Stefan Luitz

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Stefan Luitz Ski Alpin
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 26. März 1992
Größe 185 cm
Gewicht 84 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Abfahrt, Super-G
Verein SC Bolsterlang
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Schladming 2013 Mannschaft
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Les Houches 2010 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 8. Januar 2011
 Gesamtweltcup 47. (2013/14)
 Riesenslalomweltcup 13. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 0 1 1
letzte Änderung: 16. März 2014

Stefan Luitz (* 26. März 1992 in Bolsterlang) ist ein deutscher Skirennläufer. Er ist vor allem in den Disziplinen Riesenslalom und Slalom erfolgreich.

Biografie[Bearbeiten]

Nachdem Luitz seit Ende 2007 erste FIS-Rennen bestritten hatte und im Januar 2009 erstmals im Europacup zum Einsatz gekommen war, feierte er im Februar 2009 mit dem zweiten Platz im Riesenslalom beim European Youth Olympic Festival in Szczyrk einen ersten internationalen Erfolg. Im Jahr darauf gewann er bei der Juniorenweltmeisterschaft 2010 in Les Houches hinter dem Franzosen Mathieu Faivre die Silbermedaille im Riesenslalom.

Nach guten Trainingsläufen in der Vorbereitung auf die Saison 2010/11 qualifizierte sich Luitz für den Kader des Deutschen Skiverbandes im Weltcup. Sein erstes Weltcuprennen bestritt er am 8. Januar 2011 beim Riesenslalom in Adelboden, bei dem er im ersten Lauf ausschied. Obwohl er die gesamte Saison ohne Weltcupergebnis blieb, wurde er für die Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen nachnominiert. Im Teamwettbewerb war er Ersatzfahrer, im Riesenslalom belegte er Rang 29.

Zu Beginn der Saison 2011/12 erreichte Luitz im Riesenslalom von Trysil seinen ersten Podestplatz im Europacup. Am folgenden Tag feierte er im zweiten Riesenslalom am selben Ort den ersten Sieg. Mit insgesamt sechs Podestplätzen belegte er in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Am 26. Februar 2012 gewann er seine ersten Weltcuppunkte, als er sich im Riesenslalom von Crans-Montana erstmals für den zweiten Durchgang qualifizierte und 29. wurde. Am Ende der Saison wurde er in der Super-Kombination erstmals Deutscher Meister.

Am 2. Dezember 2012 erzielte Luitz im Riesenslalom von Beaver Creek mit dem 13. Platz sein erstes Top-20-Ergebnis im Weltcup. Eine Woche später erreichte er beim Riesenslalom von Val-d’Isère mit Rang zwei erstmals eine Weltcup-Podestplatzierung, nachdem er im ersten Lauf noch auf Platz 25 gelegen hatte. Am 12. Februar 2013 gewann Luitz mit der deutschen Mannschaft Bronze bei den Weltmeisterschaften in Schladming, kam als Ersatzfahrer im Rennen allerdings nicht zum Einsatz. Einige Tage später verletzte er sich beim Training in Garmisch-Partenkirchen und erlitt dabei einen Kreuzbandriss.[1] Der Heilungsprozess verlief ohne Komplikationen. Unter diesen Umständen trotzdem überraschend war sein dritter Platz am 14. Dezember 2013 im Riesenslalom von Val-d’Isère.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 2 Podestplätze

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2011/12: 2. Gesamtwertung, 2. Slalomwertung, 5. Riesenslalomwertung
  • 7 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
6. Dezember 2011 Trysil Norwegen Riesenslalom
24. Januar 2012 Zell am See Österreich Slalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kreuzbandrisse bei Sander und Luitz. Focus, 21. Februar 2013, abgerufen am 16. März 2013.
  2. Fürchterlicher Hang, wunderbares Ergebnis. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2013, abgerufen am 15. Dezember 2013.