe von 380 m ü. A. im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,1 km, von West nach Ost 6,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 13,2 km². 9,1 % der Fläche sind bewaldet, 81,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Asing (43)
  • Enzing (42)
  • Griesbach (15)
  • Kirchenfeld (138)
  • Krottenthal (12)
  • Langenpeuerbach (75)
  • Oberbubenberg (13)
  • Obererleinsbach (66)
  • Ort an der Straß (40)
  • Parz am Öhlstampf (26)
  • Rittberg (16)
  • Sallet (8)
  • St. Pius (91)
  • Steegen (116)
  • Steinbruck (126)
  • Stieglhof (13)
  • Unterbubenberg (36)
  • Untererleinsbach (43)
  • Unterndobl (9)
  • Untwüsten (24)
  • Urleinsberg (19)
  • Vest (17)
  • Weireth (46)
  • Windprechting (12)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Steegen.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Grün drei silberne, eins zu zwei gestellte Hufeisen, darüber ein goldener, erhöhter, schräglinker Steg. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb.

Das 1989 verliehene Gemeindewappen symbolisiert mit dem schräggestellten Steg den Ortsnamen. Die drei Hufeisen entstammen dem Wappen der Eisterer, die einst Besitzer des Steegerhofes, des ehemaligen Schlosses Steegen, waren. Gleichzeitig verweisen sie auf die landwirtschaftliche Prägung der Gemeinde.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Herbert Lehner, Vizebürgermeister Franz Bauer, beide von der ÖVP.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Johann Nepomuk Eisterer (1854-1931), Landtags- und Reichsratsabgeordneter

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1246 Einwohner, 2001 dann 1124 Einwohner.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 8. Nachtrag (1988-1991). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1992, S. 299 (PDF; 4 MB)