Stefán Hörður Grímsson

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Stefán Hörður Grímsson (* 31. März 1919 in Hafnarfjörður in Island; † 18. September 2002 in Reykjavík) war ein isländischer Schriftsteller, der zu den Vertretern des isländischen Modernismus, den Atompoeten, gezählt wird.

Leben[Bearbeiten]

Stefáns Eltern waren der Zimmermann und Fischer Grímur Gísli Jónsson und dessen Frau Sigríður Stefánsdottir.[1] Auch er selbst verdiente seinen Lebensunterhalt zum Teil als Fischer in der isländischen Fischerei. Sein erster Gedichtband, Glugginn snýr í norður, erschien 1946. Diesem Buch folgten 1951, 1970 und 1981 weitere. Ferner erschien 1979 ein Band mit gesammelten Werken.[1]

Stefán erhielt mehrere Künstlerstipendien.[2] 1990 gewann er den erstmals verliehenen Isländischen Literaturpreis. 1992 lebte er mit Hilfe eines Stipendiums des Isländischen Literaturfonds in Reykjavík.[3]

Werke[Bearbeiten]

  • 1946: Glugginn snýr í norður
  • 1951: Svartálfadans
  • 1970: Hliðin í sléttuni
  • 1981: Farvegir

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichung in deutscher Sprache[Bearbeiten]

  • Geahnter Flügelschlag: ausgewählte Gedichte. Übersetzt von Wolfgang Schiffer. Verlag Kleinheinrich, Münster 1992, ISBN 3-926608-73-0.
  • Grunað vaengjatak = Geahnter Flügelschlag. Erweiterte Neuauflage ausgewählter Gedichte. Zusammengestellt und ins Deutsche übertragen von

Franz Gislason und Wolfgang Schiffer; in deutscher und isländischer Sprache., Kleinheinrich, Münster 2013, ISBN 978-3-930754-88-5.

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. a b Stefán Hörður Grímsson in Torfi Jónsson: Æviskrár samtídarmanna. Olivers Steins, Skuggsjá 1982-1984
  2. Ernst Walter: Grímsson, Stefán Hörður in Horst Bien (Hrsg): Meyers Taschenlexikon Nordeuropäische Literaturen, Leipzig 1978
  3. http://www.diezeit.de/1992/50/ljod-lied
Island Anmerkung zu isländischen Personennamen: Isländer werden mit dem Vornamen oder mit Vor- und Nachnamen, jedoch nicht allein mit dem Nachnamen bezeichnet. Weiterführende Informationen finden sich unter Isländischer Personenname.