Stefan Hula (Skispringer)

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Stefan Hula Skispringen
Stefan Hula am Holmenkollen 2006

Stefan Hula am Holmenkollen 2006

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 29. September 1986
Geburtsort Bielsko-BiałaPolenPolen Polen
Größe 173 cm
Gewicht 56 kg
Beruf Skispringer
Karriere
Verein LZS Sokół Szczyrk
Trainer Łukasz Kruczek
Debüt im Weltcup 4. Januar 2006
Pers. Bestweite 205 m (Planica 2009)[1]
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
PM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 4 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
Silber 2004 Stryn Mannschaft
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften
Bronze 2009 Szczyrk Großschanze
Bronze 2010 Szczyrk Normalschanze
Bronze 2010 Zakopane Großschanze
Bronze 2011 Wisła Großschanze
Platzierungen
 Gesamtweltcup 39. (2010/11)
 Skiflug-Weltcup 34. (2010/11)
 Vierschanzentournee 30. (2012/13)
 Nordic Tournament 27. (2009)
 Sommer-Grand-Prix 18. (2010)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Team 0 1 1
letzte Änderung: 3. Februar 2013

Stefan Jarosław Hula (junior) (* 29. September 1986 in Bielsko-Biała) ist ein polnischer Skispringer.

Karriere[Bearbeiten]

Bei der Jugend-Weltmeisterschaft im norwegischen Stryn gewann Hular mit der polnischen Mannschaft die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb.[2] Sein Debüt im Mannschaftswettbewerb des Skisprung-Weltcup gab Hula im Januar 2005 in Willingen, wo er mit der polnischen Equipe auf dem zehnten Platz landete. Bei seinem ersten Einzelwettkampf beim Sommer-Grand-Prix am 4. Januar 2006 im Rahmen der Vierschanzentournee in Bischofshofen kam er nicht über den 47. Platz hinaus. Gut drei Wochen später konnte er in Zakopane als 21. aber bereits das erste Mal in die Punkteränge springen. Sein bisher bestes Resultat bei einem Weltcupspringen war ein siebter Platz im Einzelwettbewerb von der Gross-Titlis-Schanze in Engelberg im Dezember 2010. Seinen ersten Continentalcup-Sieg konnte er am 3. September 2009 beim Sommerspringen im koreanischen Pyeong Chang erringen.[3] Daneben stehen in diesem Wettbewerb zudem noch sieben zweite und ein dritter Platz zu Buche.[4] Im März 2009 belegte er mit der Mannschaft den zweiten Platz in Planica. Für Hula war es die erste Podiumsplatzierung in Weltcup. Ende Januar 2011 konnte er als Drittplatzierter des Teamwettbewerbs in Willingen erneut eine Podiumsplatzierung erreichen.

Hula belegte bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2006 am Kulm in Tauplitz/Bad Mitterndorf mit dem polnischen Team den neunten Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin erreichte er im Mannschaftswettbewerb den fünften Platz beim Springen von der Großschanze und den 29. Platz im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 in Liberec belegte er auf der Normalschanze den 26. Platz. In Teamwettbewerb belegte er mit der polnischen Mannschaft den vierten Platz.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver schied Hula im Springen von der Normalschanze punktgleich mit Pascal Bodmer als 31. nach dem ersten Durchgang aus. Am 3. Februar 2013 konnte er auf der Bloudkova Velikanka in Planica seinen ersten Continentalcupsieg auf Schnee feiern, nachdem er am selben Tage beim ersten Springen auf dieser Schanze den zweiten Platz hinter dem Österreicher Stefan Kraft belegt hatte.

Familie[Bearbeiten]

Hula ist verheiratet und hat ein Kind. Sein gleichnamiger Vater war erfolgreicher Nordischer Kombinierer und gewann bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1974 in Falun die Bronzemedaille.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcupplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2005/06 54 19
2006/07 60 26
2007/08 72 10
2008/09 44 51
2009/10 63 20
2010/11 39 95
2012/13 54 28

Sommer Grand Prix[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2005 57 010
2006 78 002
2008 62 016
2009 53 022
2010 18 123
2011 73 009

Continentalcupsiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land
01 3. September 2009 Pyeong Chang Südkorea
02 3. Februar 2013 Planica Slowenien

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stefan Hula – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rekordy życiowe skoczków narciarskich (Polnisch) skokinarciarskie.pl. 3. Februar 2013. Abgerufen am 3. Februar 2013.
  2. Ergebnisübersicht bei www.fis-ski.com, abgerufen am 26. Dezember 2011.
  3. Ergebnis bei www.berkutschi.com, abgerufen am 26. Dezember 2011.
  4. Ergebnisübersicht bei www.fis-ski.com, abgerufen am 28. Dezember 2012.