Stefan Krabath

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Stefan Krabath (* 1969 in Höxter) ist ein deutscher Mittelalter- und Neuzeitarchäologe.

Leben[Bearbeiten]

Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehören Schmuck, dem unter anderem seine 2001 im Druck erschienene Dissertationsschrift gewidmet war, und Keramik sowie allgemein die Erforschung des Alltagslebens und der Sachkultur im Mittelalter und der Neuzeit.

Auf der Suche nach dem Standort von Hethis, dem ersten Kloster im Solling, leitete er 1999 zusammen mit dem Archäologen Hans-Georg Stephan in der Nähe von Neuhaus im Solling eine 1.100 Quadratmeter große Grabung[1].

Seit 2002 ist Krabath Gebietsreferent für die Oberlausitz im Landesamt für Archäologie Sachsen in Dresden.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Stefan Krabath: Das alte Rathaus in Bischofswerda: Neues über die Anfänge einer alten Stadt (Archaeonaut Bd. 6) Landesamt für Archäologie, Dresden 2007, ISBN 978-3-910008-78-6.
  • Stefan Krabath, Lothar Lambacher (Hrsg.), Rolf Rehberg, Bernd Kluge: Der Pritzwalker Silberfund. Schmuck des späten Mittelalters. Stadt- und Brauereimuseum, Pritzwalk, 2006, ISBN 3-00-018899-1.
  • Stefan Krabath: Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen. Eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung. Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westfalen 2001, ISBN 3-89646-335-7.
  • zusammen mit Andrea Bulla, Gerhard Almeling, Gisela Wolf, Klaus Grote, Silke Grefen-Peters, Sonja König und Stefan Hesse: Im Schatten von Kirche und Rathaus: Archäologische Funde aus Hann. Münden (Sydekum-Schriften zur Geschichte der Stadt Münden Bd. 31). Heimat- und Geschichtsverein Sydekum, Hannoversch Münden 2000. ISBN 3925451323.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stefan Krabath: Hethis/Hetha, ein untergegangenes Kloster im Hochsolling bei Neuhaus. In: Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. Nr. 2, 2000, S. 9. Herausgeber Sollingverein e.V. Uslar.