Stefan Majewski

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Stefan Majewski

Stefan Majewski (2007)

Spielerinformationen
Geburtstag 31. Januar 1956
Geburtsort BydgoszczPolen
Größe 183 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1965–1972
1972–1976
Gwiazda Bydgoszcz
Chemik Bydgoszcz
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1977–1978
1979–1984
1984–1987
1987–1988
1988–1989
1989–1993
Zawisza Bydgoszcz
Legia Warschau
1. FC Kaiserslautern
Arminia Bielefeld
Apollon Limassol
Freiburger FC
50 0(4)
158 (16)
63 0(1)
33 0(1)
Nationalmannschaft
1978–1986 Polen 40 0(4)
Stationen als Trainer
1990–1993
1994
1995–1996
1997–1999
1999–2001
2001–2002
2002
2002–2003
2003–2004
2004–2006
2006–2008
2009–2011
2009
2011–2012
Freiburger FC (Junioren)
Polonia Warschau
Polonia Warschau
1. FC Kaiserslautern Amateure
Amica Wronki
Zagłębie Lubin
Świt Nowy Dwór Mazowiecki
Polen (Co-Trainer)
Amica Wronki
Widzew Łódź
Cracovia Krakau
Polen U-23
Polen (Interim)
Polen U-21
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Stefan Majewski (* 31. Januar 1956 in Bydgoszcz) ist ein polnischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Majewski begann seine Karriere in seiner Heimatstadt Bydgoszcz, ehe er sich 1979 Legia Warschau anschloss. Mit Legia wurde er zweimal Pokalsieger. 1984 wechselte der Abwehrspieler in die Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern, für den er bis 1987 66 Pflichtspiele absolvierte. Er war der erste polnische Nationalspieler in der Bundesliga. [1] Anschließend spielte er für den Zweitligisten Arminia Bielefeld, den er nach dem Abstieg 1988 wieder verließ. Nach einem Jahr auf Zypern bei Apollon Limassol ließ Majewski seine Karriere beim Freiburger FC in der Oberliga Baden-Württemberg und Verbandsliga Südbaden ausklingen.

Majewski bestritt zwischen 1978 und 1986 40 Länderspiele für die Nationalmannschaft Polens, in denen ihm vier Tore gelangen. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien erzielte er beim 3:2-Sieg im Spiel um den dritten Platz gegen Frankreich den 2:1-Führungstreffer.

Seine Trainerkarriere begann Majewski als er noch beim Freiburger FC aktiv war und die Junioren des Vereins betreute. Nach zwei Engagements bei Polonia Warschau trainierte er von 1997 bis 1999 die Amateure des 1. FC Kaiserslautern. Er holte den damaligen Amateurspieler Miroslav Klose vom FC 08 Homburg nach Kaiserslautern. [2] Anschließend wechselte er zurück nach Polen zu Amica Wronki, das unter seiner Leitung zweimal den polnischen Pokal gewann. Nach Stationen bei Zagłębie Lubin und Świt Nowy Dwór Mazowiecki war er von 2002 bis 2003 Co-Trainer der polnischen Nationalmannschaft unter Zbigniew Boniek. Danach trainierte er erneut Amica Wronki sowie Widzew Łódź und Cracovia Krakau. 2009 übernahm er die U-23 Polens.

Im September 2009 wurde Majewski vom Verbandspräsidenten Grzegorz Lato zum Interimstrainer der polnischen Nationalmannschaft berufen. Er wurde Nachfolger des in der WM-Qualifikation gescheiterten Leo Beenhakker. Knapp einen Monat später wurde er durch Franciszek Smuda ersetzt.

Von 2011 bis 2012 trainierte er dann die polnische U-21-Nationalmannschaft.

Erfolge[Bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten]

Als Trainer[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Urban: Schwarze Adler, weiße Adler. Deutsche und polnische Fußballspieler im Räderwerk der Politik. Göttingen 2011, S. 146.
  2. Urban, a.a.O., S. 164.

Weblinks[Bearbeiten]